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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Squad – kommt hier die nächste Hype-App?

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Squad – kommt hier die nächste Hype-App?

Squad
Bildschirmteilen so einfach wie nie – auf dieses simple Rezept setzt Squad (Foto: Olabot)

Alle paar Monate erscheint eine App, über die plötzlich das ganze Netz redet, und an der (zumindest für ein paar Wochen) kein Weg vorbei führt. Nun könnte es wieder so weit sein. Squad heißt eine neue Screensharing-App vor allem für Kinder und Jugendliche, von der TechCrunch überzeugt ist: "Das ist die neue App, die jeder kopieren wird." Dabei klingt die wichtigste Funktion der App, die letzte Woche erschienen ist, gar nicht so aufregend: Sie ermöglicht es, dass bis zu sechs Nutzer gleichzeitig ihre Smartphone-Bildschirme teilen – um zusammen zu shoppen, zu spielen, zu tindern, Memes oder YouTube anzuschauen. Per Knopfdruck klappt dieses "Social Screen Sharing" aber so bestechend einfach wie nie. Hinter der App steht das US-Startup Olabot mit CEO Esther Crawford, die vor dem Start 2,2 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt hat. Bisher ist Squad für iOS verfügbar, eine Android-Version soll in Kürze folgen.

Shutdown beeinträchtigt US-Regierungswebsites

Shutdown Websites
Die US-Regierung ist jetzt auch im Browser nicht mehr vertrauenswürdig (Foto: TechCrunch)

Der anhaltende Shutdown in den USA verhindert nicht nur die Zulassung und den Marktstart von Neuheiten der Technik-Messe CES – er beeinträchtigt auch die Websites von US-Behörden. Weil Adresszertifikate derzeit nicht verlängert werden, melden immer mehr Seiten, dass ihre Adresse nicht verifiziert werden kann. Diese Websites werden dann nur mehr mit einer – nicht sehr vertrauenswürdigen – Fehlermeldung oder auch gar nicht mehr angezeigt. Laut Washington Post ist die Zahl der betroffenen Websites allein letzte Woche von 80 auf 130 angestiegen. Für viele Amerikaner wird es damit immer schwerer, Online-Services von Behörden zu nutzen.

Netflix nennt Zuschauerzahlen

Die Gesamtzahl seiner Kunden muss Netflix in seinen Quartalsberichten regelmäßig nennen, aktuell sind es weltweit 139 Millionen. Bei den Zuschauerzahlen einzelner Serien und Filme zeigte sich der Streamingdienst dagegen bisher sehr zugeknöpft, hier hat Netflix nie Details genannt. Das ändert sich jetzt. Im neuesten Quartalsbericht finden sich erstmals Zahlen zu einzelnen Inhalten. Demnach haben bereits erstaunliche 80 Millionen Kunden den Horrorthriller "Bird Box" mit Sandra Bullock gesehen, der erst kurz vor Weihnachten erschienen ist. Der Thriller "You" und die Serie "Sex Education", beide für junge Erwachsene gedacht, kommen jeweils bereits auf 40 Millionen Zuschauer. Als "betrachtet" betrachtet Netflix laut Recode einen Inhalt, wenn ein Zuschauer mindestens 70 Prozent davon gesehen hat.

Spotify-Player fürs Auto

Spotify Player
Spotify macht mobil: So – oder so ähnlich – könnte der Musikplayer fürs Auto aussehen (Foto: Spotify)

Die ersten Gerüchte über einen Spotify-Musikplayer fürs Auto stammen aus dem Frühjahr 2018, doch nun wird es offenbar ernst. Laut Financial Times und The Verge erscheint Spotifys erste Hardware noch in diesem Jahr. Das Gerät soll Spotify-Musik per Bluetooth auf die Auto-Lautsprecher streamen und dabei Dienste wie Apples CarPlay oder Googles Android Auto umgehen. Wichtigster Vorteil gegenüber Spotify-Musik vom Smartphone: Die Bedienung soll – auch dank Sprachsteuerung – deutlich einfacher (und damit sicherer) sein, als am Handy nach Playlists zu fingern. Der Preis dürfte bei 100 Dollar/Euro liegen, Bundles mit neuen Spotify-Abos sind denkbar.

Facebook bringt LOL-App

Facebook Lol
Zum Lachen? Facebooks neue Teenie-App LOL soll die Zielgruppe angeblich noch nicht begeistern (Foto: Facebook)

Facebook will mit einer neuen App namens "LOL" keine Lachnummer liefern, sondern endlich für Kids und Teens wieder interessanter werden. Die App bündelt alles, was die junge Kundschaft im Netz gerne sieht, von Gifs über lustige Videos bis zu Memes – unterteilt in Rubriken wie "Tiere", "Fails" oder "Pranks". Laut TechCrunch schraubt Facebook schon seit mehreren Monaten an der Clip-Parade, die derzeit in den USA in einer privaten Beta mit nur rund 100 Teilnehmern getestet wird. Die jungen Versuchskaninchen mussten in Abstimmung mit ihren Eltern Stillhalteabkommen unterschreiben. Trotzdem ist durchgesickert, dass der Content teilweise Wochen alt sein soll, und dass es der alten Tante Facebook auch mit "LOL" schwerfällt, jung und hip zu wirken.

Das Ende vom LEAD: New York Times von 1900 bis 2018

118 Jahre New York Times – und diese Grafik von Datenjournalistin Zoe Meers zeigt, über welche ausländischen Staaten seit dem Jahr 1900 die meisten Überschriften erschienen sind. Dass Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark vertreten ist, danach aber deutlich seltener vorkommt, kann nur Gutes bedeuten.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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