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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich WhatsApp Technik

TechTäglich: Selbstlöschende Nachrichten bei WhatsApp

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam. Sozusagen "Technik al dente".

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WhatsApp bastelt an selbstlöschenden Nachrichten

Snapchat-User kennen das Feature schon, jetzt bastelt auch WhatsApp an selbstlöschenden Nachrichten. In der neuen Beta-Version wird das Feature bereits für Gruppenchats getestet. Auf normale User wurde es noch nicht losgelassen.

Die Funktion ist ein weiterer Schritt von WhatsApp hin zu mehr Sicherheit. Die Ablaufzeit liegt in den Tests bei fünf Sekunden oder einer Stunde. Ein Hinweis, dass die Message gelöscht wurde, erscheint in der Beta nicht. Trotz der Beschränkung auf die Gruppenchats in der Testreihe könnten die selbstlöschenden Nachricht am Ende auch für einzelne Chats freigeschaltet werden. Dies würde gerade beim Absenden sensibler Nachrichten helfen.

Offen bleibt, ob WhatsApp langfristig auch die Zeit-Optionen ändert, mit denen ein User bereits gesendete Nachrichten zurückholen kann. Während Konkurrent Telegram hier ein Zeitfenster von 48 Stunden anbietet, liegt es bei WhatsApp derzeit nur bei einer Stunde, acht Minuten und 16 Sekunden. Zuvor war die Rückhol-Aktion sogar nur auf sieben Minuten beschränkt.

Google Play Store mit Malware überflutet

Sicherheit Malware
Im Gegensatz zum iOS App Store ist der Google Play Store deutlich unsicherer (Foto: pixabay.com)

Android-Malware breitet sich immer weiter im Google Play Store aus: Allein im September entdeckte der Sicherheitsexperte Lukas Stefanko 172 infizierte Apps, die bereits 335 Millionen Installationen auf sich vereinigten. Neben Adware verbarg sich die Schadsoftware unter anderem in Abo-Angeboten, SMS-Premium-Diensten und in versteckten Werbeanzeigen.

Google hat die meisten der Apps inzwischen gelöscht, nachdem Stefanko und sein Team die entsprechenden Anwendungen geflaggt hatten, berichtet TheNextWeb. Bereits im Juli hatte Google 205 infizierte Apps entsorgt, diese waren seinerzeit 32 Millionen Mal geladen worden.

Für Android-User, die sich im Play Store auf die Suche nach Apps machen, gilt: Sehr sorgfältig schauen, ob die bevorzugten Anwendungen von großen bekannten und damit vertrauenswürdigen Entwicklerschmieden produziert wurden. Kleinere Entwicklerfirma sollten Nutzer möglichst meiden.

Hart, härter, iPhone 11

Da sage noch einer, das neue iPhone 11 - das günstigste der drei neuen Modelle - sei aufgrund des Preises nicht widerstandsfähig. Ein neues Video zeigt: Das Smartphone ist biegsam! Der YouTuber JerryRigEverything biegt das Gerät, foltert es mit Kratzern und Feuer. Und es überlebt in einem erstaunlichen guten Zustand. Aber schau selbst:

Der Pager hat ausgepiept

Pager
Pager, wie hier der Alphapoc, werden nur noch selten eingesetzt (Foto: amazon.de)

Mit rund 50 Jahren in Rente: Der Pager, 1968 erstmals auf den Markt gebracht, hat in Asien endgültig ausgedient. In Zeiten, als noch keine Handys bzw. Smartphone gab, war der Pager eine große Hilfe. Es piepte, wenn man jemanden dringend zurückrufen sollte. Ein Anruf war nicht möglich. Der User sah nur eine Nummer und musste zur Telefonzelle rasen. Bevorzugt wurde das Teil am Gürtel befestigt („Ist hier jemand Arzt?“).

Der letzte Pager-Anbieter in Japan hat jetzt den Dienst endgültig abgeschaltet, berichtet die Japan Times. In Deutschland müssen wir nicht ganz auf eine Art Pager verzichten. Der Pager-Dienst eMessage ist für Privatanwender nicht relevant, tummelt sich aber im Gesundheitssektor mit seinem eCityruf. Und Pager-ähnlliche Module informieren beispielsweise in Restaurants wie Vapiano, wenn das Essen fertig ist.

Thomson: Vintage rules – selbst für Streamingfans

Thomson Mic256
Für Liebhaber: Die Thomson-Anlage verbindet Retro und Moderne (Foto: Hersteller)

Thomson stemmt sich gegen den Streaming-Trend und versorgt HiFi-Puristen mit einer neuen Mikro-NeoRetro-HiFi-Anlage samt integriertem Subwoofer und Speakern: Die Thomson MIC256 ist das Beste aus beiden Welten: Vintage meets Bluetooth, DAB+ und kabelloses Aufladen. Die Vorderseite erinnert an die 70erJahre: Dicke Drehregler und zwei beleuchtete mechanische VU-Meter zeigen dir den Schallpegel an.

Das Gerät selbst ist portabel und schmettert in jedem Zimmer mit 75 Watt. Außen „alt“, innen neu: Die MIC256 (erscheint in Kürze) kostet nur kleine 189,90 Euro und ist dennoch Technik neuester Stand. Dafür sorgen CD-Player, USB-Anschluss und die Bluetooth-Verbindung. So lassen sich sogar Songs vom Smartphone oder Tablet auf die Kiste streamen. Auch Freunde des kabellosen Ladens kommen auf ihre Kosten: Du legst dein Qi-fähiges Smartphones einfach auf die Oberseite – und es lädt auf.

Das Ende vom LEAD: Selbstfahrendes Motorrad von BMW

Autonome Autos sind inzwischen schon fast normal, fahrerlose Motorräder nicht. BMW hat einen solchen von Robotern kontrollierten Prototypen jetzt auf seinem Testgelände im Einsatz. Das Geschoss kann Kurven problemlos erkennen und sicher durchfahren, es bremst von allein ab.

Schade: Gedacht ist das Motorrad allerdings nicht für normale Fahrer, sondern nur für Forschungszwecke. Es soll herkömmliche Motorräder sicherer machen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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