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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Apple

TechTäglich: Sauge-Nichtse – so schlecht sind Saugroboter

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Sauge-Nichtse: So schlecht sind Saugroboter

Roomba
Sucks: Staubsaug-Roboter wie der Roomba saugen nicht, was sie versprechen (Foto: iRobot)

Saugroboter gehören zu den beliebtesten Geräten im Smart Home. Doch die meisten sind Sauge-Nichtse und saugen mehr schlecht als recht. Das hat die Stiftung Warentest herausgefunden. In ihrer Untersuchung erhielten nur zwei von acht Geräten die Note "Gut": Testsieger Vorwerk Kobold VR300 (Note 2,4) für 950 Euro und der AEG RX9-1-IBM (Note 2,5) für 620 Euro. Marktführer iRobot schneidet mit seinem Roomba 960 (520 Euro) nur "befriedigend" ab, der ebenfalls sehr gefragte Ecovacs Deebot 900 (390 Euro) sogar nur "ausreichend". Mit Note 3,7 bedeutet das den letzten Platz im Test.

Gegenüber 2017 haben sich die Geräte zwar stark verbessert. Doch mit einem althergebrachten Boden-Staubsauger mit Kabel können sie nach wie vor nicht mithalten – weil sich die Entwickler offenbar auf die Smart-Funktionen konzentrieren, und nicht aufs Saugen. In Zahlen: Selbst der beste Saugroboter holt nur die Hälfte des amtlichen Warentest-Prüfstaubs aus einem Teppich. Ein guter un-smarter Staubsauger kommt dagegen auf deutlich mehr als 80 Prozent. Da hilft dann auch nichts, wenn die Roboter Videobilder vom Saugen aufs Handy liefern.

Zifferblätter geklaut: Swatch verklagt Samsung

Zifferblatt Klau
Klau's und klau's: 1:1-Kopien von Schweizer Uhren für Smartwatches von Samsung (Foto: Swatch)

Die Klauen-Seuche bei Technik-Neuheiten geht weiter. Diesmal hat sich Samsung für die Zifferblätter mehrerer Smartuhren bei der Schweizer Uhrenindustrie bedient. Deshalb hat der Swatch-Konzern, zu dem auch Luxusmarken wie Glashütte oder Tissot gehören, die Koreaner jetzt auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Die vorgelegten Beweismittel sind eindeutig: Mehr als 30 Smartwatch-Zifferblätter, die Samsung in seinem App Store für die Galaxy-Uhren anbietet, sind praktisch 1:1 von Schweizer Vorbildern abgekupfert. Die Zifferblätter stammen zwar von Drittanbietern – doch als Betreiber des Stores steht Samsung, das an den Zifferblättern mitverdient, in der Verantwortung. Laut Swatch sind die Designs "identisch oder annähernd identisch". Käufer hätten damit den Eindruck, dass es eine Partnerschaft zwischen Samsung und Swatch gibt – was aber nicht zutrifft. Unter den Kopien ist laut The Verge das Zifferblatt einer Jaquet Droz Tropical Bird Repeater, eines 650.000 Dollar teuren Sammlerstücks.

Apple-Gründer will das Falt-iPhone

I Phone X Fold
Dürrer als ein Heidi-Klum-Model – aber am Design des ersten Falt-iPhones kann Apple ja noch feilen (Foto: foldable.news)

Die ersten Falt-Smartphones von Samsung und Huawei haben auf dem MWC in Barcelona noch keinen Sturm der Begeisterung ausgelöst. Trotzdem sieht Apple-Gründer Steve Wozniak darin die Zukunft von Smartphones und plädiert vehement für ein faltbares iPhone. "Mit Touch ID, Face ID oder Apple Pay war Apple lange Zeit technisch führend. Bei Falt-Smartphones ist das nicht der Fall. Und das macht mir Sorgen, weil ich wirklich so ein Gerät will", erklärte der leidenschaftliche Querkopf Wozniak gegenüber Bloomberg. Das Magazin Macworld sieht es ähnlich wie Woz und fordert: "Apple muss ein Falt-iPhone bauen und uns vor Jahren von schlechten Smartphones bewahren! Samsung und Huawei kriegen es alleine nicht hin." Der Designer Roy Gilsing hat bereits ein Konzept für ein Falt-iPhone online gestellt – an dessen merkwürdigem Hochkant-Display sich Apple-Guru Jonathan Ive aber garantiert nicht orientieren wird. Wobei: Lustig, dass der Nokia Communicator zurück ist.

Wettbewerb für 5G-Apps

5 G Apps
Gesucht – die Apps der Zukunft (Foto: OnePlus)

5G kommt – aber wie könnten Apps für das neue superschnelle Mobilfunknetzwerk aussehen? Wie funktioniert generell die Handynutzung von morgen? Wenn ein 1-Gigabyte-Film binnen drei Sekunden geladen ist, dürften 500-MB-Flatrates kaum mehr Sinn ergeben. Darüber macht sich der chinesische Smartphone-Hersteller OnePlus Gedanken. Beziehungsweise: Entwickler sollen sich Gedanken machen. Mit dem Wettbewerb "5G Apps of Tomorrow" sucht OnePlus die erste große, bedeutende App des 5G-Zeitalters. CEO Pete Lau: "Ich glaube nicht, dass die Menschen schon genügend darüber nachgedacht haben, wie 5G unser Leben verändern kann." Bewerbungen sind bis 26. März unter oneplus.com/5G möglich. Den Siegern des Wettbewerbs, an dem auch Chiphersteller Qualcomm und der britische Netzbetreiber EE beteiligt sind, winken 5G-Handys, Unterstützung bei der App-Entwicklung – und, nun ja, ein Meet & Greet mit OnePlus-Gründer Lau im Hauptquartier in Shenzhen.

Hybrid-Router der Telekom jetzt im Handel

Telekom Speedport Pro
Neues Design, neue Technik: Hybrid-Router Speedport Pro (Foto: Telekom)

Lange angekündigt, jetzt da: Ab sofort verkauft die Telekom mit dem Hybrid-Modell Speedport Pro ihren bisher schnellsten Router. Das Gerät kombiniert das Tempo von DSL und LTE und soll dadurch – theoretisch – Download-Geschwindigkeiten von bis zu 2.500 MBit/s ermöglichen. Mit den Tarifen "MagentaZuhause XL" und "MagentaZuhause Giga" sowie mit der zusätzlichen LTE-Karte im Router sollen im Realbetrieb aber tatsächlich bis zu 1.000 Mbit/s möglich sein. Weitere Besonderheit: Mit einem Erweiterungsschacht soll sich der Speedport Pro für künftige Technologien aufrüsten lassen, vielleicht ja sogar für 5G. Der Speedport Pro kostet entweder als Einmal-Kauf 399,95 Euro oder zur Miete 9,95 Euro im Monat.

Das Ende vom LEAD: Das Avocado-Spiel fürs iPhone

Avocados liegen – trotz meist zweifelhafter Anbaubedingungen – im Trend. Auf Instagram sind sie mit über 9,3 Millionen Beiträgen die führenden Früchte. Dazu passt das erste große Avocado-Spiel "Avo", das Entwickler Playdeo morgen aufs iPhone bringt. Avo, die Avocado, rollt darin in einem Mix aus Spiel und Film durch die Welt, löst Rätsel und Geheimnisse – und kann sogar tanzen. Playdeo verspricht "Fernsehen, das man anfassen kann". Und das amüsante erste Video macht Hunger auf mehr – zumal einer der Designer zuvor bereits die Kult-App "Monument Valley 2" entwickelt hat.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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