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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: So sieht das neue Uber-Fahrrad aus

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Die Technik-Kolumne von LEAD, Montag bis Freitag immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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So sieht das neue Uber-Fahrrad aus

Uber Jump 1
Ein Sprung nach vorne für Leih-Fahrräder – das neue E-Bike von Uber-Tochter Jump (Foto: Jump)

Uber setzt nicht nur auf Taxidienste, sondern auch auf Leih-Fahrräder. Jump heißt die Bike-Tochter des Unternehmens, die nicht nur in einem guten Dutzend US-Städten am Start ist, sondern auch in Berlin. Im Januar führt Jump sein neues E-Bike ein, das jetzt offiziell vorgestellt wurde. Das rote Radl bietet laut FastCompany viel Neues: Wechselbarer Akku, modernes Display mit Smartphone-Halterung und ein ein Meter langes extrem widerstandsfähiges Kabelschloss am Heck. Im Gegensatz zur Konkurrenten, die auch normale Fahrräder anbieten, soll die Jump-Flotte ab nächstes Jahr ausschließlich aus diesen E-Bikes bestehen. Die Wartung-Teams von Jump können den Akku (der seinen Ladezustand an die Zentrale meldet) so mit einem Handgriff wechseln und das Rad sofort wieder einsatzfähig machen. In den USA schafft das Bike mit Pedalunterstützung bis zu 32 km/h, in Deutschland dürfte mit Tempo 25 das übliche Limit greifen.

Uber Jump 2
Fast wie ein eingebautes Navi: Die Smartphone-Halterung am neuen Jump-Fahrrad (Foto: Jump)

Twitter endlich wieder chronologisch

Twitter Chronologisch
Fleiß-Sternchen für Twitter: Die chronologische Timeline lässt sich jetzt einfacher aufrufen (Foto: Twitter)

Seit fast vier Jahren malträtiert Twitter seine Nutzer mit einer wild durcheinandergewürfelten Timeline, die auf den angeblichen Interessen der Twitterer beruht. Sie macht es schwer bis unmöglich, zu verfolgen, was die eigenen Twitter-Kontakte tatsächlich schreiben. Das hat zu viel Ärger unter den Nutzern geführt, und zu einem Boom von Drittanbieter-Apps wie Tweetbot, die noch eine klassische chronologische Timeline anzeigen. Seit einiger Zeit gab es zwar auch in der offiziellen Twitter-App eine chronologische Option – aber nur gut versteckt und schwer zu finden in den Einstellungen der App. Nach jahrelangen Protesten gibt Twitter nun endlich nach – und zeigt, dass es manchmal (wenn auch selten) doch auf seine Nutzer hört. Denn die offizielle Twitter-App bietet mit dem jüngsten Update wieder eine für jeden leicht auffindbare chronologische Timeline ohne Funktionen wie "Falls du es verpasst hast" oder "Was dir auch gefallen könnte". Um sie zu sehen, genügt ein Klick auf die neuen Sternchen namens "Sparkle", die prominent oben rechts in der App platziert sind. Wenn die App lernt, dass ein Nutzer öfter auf die Sternchen klickt, soll die chronologische Timeline automatisch zur Standard-Einstellung werden, so The Verge. Die Neuheit startet auf iOS, kommt dann auch für Android, und soll nach und nach für alle Nutzer ausgerollt werden.

Die nächste Xbox wird eine Anaconda

Xbox One
Die Technik scheint klar – doch wie die nächste Xbox aussieht, bleibt noch im Dunklen (Foto: Microsoft)

Die nächste Generation der Xbox soll Gift für Sonys PlayStation sein. Laut Windows Central entwickelt Microsoft die neue Konsole, die 2020 erscheinen soll, derzeit unter dem Codenamen Anaconda. Dabei sollen erneut zwei Modelle erscheinen. Anaconda wird demnach der Nachfolger der Xbox One X, derzeit die teuerste und leistungsstärkste Konsole auf dem Markt. Eine der interessantesten Neuerungen könnte der Einsatz von schnellem SSD-Speicher sein, um die Ladevorgänge zu beschleunigen. Daneben soll AMD-Grafik für noch mehr Power sorgen. Parallel arbeitet Microsoft unter dem Codenamen Lockhart an einer etwas einfacheren und günstigeren Version der Konsole, analog zur aktuellen Xbox One S. Beide neuen Modelle sollen kompatibel zu den Spielen der Xbox One sein.

Das Smartphone, das eine Woche durchhält

Doogee S80
Ein Smartphone wie ein Panzer – und mit einer Woche Akku-Laufzeit! Das Doogee S80 (Foto: Doogee)

Ein Großteil der Smartphone-Nutzer wünscht sich Handys, deren Akkus länger durchhalten als nur einen Tag. Dafür wären sie auch bereit, etwas dickere Smartphones in Kauf zu nehmen. Das ergeben Umfragen immer wieder. Wie ein Handy ausschaut, das eine Woche lang läuft, zeigt jetzt das neue Doogee S80, das bei Ebay für 380 Euro zu haben ist. Das mächtige China-Handy, eine Art Audi Q7 zum Telefonieren, kommt mit 10.080-mAh-Akku. Zum Vergleich: Das iPhone XR, momentan Apples Handy mit der längsten Akku-Laufzeit, hat einen Akku mit 2.942 mAh eingebaut. Dank diverser Energiesparmaßnahmen soll das Doogee S80 tatsächlich eine Woche durchhalten. Der Hersteller verspricht mit einer Akkuladung 76 Stunden Video-Playback, 136 Stunden Telefonieren und 54 Tage Standby – das erinnert beinahe an gute alte Nokia-Handys. Das panzerartige Smartphone ist 2,12 Zentimeter dick, beinahe so viel wie drei iPhone 8. So viel Akkulaufzeit muss es für die meisten Nutzer dann wohl doch nicht sein…

Das 195-Gigapixel-Foto aus China

China Satellit
Vom Fernsehturm bis in die Gesichter der Menschen – das Mega-Foto aus Shanghai (Foto: BigPixel)

Ein sensationelles Foto aus Shanghai! Der Blick vom 468 Meter hohen Oriental Pearl Tower auf die Stadt besteht aus 195 Gigapixeln – das hochauflösendste Foto, das in Asien je aufgenommen wurde. Vom Turm aus lässt sich im Originalbild bis in die Gesichter der Passanten auf der Straße zoomen. Das Foto beeindruckt – zeigt aber auch, dass die Bürger in China angesichts solcher Technik nicht mehr darauf hoffen dürfen, dem allgegenwärtigen Blick ihrer Regierung zu entkommen.

Das Ende vom LEAD: Die App für alle Scroll-Süchtigen

Ever Scroll
Wer EverScroll nutzt, muss beim Scrollen endlich nicht mehr aufs Display schauen (Foto: Artus Interactive)

Die App EverScroll schafft Abhilfe für alle Scroll-Süchtigen, die ständig auf ihr Smartphone schauen, und mit dem Scrollen gar nicht mehr aufhören können. Denn die (nicht ganz ernst gemeinte) App ermöglicht endloses Scrollen, ohne dass auf dem Schirm tatsächlich Inhalte zu sehen sind. Smartphone-Junkies, die unter so genannter "Face-Down-Isolation" leiden, können so wie gewohnt mit dem Daumen scrollen. Sie müssen dabei aber nicht mehr nach unten auf den Bildschirm starren, sondern können sich wieder auf den Verkehr oder sogar auf ihre Mitmenschen konzentrieren. Die kostenlose Jux-App aus Frankfurt hat es in den iOS-Store geschafft, Daumen hoch für diese Idee!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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