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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Samsungs Falt-Handy im Test – schon wieder kaputt!

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam. Sozusagen "Technik al dente".

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Samsungs Falt-Handy im Test: Schon wieder kaputt!

Galaxy Fold Pixel
Punktgewinn: Unerklärliche Pixel-Ansammlung auf dem Bildschirm des Galaxy Fold (Foto: TechCrunch)

Heute kommt das Samsung Galaxy Fold in den USA auf den Markt. Doch die Pleiten, Pech und Pannen rund um das koreanische Falt-Smartphone sind offenbar noch nicht ausgestanden. Diesmal hat es 27 Stunden gedauert, bis der Bildschirm eines US-Tester kaputtging. Redakteur Brian Heater von TechCrunch beklagt, dass sein Fold-Display am Knick zwischen den beiden Hälften einen rund ein Zentimeter großen Fleck mit farbigen Pixeln aufweist, der nicht mehr verschwindet. "Ich vermute, dass das passiert ist, als ich mit dem Finger auf den Bildschirm gedrückt habe, um das Fold zu schließen", argwöhnt Heater.

Ob es sich um einen normalen Produktionsfehler handelt, wie er bei jedem Smartphone auftreten kann, oder ob Samsung ein neuer Technik-GAU droht, ist bisher unklar. Das Gerät wird jetzt in Südkorea obduziert. Generell betont Samsung, dass das Sensibel-Smartphone mit größter Vorsicht zu behandeln ist. Im Ratgeber-Video "Fürsorglich mit Deinem Galaxy Fold umgehen" warnt die Firma davor, zu fest auf den Bildschirm zu drücken, oder das Gerät Wasser und Staub (!) auszusetzen. Ein anderer US-Tester hat sich beschwert, dass sich sein langer Bart immer wieder in den Scharnieren des Geräts verfängt.

OnePlus TV: Der Fernseher mit der Soundbar ist da

Doppelte Premiere bei OnePlus: Das ambitionierte chinesische Technik-Startup hat gestern nicht nur sein neues Smartphone OnePlus 7T präsentiert, das für rund 560 Euro einen superflüssigen 90-Hz-Bildschirm und Android 10 bringt – sondern auch seinen lange erwarteten ersten Fernseher. Die beiden Modelle Q1 und Q1 Pro bieten jeweils einen 55 Zoll großen und praktisch rahmenlosen 4K-QLED-Bildschirm – also die Technik, mit der auch Samsung (beinahe) an OLED-Qualität heranreicht. Dolby Vision, HDR10+, Sprachsteuerung und integrierte Chromecast-Anbindung sind ebenfalls an Bord.

Besonderer Kniff ist die eingebaute 50-Watt-Soundbar unterhalb des Bildschirms – mit vier Lautsprechern beim Q1 und mit acht Lautsprechern beim Q1 Pro. Als Betriebssystem ist Android TV installiert, das eng mit dem Smartphone des Nutzers verknüpft wird. So schaltet sich bei einem Anruf automatisch der Fernseher leise. Die beiden Modelle sind zunächst für rund 900 Euro und 1.280 Euro in Indien zu haben. Einen Start in Nordamerika und Europa bereitet OnePlus aber bereits vor. Wie sich beim Einstiegsmodell Q1 Kosten sparen lassen, haben die Chinesen von Apple gelernt: Den Ständer für das TV-Gerät müssen Kunden extra bezahlen – wie bei Apples neuem 6K-Display Pro XDR. Bei OnePlus kostet er aber nicht 1.000 Euro, sondern nur 40 Euro.

macOS Catalina: Kommt es nächsten Freitag?

Mac Os Catalina
Dänen lügen nicht? Laut Apples dänischer Website erscheint Arcade für den Mac und damit auch macOS Catalina am 4. September (Foto: Apple)

iOS 13, iPadOS 13, tvOS 13 und watchOS 6 hat Apple bereits unters Volk gebracht. Damit steht an Betriebssystem-Updates nur noch macOS Catalina auf der To-do-Liste. Bisher gibt es für die wie gewohnt kostenlose Mac-Aktualisierung noch keinen offiziellen Termin. Doch nun ist es offenbar bereits kommenden Freitag so weit. Zumindest hat Apple auf seiner eigenen dänischen Website den 4. September als Starttermin für die Mac-Version von Apple Arcade angekündigt.

Und weil Arcade auf dem Mac ein Bestandteil von Catalina ist, dürfte damit auch der Starttermin des nächsten Mac-Systems feststehen. MacRumors hatte diesen – wohl versehentlich veröffentlichten – Hinweis als erstes entdeckt. macOS Catalina, auch bekannt als macOS 10.15, bringt als wichtigste Neuerung die Aufspaltung des überladenen iTunes in eigene Apps für Musik, Podcasts und TV. Daneben ermöglicht es, ein iPad mit der neuen „Sidecar“-Funktion als Zweitmonitor für den Mac zu verwenden. Außerdem werden die Spielcontroller von PlayStation 4 und Xbox One drahtlos unterstützt.

Fernsehen in Deutschland: Netflix jetzt der beliebteste TV-Sender

D Streaming
I have a Stream: Lineares Fernsehen wird in Deutschland immer weniger genutzt (Foto: Roland Berger)

Die Bedeutung des linearen Fernsehens geht in Deutschland weiter zurück. Das haben die Unternehmensberatung Roland Berger und die Universität Münster in ihrer Studie "Quo Vadis, deutsche Medien? Zur Zukunft deutscher Fernsehanbieter in digitalen Streaming-Zeiten" ermittelt, für die 1.600 Konsumenten befragt wurden. Demnach fließt mit 54 Prozent nur noch gut die Hälfte der Sehzeit in traditionelles Free-TV. Und allein Netflix kommt mit 10,3 Prozent auf einen größeren Sehanteil als jeder lineare Fernsehsender.

Der Streaminganteil beim Fernsehen in Deutschland liegt mittlerweile bei 35 Prozent. Davon entfallen 24 Prozent auf kostenpflichtiges Streaming wie Netflix oder Amazon Prime Video, und 11 Prozent auf Gratis-Angebote wie die Mediatheken der deutschen Sender. Klassisches Pay-TV, also vor allem Sky, kommt mit 12 Prozent der Sehstunden nur noch auf ein Drittel der Nutzung der diversen Streamingdienste. Junge Zuschauer zwischen 16 und 29 Jahren verbringen laut der Studie bereits 60 Prozent ihrer Sehzeit mit Streaming. Lineares TV kommt bei ihnen nur noch auf 34 Prozent.

Nintendo: Mario-Mogel-Multiplayer-Modus

Der Ärger der Nutzer über Nintendos neue Rennspiel-App "Mario Kart Tour" für iOS und Android, für deren In-App-Käufe die Japaner Mondpreise von bis zu 75 Euro verlangen, geht weiter. Nun hat sich herausgestellt, dass Nintendo bei den (angeblichen) Mehrspieler-Rennen mogelt. Obwohl das Spiel immer eine aktive Internet-Verbindung voraussetzt, ermöglicht Nintendo bisher keine Online-Rennen zwischen menschlichen Gegnern. Diese Funktion soll erst später nachgereicht werden.

Wer "Mario Kart Tour" spielt, merkt das aber nicht. Denn vor dem Start baut das Spiel eine Serververbindung auf, als würde es Gegner suchen. Auch die Konkurrenten auf der Strecke tragen dann Namen, die an echte Online-Gamer erinnern. Und genau wie bei einem Online-Spiel lassen sich die Rennen nicht pausieren. Doch wer glaubt, hier gegen menschliche Kartfahrer aus aller Welt zu fahren und zu gewinnen, hat sich getäuscht. Denn gegenüber GameSpot musste Nintendo jetzt zugeben, dass nur Computer-Gegner antreten, und dass die Online-Rennen Fake sind. Die Japaner, die mit der Switch-Konsole alles richtig machen, finden sich in der ungeliebten neuen App-Welt nach wie vor nicht zurecht.

Das Ende von LEAD: Die Greta Thunberg Helpline

Traurig, aber wahr: Klima-Mahnerin Greta Thunberg, ein 16-Jähriges Mädchen, ist im Moment wohl die meistgehasste Person im Internet. Wer mit seinen Greta-Aggressionen nicht mehr selbst zurechtkommt, kann sich nun an die "Greta Thunberg Helpline" wenden – zumindest in einer Parodie, die bei Twitter seit gestern auf über neun Millionen Aufrufe kommt. Motto: "Wenn Sie ein Erwachsener sind, der aus irgendwelchen Gründen ein Kind anschreien muss, finden Sie bei der Greta Thunberg Helpline Verständnis."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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