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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Huawei Apple

TechTäglich: Stellt Huawei heute seine nächsten Android-Smartphones vor?

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Stellt Huawei heute seine nächsten Android-Smartphones vor?

Honor20
Coming soon – mit Android? Die heutige Huawei-Präsentation wird spannend (Foto: Huawei/Honor)

Das Timing könnte kaum spannender sein. Nur einen Tag nach der Bekanntgabe von Googles Android-Lieferstopp für Huawei stellen die Chinesen heute ab 15 Uhr deutscher Zeit in London ihre nächsten Smartphones vor. Dabei geht es um Huaweis Einsteiger-Marke Honor, die ihre neuen Modelle Honor 20 and Honor 20 Pro präsentieren will. Auch bei diesen Smartphones steht offenbar die Kamera im Blickpunkt – zumindest lässt das die Einladung mit dem Hashtag #Capturewonder erwarten. Honor kündigt einen Livestream der Veranstaltung unter dem Motto "Premium wird Standard" an.

Die Beobacher erwarten gespannt, ob Huawei Stellung zum Handelskonflikt zwischen den USA und China und zum daraus resultierenden Android-Boykott nimmt. Google hatte gestern angekündigt, dass Android auf bereits verkauften Huawei-Geräten zunächst unverändert weiter funktioniert. Was mit Neuerscheinungen wie der Honor-20-Serie passiert, ist bisher aber unklar. Deshalb wird hochinteressant, ob Huawei/Honor seine neuen Modelle mit vollständigem Android-System präsentiert, oder ob die Chinesen nun die angekündigte Entwicklung ihres eigenen Betriebssystems forcieren.

Apple überrascht mit neuem Monitor

Lg Ultra Fine 2019
LG UltraFine 23,7 Zoll – das Display, das aus dem Nichts kam (Foto: TidBITS)

Apple liebt’s bekanntlich geheimnisvoll. Kürzlich ist das 4K-Display LG UltraFine mit 21,5 Zoll, das Apple gemeinsam mit den Koreanern entwickelt hatte, aus dem Angebot verschwunden. Und auch die 5K-Variante mit 27 Zoll ist kaum mehr verfügbar. Apple hatte die beiden Modelle 2016 für die USB-C-Anschlüsse seiner neuen MacBooks veröffentlicht. Nun ist überraschend ein Nachfolger aufgetaucht. Das Magazin TidBITS ist zufällig in einem Apple Store in Minneapolis über ein neues UltraFine-Modell mit 4K und 23,7 Zoll gestolpert, das bisher nicht angekündigt wurde, und das auch noch nicht online verfügbar ist. Der Store verkauft das LG-Display für 699 Dollar – der gleiche Preis wie beim Vorgänger mit 21,5 Zoll. Ob der 23,7-Zöller versehentlich zu früh im Apple-Angebot landete, und wann er vorgestellt wird, ist bisher noch unklar.

Instagram "verliert" Millionen von Nutzerdaten

Instagram Daten
Instagram – noch ist unklar, wer am neuesten Datenleck schuld ist (Foto: TechCrunch)

Hier kommt das nächste Datenleck: In einer Datenbank sind Kontaktinformationen zu Millionen von Instagram-Nutzern aufgetaucht, darunter auch von Influencern und Prominenten. Die Datenbank wurde von Amazon Web Services gehostet. Laut TechCrunch waren mindestens 49 Millionen Einträge ohne Passwort verfügbar – und die Zahl wächst offenbar stündlich weiter. Die Daten enthielten nicht nur die öffentlich verfügbaren Instagram-Informationen der Betroffenen, sondern auch private Angaben wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern.

Der Sicherheitsspezialist Anurag Sen entdeckte die Informationen im Netz und alarmierte TechCrunch – das eine Spur zur indischen Firma Chtrbox fand, die Social-Media-Accounts vermarktet. Daher ist zu vielen der geleakten Einträge auch ein "Marktwert" genannt. Einige der Betroffenen haben TechCrunch bestätigt, dass ihre Kontaktinformationen korrekt sind. In einer ersten Stellungnahme erklärte Instagram-Mutterkonzern Facebook: "Wir sehen uns das an und untersuchen, ob die Daten direkt von Instagram stammen oder aus einer anderen Quelle."

Nach ESC-Debakel: Madonna schummelt auf YouTube

Sie macht alles noch schlimmer. Am Samstag hatte sich Madonna, die "Queen Mum of Pop", als Gaststar beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv unsterblich blamiert. Für ihren dubiosen Auftritt mit Augenklappe und Wackelstimme gab es weltweit nur ein Urteil: USA, zero points. Nun geht die Blamage weiter: Madonnas Management hat das Video aus Tel Aviv zu ihrer Sakral-Version von "Like a Prayer" online gestellt – mit per Autotune korrigierter Stimme ohne die Patzer der Live-Übertragung. Nun ist der 60-Jährigen erneuter Spott sicher. Zwei von mittlerweile über 13.000 YouTube-Kommentaren: "Möge das Autotune mit Dir sein" und "Zwölf Punkte für den Toningenieur". Dass Madonnas PR-Verantwortliche gedacht haben, mit dem Ohren-Fake ohne weltweiten Shitstorm durchzukommen, zeugt von erstaunlicher Realitätsverweigerung. Übermedien dokumentiert in einem Vergleich die Unterschiede zwischen Live-Madonna und Autotune-Madonna.

Das ist die neue Google-Brille

Google Glass 2
Die Brille danach: Google zeigt den Nachfolger der Glass (Foto: Google)

Als Consumer-Gerät ist Googles Datenbrille Glass wohl für immer verbrannt – das Negativ-Image als Spionage-Werkzeug für den Alltag lässt sich nicht abschütteln. Für berufliche Nutzer bietet Google die Glass aber nach wie vor an. Zielgruppen sind beispielsweise Chirurgen oder die Arbeiter in großen Lagerhäusern, die bei ihrer Tätigkeit wichtige Informationen als Einblendung sehen können. Nun hat Google die "Glass Enterprise Edition 2" präsentiert. Die Neuauflage kostet 999 Dollar. Sie bietet unter anderem eine verbesserte Kamera, eine stärkeren Prozessor, einen größeren Akku und schnelleres Aufladen per USB-C. Google verkauft die Business-Brille erstmals in seinem ganz normalen Sortiment und will laut Blog-Eintrag damit „den wachsenden Markt für tragbare Geräte am Arbeitsplatz“ bedienen.

Das Ende vom LEAD: #RIP, Niki Lauda

Twitter & Co. trauern heute morgen um einen der größten Sportler und bekanntesten Unternehmer aller Zeiten. Niki Lauda, dreifacher Formel-1-Weltmeister, ist gestern nach Angaben seiner Familie im Alter von 70 Jahren verstorben. Der Österreicher hatte seit einer Lungentransplantation im vorigen Jahr mit großen Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Tausende von Tweets und Facebook-Einträgen würdigen den Muhammad Ali des Autofahrens. Der kürzeste und ergreifendste Abschiedsgruß – ein schlichtes rotes Herz – kommt von seinem Team AMG-Mercedes.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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