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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Apple rettet wichtige Cloud-Daten von Trump-Anwalt Rudy Giuliani

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Heute mit dem Frühstart von Apple TV+ und mit den neuen Formel-1-Autos für 2021.

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Apple rettet wichtige Cloud-Daten von Trump-Anwalt Rudy Giuliani

Giuliani Air Pods
Rudy Giuliani: Neue, exklusive Methode, AirPods zu tragen (Foto: Rick Wilson/Twitter)

Rudy Giuliani, Donald Trumps Anwalt und Mann fürs Grobe, ist technisch so unbedarft, dass unlängst Mitarbeiter im Apple Store seine Daten retten mussten. Das geht aus internen Apple-Unterlagen hervor, die nun im Netz auftauchten. Demnach hatte der ehemalige Bürgermeister von New York den Zugangscode seines iPhones vergessen und zehnmal falsch eingegeben. Danach war das iPhone lahmgelegt, und Giuliani marschierte in einen Apple Store in San Francisco, um sich helfen zu lassen. Die Mitarbeiter an der Genius Bar mussten das iPhone zurücksetzen, konnten aber Giulianis Daten aus iCloud wiederherstellen.

Das bedeutet: Der Anwalt und Berater von Präsident Trump speichert offenbar Daten wie Adressen, Termine und vielleicht auch Mails und iMessages in der Apple-Wolke, die zwar als relativ sicher gilt – aber bestimmt nicht als sicher genug für vertrauliche Daten aus dem Umfeld der US-Regierung. Datenschutzexperten zeigten sich gegenüber NBC schockiert. "Trump hat Giuliani zu seinem Berater für Cybersicherheit gemacht", staunt ein Apple-Mitarbeiter, der an der "Rettungsaktion" beteiligt war, "aber er kannte nicht einmal die einfachsten Regeln, um sein eigenes Gerät zu schützen". Mit Apple-Gadgets scheint Rudy Giuliani ohnehin auf Kriegsfuß zu stehen. Er war auch schon beobachtet worden, wie er AirPods, nun ja, sehr eigenwillig in seinen Ohren befestigt hat.

LG: Das neue Doppel-Smartphone für Deutschland

Lg G8 Xthin Q
Unten tippen, oben lesen – das klappt mit dem neuen LG fast wie einst am Nokia Communicator (Foto: LG)

Wie gut und sinnvoll das neue Doppel-Smartphone von LG ist – daran scheiden sich die Geister. "Mehr Bildschirme sind nicht immer besser", mäkelt Engadget. The Verge zeigt sich dagegen durchaus angetan: "Besser, als man erwarten würde." Was die beiden Bildschirme des LG G8XThinQ Dual Screen wirklich bringen – davon können sich innovationsfreudige deutsche Smartphone-Fans ab heute überzeugen. Denn der koreanische Doppeldecker mit dem holprigen Namen steht ab heute für rund 929 Euro in den Läden. Im Gegensatz zum fehleranfälligen Galaxy Fold von Erzrivale Samsung mit seinem Biege-Bildschirm setzt LG auf eine konventionelle und robuste Lösung mit zwei getrennten Displays.

Der zweite Schirm lässt sich dabei wie eine Art Smartphone-Hülle anklipsen. Er kann beispielsweise in Spiele-Apps als Controller fungieren, während auf dem anderen Screen die Handlung abläuft. Oder: Unten Tastatur, oben Text, wie früher am Nokia Communicator. LGs Ideen aus der offiziellen Pressemitteilung klingen dagegen eher nach überflüssigem Multitasking-Gedöns, das niemand wirklich braucht: "Eine Textnachricht an einen Freund senden, während ein Video auf dem zweiten Display gestreamt wird, oder eine E-Mail verfassen, während der Blick auf eine wichtige Präsentation gerichtet ist."

Switch Lite boomt, PlayStation 4 aber auch

Nintendo Switch Lite
Klein, aber feine Verkaufszahlen – die neue Switch Lite (Foto: Nintendo)

Die Switch-Konsole war schon erfolgreich – aber die neue und günstigere Switch Lite übertrifft nun offenbar alle Erwartungen. Laut Nintendo verkaufte sich die Mobilkonsole ohne TV-Anschluss seit ihrem Start am 20. September bereits 1,95 Millionen Mal. Auch deshalb hat Nintendo seinen Gewinn im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 552 Millionen Euro verdoppelt. An der Börse in Tokio sprang die Nintendo-Aktie nach der Bekanntgabe der Erfolgszahlen laut CNBC um 7,5 Prozent nach oben.

Auch Konkurrent Sony kann feiern. Denn die PlayStation 4 ist jetzt die zweiterfolgreichste Konsole aller Zeiten – vor der Ur-PlayStation aus dem Jahr 1994. Nach den Verkäufen aus dem dritten Quartal 2019 hat Sony laut TechSpot nun insgesamt 102,8 Millionen PS4 verkauft, mehr als die 102,5 Millionen Exemplare der ersten Generation. Bei weitem in Führung liegt aber immer noch die PlayStation 2, von der Sony zwischen 2002 und 2012 rund 155 Millionen Stück an den Mann/die Frau brachte. Mit 41,67 Millionen verkauften Geräten seit dem Start 2017 ist dieser Rekord für die Nintendo Switch aber vielleicht sogar in Reichweite.

Frühstart für Apple TV+ – LEAD mit dem großen Guide

Apple TV+ hat einen formidablen Frühstart hingelegt. Offiziell sollte der neue Streamingdienst heute, 1. November 2019, erst um 19 Uhr deutscher Zeit starten. Doch die Serien wie "The Morning Show" oder der erhoffte "Game of Thrones"-Killer "See" sind bereits jetzt auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac, Apple TV und im Browser unter tv.apple.com auch in Deutschland verfügbar. Auf den Apple-Geräten ist dabei die vorinstallierte „TV“-App der richtige Anlaufpunkt. Das Abo kostet 4,99 Euro im Monat. Und LEAD erklärt jetzt in einem großen Guide alles, was man über Apple TV+ wissen muss.

Formel 1: Das neue Auto für 2021 ist da

Mit einer gewaltigen Social-Media-Offensive hat die Formel 1 gestern ihre neuen Autos und die neuen Regeln vorgestellt, die ab 2021 gelten. In zahlreichen Posts, Bildern und Animationen auf Instagram, Twitter & Co. hat Rechteinhaber Liberty Media die Zukunft der Formel 1 präsentiert, in der drei Ziele gelten. Die Autos sollen "sexier" werden, die Rennen spannender – und mehr Teams sollen in der Lage sein, auf das Podium zu fahren.

In einem Blogeintrag listet die Formel 1 sogar zehn Dinge auf, die ab 2021 besser werden sollen – darunter den Kostendeckel von 175 Millionen Dollar pro Jahr und Team. Ob’s klappt, ist bisher noch offen. Denn nachdem die Teams die künftigen Regeln immer weiter abgeschwächt haben, ist längst nicht mehr sicher, ob die neuen Autos das Überholen tatsächlich wie gewünscht vereinfachen. Fest steht nur eins: Auf das Übergangsjahr 2020 hat schon jetzt niemand mehr Lust.

Das Ende vom LEAD: Das coolste Maskottchen der Welt – und der coolste Ordner

Die Houston Astros haben zwar die Baseball World Series 2019 am Mittwoch im siebten Finalspiel gegen die Washington Nationals verloren. Doch mit Orbit haben die Texaner auf jeden Fall das coolste Maskottchen – und den coolsten Ordner obendrein. Über dieses Video (das ab Sekunde 34 richtig abgeht) lacht Twitter. Und damit verabschiedet sich LEAD am „halben“ Feiertag und wünscht ein erholsames Wochenende.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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