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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Apple

TechTäglich: Schluss mit dem Zurück-Button – das sind die neuen Android-Gesten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Schluss mit dem Zurück-Button – das sind die neuen Android-Gesten

Auf Android-Nutzer kommen große Änderungen zu. Google will mit dem anstehenden Android 10 (Codename: Q) offenbar den Back-Button in Rente schicken. Er soll durch einen Wischer nach links ersetzt werden. Zudem soll es eine schnellere Animation für den Wechsel von Apps bei einem Rechtswisch geben. Google würde die Android-Navigation damit ähnlich umkrempeln wie Apple 2017 beim iPhone X – dem ersten iPhone ohne Home-Knopf. Die Neuerung soll die Bedienung der Geräte wieder vereinheitlichen, nachdem die Hersteller beim aktuellen Android 9 auf sehr unterschiedliche Lösungen setzen. XDA Developers hat die Neuerungen in einer frühen Version von Android 10 gefunden und zeigt in einem Video, wie auf Smartphones von Samsung, LG oder Huawei künftig gewischt werden soll.

Von diesem MacBook Pro träumen Apple-Fans

Am Wochenende hat Apple-Augur Ming-Chi Kuo ein neues Profi-MacBook Pro mit bis zu 16,5 Zoll ins Gespräch gebracht – der feuchte Traum von Grafikern und anderen Hardcore-Anwendern, auch wenn ein 5.000-Euro-Preisschild zu befürchten ist. Beinahe zeitlich hat der ungarische 3D-Künstler Viktor Kádár nun ein MacBook-Konzept veröffentlicht, das perfekt zu Kuos Prognose eines völlig neuen Designs passt. Das Traum-MacBook aus Ungarn kommt mit randlosem OLED-Bildschirm, schreibfreundlicherer Tastatur und vielen iPhone-Funktionen wie der Gesichtserkennung Face ID. Fazit: Anschauen, Apple – und genau so bauen!

Instagram plant Spenden-Funktion

Bei Facebook gibt es bereits seit 2015 eine Spenden-Funktion für wohltätige Organisationen. Und nun zieht die hippe Foto-Tochter Instagram offenbar nach. Die App-Expertin Jane Manchun Wong hat in einer Betaversion von Instagram Stories einen "Donation"-Sticker entdeckt, den es bisher nicht gibt. Wenn das Konzept so umgesetzt wird, können Instagrammer den Spenden-Knopf künftig in ihre Stories einbinden. Wer darauf klickt, kann aus einer Liste den Zweck aussuchen, für den er spenden will.

Xiaomi Mi 9 Explorer Edition – das undurchsichtige China-Smartphone

Mi 9 Explorer Edition
Von wegen Transparenz: Die Rückseite des Xiaomi Mi 9 Explorer Edition zeigt nur Fake-Technik (Foto: Xiaomi)

Das nächste Smartphone der Superlative kommt: Auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona, die kommenden Montag startet, präsentiert Xiaomi das Mi 9 mit 48-Megapixel-Kamera, mit einer extrem lichtstarken Blende von f/1.47 und mit 12 GB Arbeitsspeicher. Und mit dem Sondermodell Mi 9 Explorer Edition zeigt der chinesische Hersteller das technische Innenleben des Mi 9 – zumindest beinahe. Auf der transparenten Rückseite sind Motherboard, Prozessor, die Spule für das drahtlose Laden und weitere Technik-Details zu sehen. Das schaut im YouTube-Video faszinierend aus – ist laut Android Police aber nur ein „undurchsichtiger“ Trick. Was unter der Rückseite zu erkennen ist, ist ein gut gemachter Fake, eine 0,3 Millimeter dünne Alu-Schicht, die über der eigentlichen Hardware liegt.

Emojis – sie überfordern immer mehr Gerichte

Gerichts Emojis
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Immer mehr Gerichte müssen Emojis interpretieren (Foto: The Verge)

Emojis sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation geworden. Und die Feinheiten und Details der Bildchen überfordern vor allem in den USA immer mehr Gerichte. Laut The Verge ist in den letzten Jahren die Zahl der Prozesse drastisch angestiegen, in denen Emojis eine Rolle spielen. Meist geht es dabei um Sexualstraftaten. Aktuelles Beispiel: In der Bay Area in Kalifornien waren Emojis mit Krone, High Heels und einem Sack voll Geld ein Beweismittel in einem Prostitutionsverfahren. Der dazugehörige Text des Beschuldigten: "Teamwork make the dream work." Laut Staatsanwaltschaft spricht das für ein Arbeitsverhältnis zwischen Zuhälter und Prostituierter. Der Beschuldigte behauptet dagegen, dass er eine Affäre mit der Frau beginnen wollte. Mit solchen Fragen müssen sich Gerichte immer häufiger auseinandersetzen. Laut einer Studie der Santa Clara University stieg die Zahl von Verfahren, in denen Emojis und Emoticons eine Rolle spielten, in den USA zwischen 2004 und 2019 kontinuierlich – zum Beispiel bei Drohungen in Mordfällen. Allein 30 Prozent der gesamten Fälle stammen dabei aus dem Jahr 2018.

Das Ende vom LEAD: John Oliver und der Brexit

Ein englischer Late-Night-Moderator versucht, seinen US-Zuschauern den Brexit-Wahnsinn zu erklären – und liefert einmal mehr ein absolutes Fernseh-Highlight. Wie John Oliver in seiner HBO-Show „Last Week Tonight“ über Irrungen und Wirrungen seiner britischen Landsleute spottete, ist jetzt auf YouTube zu sehen. Motto: "Brexit – der lustige Name, den sie einer Katastrophe gegeben haben."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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