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TechTäglich Kolumne Tech

TechTäglich: Samsung wagt Neustart von Galaxy Fold

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Samsung Galaxy Fold startet im September neu

Samsung Galaxy Fold
Comeback im September: Samsung bringt ein verbessertes Galaxy Fold in den Handel (Foto: CNBC)

Eigentlich sollte das faltbare Smartphone Samsung Galaxy Fold schon Ende April in den USA erscheinen. Doch dann erwiesen sich erste Testgeräte als problematisch: Kaputte Displays, wackelige Scharniere – der Launch-Termin musste verschoben werden.

Samsung hat nachgearbeitet. Im September wird die neue Version "in ausgewählten Märkten" starten, erklärte der Konzern.

Die notwendigen Änderungen am Falt-Mechanismus seien erledigt. Die Südkoreaner haben zusätzliche Sicherheitskappen an den Rändern angebracht. Weitere Metallebenen verstärken außerdem die bruchanfälligen Elemente der mittleren Kante. Auch Apps sollen jetzt besser für das Display optimiert sein.

Über den Preis machte Samsung keine Angaben. Ursprünglich hatte das Unternehmen rund 2000 Euro verlangt.

Das Galaxy Fold wird im September mit dem faltbaren Huawei Mate X konkurrieren. Auch Huawei hatte den Marktstart seines ersten faltbaren Smartphones im April kurzfristig verschieben müssen.

Twitter-Entwickler bereut Retweet-Funktion: "Wie eine geladene Waffe für einen 4-Jährigen"

Twitter Retweet Foto Pixabay Com
Der Retweet und die Folgen: Der Erfinder bereut seine Idee (Foto: pixabay.com)

Chris Wetherell hat 2009 den Retweet-Button mit seinem Team für Twitter entwickelt – und ist heute darüber extrem unglücklich, wie er aktuell in einem spannenden Interview mit Buzzfeed verraten hat: "Wir hätten einem 4-Jährigen vielleicht eine geladene Waffe geben können. Ich denke, das haben wir tatsächlich getan."

Der Retweet habe den "Internet-Mob" möglich gemacht. Es sei jetzt Zeit, diesen Fehler zu beheben. Social Media sei "kaputt" – und der Retweet habe dazu beigetragen, obwohl er ihn mit besten Absichten entwickelt habe. Die Idee, unbekannteren Twitterern eine größere Stimme zu geben, sei nicht aufgegangen.

Wetherells Fazit: „Beim Kopieren und Einfügen haben sich die Leute angeschaut, was sie geteilt haben, und zumindest für einen Moment darüber nachgedacht. Als der Retweet-Button debütierte, verdrängten Impulse das zumindest minimale Maß an Nachdenklichkeit. Vor dem Retweet war Twitter weitgehend ein geselliger Ort. Danach brach die Hölle los - und breitete sich aus.“

Schnell verbreitete Zitate, so Jason Goldman aus dem Wetherell-Team, seien heute ein Hauptproblem von Twitter. Und ein Grund für vermehrte Fake-News. Auch deshalb mahnt Twitter-Gründer Jack Dorsey, bei einem Retweet solle man vor dem Absenden über die Konsequenz der Aktion besonders gut nachdenken.

Neuer Kindle mit einstellbarer Farbtemperatur und wasserfest

Kindle Oasis 2019
Auch cool am Pool – und auch im Pool: der neue Kindle Oasis (Foto: Amazon)

Einige Wochen konnte der neueste Kindle vorbestellt werden, ab sofort liefert Amazon den eBook-Reader aus. Die frische Generation des Kindle Oasis, quasi der Luxusvariante der Kindle-Reihe, verzichtet nicht auf die bekannten Features, z.B. das eInk-Display und lange Akkulaufzeit. Der neue Oasis ist dank IPX8-Zertifizierung sogar im Pool nutzbar, er ist wasserfest.

Das wichtigste neue Gimmick aber: Die Farbtemperatur lässt sich jetzt für ein augenschonendes Lesevergnügen anpassen. Und wer Hörbücher über den Oasis genießen will, freut sich über Bluetooth-Unterstützung. So lassen sich Kopfhörer mühelos verbinden. WLAN ist integriert, 4G optional möglich.

An Features hat Amazon also nicht gespart, am Preis aber auch nicht: Die neue Kindle-Oasis-Generation startet bei 229,99 Euro und geht hinauf bis auf 319,99 Euro (je nach Ausstattung). Damit ist schon die Basic-Version mindestens so teuer wie zehn "echte" Bücher.

Erstes 16“-Notebook: Huawei kommt Apple zuvor

Honor Magic Book Pro Foto Vmall
Sieht aus wie ein MacBook Pro von Apple, ist aber ein MagicBook Pro der Huawei-Tochter Honor (Foto: vmall.com/Montage: Gronau)

Ausgerechnet Huawei! Der chinesische Konzern war schneller als Apple: Während Apples erstes 16“ MacBook Pro für den Herbst erwartet wird (ca. 3000 Dollar sind als Startpreis im Gespräch), hat die Huawei-Tochter Honor vorgelegt und ihrerseits das weltweit erste 16,1-Notebook mit Edge-to-Edge-Display in China auf den Markt gebracht.

Das „Honor MagicBook Pro“ nimmt denn auch gleich Namensanleihen beim MacBook Pro. Auch optisch ähnelt das MagicBook einem MacBook: silbernes Alu-Gehäuse, schwarze Tasten und Touchpad dürften Apple-Usern bekannt vorkommen.

Bei den Specs ist das MagicBook auf dem Niveau eines aktuellen Einsteiger-MacBook-Pro-Modells aus 2018. Der SSD-Speicher bietet aber gute 512 GB. Das MagicBook ist 130 Gramm leichter als das derzeitige 15“ MacBook Pro und wiegt nur 1,7 Kilo.

Der Preis liegt zum Verkaufsstart in China bei rund 700 Euro. Dafür gibt es hierzulande gerade mal ein halbes MacBook…

Amazon gibt Startschuss für eigene Bücher-Charts

Amazon Charts
Harry Potter, dann Harry Potter und schließlich Harry Potter: Der Rowling-Bestseller dominiert die ersten Amazon-Buchcharts (Foto: Amazon/Screenshot: Gronau)

Amazon listet ab sofort wöchentlich die am häufigsten gelesenen, gehörten, geliehenen und verkauften Bücher. Die Charts entstehen auf Basis der durchschnittlichen Anzahl der täglichen Nutzer.

Amazon erklärt, wie die Charts zustande kommen:

Was gelesen wird: Die Amazon Charts Top 20 werten als erste Liste wöchentlich die durchschnittliche Anzahl an täglichen Kindle-Lesern und Audible-Hörern der verfügbaren Titel aus und geben so einen Überblick, welche Bücher aktuell tatsächlich gelesen oder gehört werden.

Was gekauft oder geliehen wird: Die Amazon Charts Top 20 führen Titel entsprechend der Anzahl der bei Amazon.de und Audible.de gekauften und vorbestellten Exemplare auf. Dazu zählen auch Bücher, die über die Mitgliedschaftsprogrammen Kindle Unlimited und Prime Reading geliehen wurden.“

Das Ende vom LEAD: Historisches Video vom ersten öffentlichen Anruf mit einem iPhone aufgetaucht

Der Blogger Dave Mark von The Loop hat YouTube durchwühlt und ist dabei auf einen historischen Clip gestoßen. Das Video zeigt "wie alles begann": den ersten und somit historischen Anruf von einem iPhone, mit dem Steve Jobs 2007 Apples Ex-Chefdesigner Jony Ive und auch Phil Schiller erreicht hat.

Besonders beachten solltest du im Video Ives Handy, als er im Publikum sitzend, aufsteht und das Teil zückt – ein echtes Flip-Phone. Gerade mal zwölf Jahre her und doch aus heutiger Sicht sowas von Old School.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Lead 4 Cta 1200X1200 V3 July 008

Philipp Kalweit ist der begehrteste Hacker Deutschlands – und gerade deshalb mit 18 Jahren bereits auf der Forbes „30 under 30“-Liste. Warum wir nach dem Interview direkt unsere Passwort-Cloud gekündigt haben, liest du im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019!

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