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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: OnePlus 7 Pro – warum die anderen Top-Smartphones jetzt zu teuer sind

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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OnePlus 7 Pro: Warum die anderen Top-Smartphones jetzt zu teuer sind

One Plus 7 Pro
Ein Pro ans Ohr gesetzt: Das 7 Pro ist das neue Topmodell von OnePlus (Foto: OnePlus)

Der chinesische Smartphone-Hersteller OnePlus hat sein neues Flaggschiff 7 Pro vorgestellt – und es hagelt geradezu Lob für das 6,67-Zoll-Handy, das am 21. Mai ab 709 Euro in Deutschland in die Läden kommt. ArsTechnica jubelt: "Das OnePlus 7 Pro ist das schnellste und am besten designte Android-Smartphone mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis." Und CNET warnt die etablierte Konkurrenz: "Das 7 Pro hat das iPhone XR und das Samsung Galaxy S10e im Visier." Mit offiziell 849 Euro und 749 Euro sind das XR und das 10e noch etwas teurer als das OnePlus, dessen Ausstattung sich aber eher an den Topmodellen iPhone XS und Galaxy S10 orientiert.

Der OLED-Bildschirm mit extrem scharfen 516 ppi Auflösung und butterweichen 90 Hz Bildrate wird dabei nicht von einem Notch oder Loch gestört, weil die 16-MP-Selfiekamera mit einem kleinen Motor aus dem Gehäuse fährt. Der Standard-Arbeitsspeicher ist 6 GB groß, es gibt aber auch Versionen mit 8 oder 12 GB. Einziges Manko: Der Speicher von nur 128 oder 256 GB lässt sich nicht erweitern. Wie gut die 48-MP-Hauptkamera auf der Rückseite ist, haben die Fotospezialisten von DXOmark bereits getestet: Mit 111 Punkten belegt das 7 Pro Platz drei unter allen aktuellen Smartphones, nur um einen Zähler geschlagen vom Huawei P30 Pro und vom Samsung Galaxy S10 5G. Hier haben die Koreaner noch einmal knapp die Nase vorn. Doch generell wird OnePlus mit dem 7 Pro das Leben für Samsung nicht leichter machen.

Minze und Flieder: Die Herbstfarben von Apple

Von wegen "Alle Jahre Flieder": Ein fliederfarbenes iPhone hat es noch nie gegeben, doch das könnte sich im kommenden September ändern. Denn Apple plant offenbar neue Herbstfarben für den Nachfolger des iPhone XR. Und statt Orange und Blau, die wohl entfallen, könnten diesmal Minzgrün und Flieder ins Spiel kommen. Nachdem Reporter Mark Gurman von Bloomberg kürzlich einige (angebliche) Gehäusescherben neuer iPhones gepostet hat, hat Leaker Ben Geskin daraus jetzt neue Renderings gebastelt, die zeigen, mit welchen Farben Apple-Fans künftig rechnen können. Auf der Rückseite der iPhone-Phantombilder ist allerdings die Dreifach-Kamera zu sehen, von der noch nicht klar ist, ob sie es auch ins künftige Einstiegsmodell schafft.

San Francisco verbietet Gesichts-Überwachung

Gesichts Erkennung
If you're going to San Francisco – you need no Angst vor Gesichts-Überwachung haben (Foto: 123rf.de)

San Francisco hat als erste US-Stadt die Überwachung der Bürger per Gesichtserkennung durch die Polizei oder andere Behörden untersagt. Das Verbot erhielt im gesetzgebenden "Board of Supervisors" eine Mehrheit von 8:1 Stimmen. Das Inkrafttreten ist damit so gut wie gesichert. Zudem hat das Board verschärfte Richtlinien für alle sonstigen Überwachungsmaßnahmen erlassen. Die Polizei in San Francisco hatte sich für die Gesichtserkennung ausgesprochen, Datenschützer engagierten sich gegen die Zulassung. Das Verbot in San Francisco könnte für die gesamten USA wegweisend sein. Beobachter erwarten, dass weitere Städte und Regionen dem Vorbild folgen. Supervisor Aaron Peskin, einer der Initiatoren des Verbots, zeigte sich laut Gizmodo zufrieden: "Gute Polizeiarbeit ist auch ohne Polizeistaat möglich."

Wir haben Angst vor Alexa – und nutzen sie trotzdem

Echo Dot Kids
Soll tatsächlich vorkommen: Alexa lauscht im Kinderzimmer (Foto: Amazon)

Der Mensch bleibt sich selbst ein Rätsel. In einer internationalen Umfrage von "Consumers International" in den USA, in Kanada, Japan, Australien, Frankreich und Großbritannien erklärten 63 Prozent der Befragten, dass sie smarte Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home sowie andere vernetzte Haushaltsgeräte "unheimlich" finden. Und sogar 75 Prozent haben kein Vertrauen in den Umgang der Firmen mit ihren Daten. Trotzdem gaben knapp 70 Prozent der Befragten zu, dass sie solche Geräte nutzen, denen sie teils intime Informationen aus ihrem Leben anvertrauen.

Bereits im März hatte laut Vox.com eine Studie ergeben, dass bei Menschen, die Alexa und Co. misstrauen, die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs nur um 16 Prozent niedriger liegt als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Selbst der Psychologe Robert W. Proctor staunt: "Menschen, die sagen, sie wären wegen ihrer Sicherheit besorgt, tun hier sehr unsichere Dinge. Das passt nicht ganz zusammen."

HP bringt Spiele-Laptop mit zweitem Bildschirm

Hp Omen X 2 S
Nomen est Omen: Der neue HP-Laptop Omen X 2S mit Doppel-Display (Foto: HP)

Falt-Smartphones und Falt-Laptops – Elektronikfirmen suchen derzeit intensiv nach neuen Geräteformen, um rückläufige Verkaufszahlen zu stoppen. HP probiert es nun mit dem Spiele-Laptop Omen X 2S, der über der Tastatur ein zusätzliches 6-Zoll-Display eingebaut hat. Das erinnert an die "Touch Bar" von Apples MacBook Pro. Der HP besitzt allerdings einen rechteckigen Zweit-Bildschirm in Smartphone-Größe, der Zusatzinformationen wie die Map in einem Shooter-Spiel anzeigt und eine weitere Steuerungsmöglichkeit bietet. Um den Platz für den Zweit-Bildschirm zu schaffen, ist das Touchpad mit seinen Maustasten nach rechts unten gerückt. Wie bequem das dann beim täglichen Arbeiten ist, bleibt fraglich. Der Doppel-Display-Recher, so Gizmodo, erscheint Ende Mai ab 2.100 Dollar.

Das Ende vom LEAD: Wir brauchen keine Eier. Wir haben Pferdeschwänze

Mit Video-Botschaften in sozialen Medien können sich Firmen einen gewaltigen Shitstorm einhandeln – oder jede Menge Lob und Respekt einheimsen. Die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft und Sponsor Commerzbank haben mit ihrem Clip zur WM ab 7. Juni in Frankreich alles richtig gemacht, Twitter und Co. sind begeistert. Kernaussage des selbstbewussten, frechen, klugen und unterhaltsamen Videos: "Wir brauchen keine Eier. Wir haben Pferdeschwänze."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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