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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Samsung empfiehlt Virenscan für Fernseher

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Samsung empfiehlt Virenscan für Fernseher

Samsung Tv Virencheck
Mit diesem – mittlerweile gelöschten – Tweet empfiehlt Samsung, seine Fernseher nach Viren zu durchsuchen (Foto: Samsung)

Wie neugierig oder sogar gefährlich sind smarte Fernseher mit Internetanschluss? Bereits 2015 hatte Samsung seine Kunden verunsichert – und ihnen geraten, keine allzu privaten Gespräche vor seinen TV-Geräten zu führen, weil diese abgehört werden könnten. Nun hat Samsung USA per Twitter empfohlen, auf seinen neuesten Fernsehern regelmäßig Virenscans durchzuführen. Ein Video zeigt genau, wie eine Tastenkombination auf der Fernbedienung die McAfee-Antivirensoftware aufruft, die Samsung auf seinen Geräten installiert. Samsung rät dazu, den Virencheck "alle paar Wochen durchzuführen, um schädliche Softwareangriffe zu verhindern". Nachdem das Video über 200.000 Mal aufgerufen wurde und zu großer Verunsicherung unter den Kunden führte, hat es Samsung wieder gelöscht. Einige Twitterer hatten es aber bereits aufgenommen und gespeichert.

Experten sind sich uneinig, wie groß die Gefahr von Viren tatsächlich ist, die über den Fernseher Nutzer belauschen und filmen, oder die über das TV-Gerät in Computer oder Smartphones eindringen, die sich im gleichen WLAN-Netz befinden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist sehr gering", erklärte Sicherheitsspezialist Ken Munro von Pen Test Partners gegenüber der BBC. Andererseits ist unumstritten, dass smarte Geräte im Haushalt als Einfallstor für Hacker immer wichtiger werden. Sie profitieren davon, dass beispielsweise Internet-Fernseher längst nicht so gut vor Angriffen geschützt sind wie Computer oder Smartphones. Beste Vorsichtsmaßnahme ist ein gut abgesichertes WLAN – oder ein Fernseher, der gar nicht erst vernetzt ist. Einer der Tweets zum Samsung-Video: "Es hat seine Gründe, warum mein Fernseher nicht mit dem Internet verbunden ist, nie war, und niemals sein wird."

Adobe Fresco: Neue Zeichen-App für den iPad-Picasso

Adobe hat seine neue Software Fresco für das iPad und für den Apple Pencil vorgestellt, die das Malen und Zeichnen auf dem Tablet so realistisch wie nie zuvor machen soll. Mit Fresco will das US-Unternehmen das Zeichnen mit Kreide, Öl und Aquarell auf Papier, Leinwand oder Gips in die digitale Welt übertragen. Künstliche Intelligenz soll dafür sorgen, dass sich die Zeichenpinsel so anfühlen und verhalten wie ihre natürlichen Vorbilder. Adobe hat die neue Software für iPad-Picassos und für vergleichbare Tablets mit Zeichenstift letztes Jahr unter dem Namen Project Gemini erstmals vorgestellt und ein Beta-Programm gestartet. Bevor Fresco im Herbst 2019 erscheint, soll der Test jetzt ausgeweitet werden. Anmeldungen zur Teilnahme nimmt Adobe hier entgegen. Weitere Infos zu Fresco präsentiert der Grafikspezialist in seinem Blog.

5G-iPhone: Das ist Apples Strategie bis 2021

5 G I Phone
Tests zeigen: 5G kämpft zum Start mit mehreren Problemen (Foto: 9to5Mac)

Die neuen iPhones, die im kommenden Herbst erscheinen, bieten noch keine 5G-Unterstützung – so viel steht fest. Aber wie geht es ab 2020 weiter? Hier hat Ming-Chi Kuo, renommiertester Apple-Augur der Welt, jetzt seine Prognose kundgetan. Er rechnet damit, dass 2020 zunächst die iPhone-Spitzenmodelle 5G erhalten. Ein Jahr später kommt die neue Mobilfunktechnik demnach für die gesamte Modellpalette. Damit hinkt Apple Android-Konkurrenten wie Samsung, LG oder OnePlus hinterher, die bereits erste 5G-Smartphones veröffentlicht haben – das aber womöglich arg verfrüht, nachdem bisher noch kaum Netzwerke zur Verfügung stehen.

Für 2020 geht Kuo von drei deutlich überarbeiteten iPhones aus, so TechCrunch. Während der Nach-Nachfolger des Einstiegsmodells XR bei 6,1 Zoll bleiben soll – erstmals mit OLED-Display, aber noch ohne 5G – erwartet der Analyst für die übernächste Generation von XS und XS Max neue Bildschirmgrößen von 5,4 und 6,7 Zoll statt wie bisher 5,8 und 6,5 Zoll. Das kleinere XS würde damit noch kleiner werden, und das größere weiter wachsen.

So sieht das selbstfahrende Pizza-Auto aus

Domino Pizzaauto
Mit solchen Autos liefert Nuro Lebensmittel aus – und demnächst auch Pizza (Foto: Domino's Pizza)

Hier kommt der Pizzabote ohne Pizzaboten im Cockpit! Fastfood-Spezialist Domino’s kooperiert in Houston im US-Bundesstaat Texas mit dem Auto-Start-up Nuro, um selbstfahrende Pizza-Lieferfahrzeuge auf die Straße zu bringen. Die Roboterautos sollen die Pizzen dann zu Onlinebestellern schippern. Nuro, das von zwei ehemaligen Google-Spezialisten für selbstfahrende Autos gegründet wurde, liefert mit seinen knuffigen autonomen R1-Fahrzeugen in Houston und in Scottsdale (Arizona) bereits Lebensmittel aus, und dürfte künftig in weitere Märkte expandieren. Zuletzt hatte sich der japanische Internetkonzern SoftBank mit einer Milliarde Dollar an Nuro beteiligt, bei dem das Nachfolgemodell R2 schon in Kürze am Start stehen soll. Bisher, so The Verge, fährt allerdings hinter jedem R1 ein bemanntes Beobachtungsfahrzeug her, das alle Aktivitäten des autonomen Autos überwacht und aufzeichnet.

Bis der Arzt kommt: Das ist die neue Nintendo-App

Nintendo veröffentlicht bereits am 10. Juli eine neue Spiele-App für iOS und Android. Ein erstes Video von "Dr. Mario World" zeigt die gewohnte Optik des Tetris-Klons, der bereits 1990 erstmals für NES und Gameboy erschienen ist. Die Spielmechanik ändert sich in der App-Version aber deutlich. Denn die Pillen, die Dr. Mario verschrieben hat, fallen diesmal nicht mehr Tetris-like nach unten, stattdessen schiebt sie der Spieler direkt aufs Feld. "Dr. Mario World" beinhaltet als an sich kostenloser Free-to-Play-Titel wieder zahlreiche In-App-Käufe. Zuletzt hatte das bei der Android-Beta von "Mario Kart Tour" viele Tester verärgert. Die Japaner halten dennoch an dieser lukrativen Taktik unter dem Motto "Zahlen, bis der Arzt kommt" fest.

Das Ende vom LEAD: Politiker mit den Haaren von Fußballtrainern

Darüber lacht Twitter am Dienstagmorgen: Der Satire-Account "Politiker mit den Haaren von Fußballtrainern" hat mit nur 17 Tweets bereits über 21.000 Follower eingesammelt. Haarige Highlights sind "Kim Jong-Klopp" und John F. Kennedy mit der Frise von Antonio Conte – die JFK erstaunlicherweise in eine US-Version von Gerhard Delling verwandelt.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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