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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Top 10 – das kann das neue Samsung Galaxy Note

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Top 10: Das kann das neue Samsung Galaxy Note

Samsung hat auf seinem "Unpacked"-Event in New York drei Varianten des neuen Galaxy Note 10 ausgepackt. Das Standard-Modell (949 Euro) ist 6,3 Zoll groß, und damit sogar 0,1 Zoll kleiner (!) als der Vorgänger. Das Note 10+ (ab 1.099 Euro) stößt mit 6,8 Zoll dagegen endgültig in Tablet-Dimensionen vor. Und vom größeren Modell gibt es ab 1.199 Euro auch eine 5G-Variante. Alle Note 10 erscheinen in Deutschland am 23. August. Wie gewohnt, hat Samsung ins neue Note so gut wie alles gepackt, was derzeit an Smartphone-Technik möglich ist.

Zu den Highlights gehört der S-Pen-Zeichenstift, der als eine Art Zauberstab Gesten zur Fernbedienung des Note 10 ermöglicht – um beispielsweise beim Fotografieren zu zoomen. Ebenfalls an Bord: Kameras mit variabler Blende, die besser auf unterschiedliche Lichtverhältnisse reagieren, und die erstmals auch bei Videos Tiefenunschärfe ermöglichen sollen. Die Mikrofone zoomen angeblich auf den Sprecher, um Stimmen besser von Umgebungsgeräuschen abzuheben. Wichtiger Unterschied zwischen den beiden Größen: Während das Note 10 in Sachen Schärfe "nur" 401 ppi zu bieten hat, löst das 10+ mit 498 ppi deutlich höher auf. Beide Modelle kommen mit exzellenten OLED-Displays samt HDR10+. Und mit "Aura Pink" sowie dem regenbogenfarbig schillernden "Aura Glow" traut sich Samsung zudem an mutige neue Farben.

Samsung (2): Das Notebook mit Handy-Prozessor und 23 Stunden Laufzeit

Im Vergleich zum Technik-Feuerwerk – oder auch Technik-Overkill – des Note 10 wirkt Samsungs zweite große Neuheit der "Unpacked"-Show in New York deutlich unspektakulärer. Doch das Galaxy Book S ist ein hochinteressantes Notebook – und ein Blick in die Zukunft mobiler Computer. Denn der Windows-10-Rechner wird nicht wie gewohnt von einem Intel-Prozessor angetrieben, sondern von einem Snapdragon-Chip, wie er normalerweise in Smartphones oder Tablets zum Einsatz kommt. Diese Technik soll laut Samsung so schnell sein wie ein aktueller Intel i5 – und dabei so extrem stromsparend, dass die Koreaner 23 Stunden Akku-Laufzeit "bei durchschnittlichem Gebrauch" versprechen.

Zudem ist im Snapdragon 8cx, der keinerlei Lüfter benötigt, auch noch ein LTE-Modem integriert. Nutzer kommen mit Samsungs neuem Notebook unterwegs also auch ohne WLAN oder Huckepack-Verbindung zum Handy ins Netz. Beide Neuerungen – Mobilchips und Mobilfunk – soll es künftig angeblich auch bei Apples MacBooks geben. Mit nur 950 Gramm Gewicht, einem extrem dünnen 11,8-Millimeter-Gehäuse und 13,3-Zoll-Display (das allerdings nur in Full HD auflöst) zielt Samsung auf Nutzer ab, die sich eigentlich ein MacBook Air zulegen wollten. Das Galaxy Book S soll im Herbst ab 1.099 Euro in Deutschland starten.

Alexa spricht jetzt auch laaaaaaangsamer. Oder schneller.

Echo Plus
Echo langsamer oder schneller? Alexa-Nutzer haben jetzt die Wahl (Foto: Amazon)

Egal ob die Nutzer gute oder schlechte Ohren haben – bisher hat Amazon-Assistentin Alexa immer im gleichen Tempo gesprochen. Das ändert sich ab sofort. Zunächst in den USA können Alexa-Verwender mit den Befehlen "Alexa, speak slower" und "Alexa, speak faster" jetzt die Geschwindigkeit der Sprachausgabe steuern. Im Angebot sind laut Amazon sieben verschiedene Tempi – neben der Standard-Geschwindigkeit zwei langsamere und vier schnellere.

Wem Alexa nach einem Tempowechsel zu trantütig oder zu hektisch vorkommt, kann mit "Alexa, speak at your default rate" wieder zur gewohnten Sprachausgabe zurückkehren. Laut Amazon eignen sich die reduzierten Geschwindigkeiten vor allem für ältere Kunden. Die Highspeed-Alexa, so The Verge, spricht beispielsweise blinde Menschen an, die schnelle und zeitsparende Sprachausgaben schätzen.

12,99 Dollar im Monat: So will Disney+ Netflix schlagen

Disney Plus
Im Bundle billiger: Disney+ fordert Netflix mit einem TV-Paket heraus (Foto: Disney)

Wie viel kostet der neue Abo-Dienst Disney+? Das war bisher die große Frage vor dem US-Start am 12. November. Nun hat der größte Unterhaltungskonzern der Welt die Maus aus dem Sack gelassen: Das Monatsabo kostet 12,99 Dollar – als Bundle inklusive des Sportsenders ESPN+ und dem Free-TV-Angebot des in den USA enorm beliebten Streamingdienstes Hulu. Die 12,99 Dollar entsprechen nicht zufällig dem populärsten US-Tarif von Netflix, dem Disney mit seinem Streaming das Leben so schwer wie möglich machen will.

Als einzelnes Angebot kostet Disney+ 7,99 Dollar im Monat. Und wer alle drei Dienste abonniert, zahlt normalerweise 18,97 Dollar. Das Bundle spart also gut sechs Dollar monatlich. Disney+, dessen Starttermin in Deutschland noch nicht feststeht, bietet zahllose Disney-Klassiker vom "Dschungelbuch" bis zum "König der Löwen" und zusätzlich Filme und Serien von Pixar, Marvel, Lucasfilm, National Geographic und 20th Century Fox. Dazu gehören beispielsweise sämtliche Folgen der "Simpsons" und alle "Star Wars"-Filme. "Netflix sollte sich Sorgen machen", schwant vox.com.

FIFA 20: Endlich auch mit Trainerinnen

Fifa 20
Die Pferdeschwanz-Version von Bundestrainerin Martina Tecklenburg-Voss trainiert im neuen "FIFA 20" Real Madrid (Foto: EA Sports)

Am 27. September erscheint "FIFA 20", mit dem Hersteller EA Sports wieder die Videospiele-Charts dominieren dürfte. Wichtigste bisher bekannte Neuerung ist der "Street Soccer"-Modus, der den guten alten Straßenfußball zurück in FIFA bringt. Nun hat EA aber auch deutliche Verbesserungen im Karrieremodus angekündigt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Trainer der Mannschaften, die eine wesentlich größere Rolle als bisher einnehmen.

Das Aussehen der Trainer lässt sich in "FIFA 20" mit zahllosen Parametern exakt definieren. Und ihr Verhalten in der Kabine, bei Pressekonferenzen oder in persönlichen Gesprächen mit den Spielern wirkt sich laut Engadget direkt auf die Moral und auf die Leistungen der Mannschaften aus. In Sachen Geschlechtergerechtigkeit ist EA Sports mitten im Jahr 2019 angekommen: Es gibt erstmals nicht nur Trainer, sondern auch Trainerinnen.

Das Ende vom LEAD: Der Pfeil, der nie nach links zeigt

2,7 Millionen Aufrufe: Dieser kleine Clip fasziniert Twitter. Er zeigt einen Pfeil, der immer nach rechts deutet – egal, in welche Richtung er gedreht wird. Das Rätsel stammt vom japanischen Mathematiker Kokichi Sugihara. Es beruht auf den Kurven des im 3D-Drucker entstandenen Pfeils, die unser Gehirn nicht exakt erfassen kann.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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