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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Thermomix 6 – Vierfach-Prozessor kocht, die Kunden auch

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Thermomix 6: Vierfach-Prozessor kocht, die Kunden auch

Wer nicht kochen will, der thermomixt. Hersteller Vorwerk hat jetzt völlig überraschend und ungewohnt schnell die sechste Generation seines von den Fans kultisch verehrten Mampf-Fabrikanten ("Thermi") vorgestellt. Wichtigste Neuerungen beim Thermomix TM6: WLAN ist erstmals integriert, der Vierfach-Prozessor könnte auch in einem aktuellen Smartphone stecken, und das Display hat einen Wachstumsschub von 4,3 auf 6,8 Zoll hinter sich. Dank Temperaturen von bis zu 160 Grad soll sogar eine Art Anbraten möglich sein (was eine 20-Euro-Pfanne allerdings auch recht gut hinbekommt). Deutlich leiser wird der neue "Thermi" angeblich auch, der im April für 1.359 Euro erscheint, Vorbestellung ist ab heute möglich.

Bei der Kundschaft sorgt das frisch nachgewürzte Modell allerdings für mächtig Ärger. Denn bis zuletzt wurde der erst 2014 erschienene TM5 zum regulären Preis von 1.199 Euro verkauft. Und von einer neuen Generation war bei den Vorwerk-Beratern nie die Rede. Im Thermomix-Forum kocht die Wut über, mit vielen Kommentaren wie diesem: "Sehr sehr dreist. Haben vor dem Kauf ebenfalls gefragt, wann das nächste Modell rauskommt, die Antwort war ‚frühestens 2024‘. Und Tadaaaaa! 5 Wochen später ein neues Modell mit neuen Funktionen und verschlechterter App." Reaktion von Vorwerk, um die Mütchen der Thermomixer wieder zu kühlen: Wer zwischen 20. Februar und 8. März einen TM5 bestellt hat, bekommt ein Angebot, um auf den TM6 upzugraden.

21. März: Wikipedia geht einen Tag offline

Jetzt muss der Große Brockhaus abgestaubt werden. Denn am Donnerstag, den 21. März, geht die deutschsprachige Version des Online-Lexikons Wikipedia einen kompletten Tag offline. Ab Mitternacht sind 24 Stunden lang keinerlei Inhalte abrufbar. Zu sehen ist dann lediglich ein offener Brief zu den Hintergründen des Wiki-Streiks. Die Betreiber protestieren damit gegen die geplante Urheberrechtsreform der EU. Eine "Meinungsbild-Umfrage" unter den Nutzern, so Wikimedia, habe ergeben, dass die 24-Stunden-Auszeit ein deutlicheres Zeichen des Protests setzen soll als die zuletzt eingeblendeten Banner. Die englischsprachige Wikipedia und alle weiteren Versionen bleiben aber auch am 21. März verfügbar.

Samsung Galaxy S10: Warum jetzt ein Kauf eine schlechte Idee wäre

Samsung Geschwister
Diese Geschwister sind nicht voneinander zu unterscheiden – zumindest nicht für ein Samsung Galaxy S10 (Foto: Jane Manchun Wong)

Die ersten Tests des neuen Samsung Galaxy S10 fallen überwiegend positiv aus. Für Bildschirm, Bedienung, Prozessor und Verarbeitung gibt es viel Lob. Dennoch warnt Forbes jetzt: "Vergesst Samsungs Galaxy S10!" Das Wirtschaftsmagazin rät Samsung-Fans, lieber auf die Veröffentlichung des "großen Bruders" Galaxy Note 10 im Herbst zu warten. Und das ist längst keine Einzelmeinung. Gründe sind die offenbar völlig missratene Gesichtserkennung, die schlechter funktioniert als im Vorgänger S9, und der zu erwartende drastische und schnelle Wertverlust des Smartphones, dessen Standardmodell ab 899 Euro zu haben ist.

Zur Gesichtserkennung kursieren mittlerweile jede Menge Jux-Videos im Internet. Sie lässt sich mit Fotos oder Filmen mühelos überlisten – und sogar mit den Gesichtern von Geschwistern. "Das S10+ glaubt, dass wir uns ähnlich sehen, naja", twittert ein Schwester-Bruder-Paar aus Hongkong, das sich allenfalls entfernt ähnlich sieht. "Beim Note 10 wird Samsung diesen Fehler nicht noch einmal machen", hofft Forbes. Dazu kommt der Wertverlust: Nach einer neuen Analyse von BankMyCell hat der Vorgänger S9 allein im ersten Monat nach dem Verkaufsstart mehr als 40 Prozent seines Werts verloren, beim S10 dürfte es ähnlich sein. Wer das neue Samsung kaufen will, sollte also zumindest abwarten. In Deutschland hat der Preissturz bereits eingesetzt: Statt für 899 Euro ist das S10 laut Idealo jetzt schon für 809,99 Euro zu haben.

Nächstes iPad – mit Kopfhörerbuchse und Home-Button

Ipad 97
Einstiegs-iPad mit 9,7 Zoll – der Nachfolger steht vor der Tür (Foto: Apple)

Wann kommt das neue iPad? Die Pro-Modelle hat Apple erst im letzten Herbst komplett erneuert. Doch nun steht das Standard-iPad mit 9,7 Zoll vor der Ablösung, das derzeit schon für Apple-untypisch günstige 349 Euro zu haben ist. Nachdem sich die nächste Keynote Ende März wohl nur um das Streaming-Angebot "Apple Originals" und um den neuen digitalen Zeitungskiosk dreht, spekuliert 9to5Mac über neue iPads in den nächsten zwei Wochen, noch vor der Keynote. Die Apple-Auguren gehen davon aus, dass auch das nächste Einsteiger-Tablet den bewährten Home-Button und die gute alte Kopfhörer-Buchse behält, um den Preis weiterhin niedrig zu halten. Die Bildschirmgröße könnte allerdings von 9,7 Zoll auf 10,2 Zoll wachsen – dank eines geschrumpften Rahmens rund ums Display. Gleichzeitig soll auch ein neues iPad mini 5 erscheinen. Mit Preisen ab 429 Euro ist das technisch veraltete bisherige mini 4 momentan deutlich überteuert. Beide neuen iPads könnten demnach den Pencil-Stift und Apples ansteckbare Tastatur unterstützen.

Videospiele: Xbox One ohne DVD, Google-Controller mit Assistant

Google Controller
Alles unter Kontrolle: Neuer Google Controller mit Assistant (Foto: Yanko Design)

Neuigkeiten in Sachen Spielkonsolen: Microsoft könnte im kommenden Mai eine neue Version der Xbox One veröffentlichen, die komplett ohne physisches Laufwerk auskommt. Die DVD-lose Xbox soll laut Windows Central den nicht allzu handlichen Namen "Xbox One S All-Digital Edition" tragen und nochmals deutlich günstiger sein als die aktuelle Xbox One S, die ab etwa 200 Euro zu haben ist. Mit dem Verzicht auf das Laufwerk will sich Microsoft noch stärker auf digitale Downloads und auf Abo-Angebote wie "Xbox Game Pass" und den angekündigten Spiele-Streamingdienst "Project xCloud" fokussieren.

Wenn Microsoft diesen Kurs auch mit dem Nachfolger der Xbox One fortsetzt, wären das schlechte Nachrichten für Spielehändler und für Nutzer, die zu Ende gezockte Spiele dann nicht mehr gebraucht verkaufen könnten. Google hat sich derweil einen Controller für seine geplante Spiele-Plattform "Project Stream" patentieren lassen. Yanko Design zeigt ein mögliches Design für den Controller, der mit der Integration des Google Assistant ganz neue Interaktionsmöglichkeiten für Spieler bringen könnte. Spiele sollen mit "Project Stream" nur mehr gestreamt werden und damit auch auf leistungsschwächeren Geräten erstklassig laufen.

Das Ende vom LEAD: Instagram löschen – ein Jahr gratis fliegen

Das skurrilste Preisausschreiben des Jahres ist da: Die US-Fluggesellschaft JetBlue bietet drei Gewinnern ein Jahr lang beliebig viele Freiflüge. Teilnahmebedingung für die Aktion "All you can Jet": Wer mitmachen wollte, musste bis vergangenen Freitag seine sämtlichen Instagram-Fotos gelöscht und durch eine JetBlue-Grafik ersetzt haben. Auf Instagram gibt es deshalb zahlreiche Einträge mit dem Hashtag #allyoucanjetsweepstakes, nun sucht die Fluglinie nach den Siegern.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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