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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Microsoft Apple

TechTäglich: One more sing! Das Microsoft-Musical ist da

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam. Sozusagen "Technik al dente".

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One more sing! Das Microsoft-Musical ist da

Schafft es Microsoft bald an den Broadway? Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Denn in zweimonatiger Arbeit haben rund 150 diesjährige Praktikanten und weitere Mitarbeiter "Microsoft the Musical" produziert – das erste Musical über Windows, Excel und Bluescreens. Das herrlich absurde 11-Minuten-Video, ein zuckersüßer Mix aus "La La Land" und schwerem Ausnahmefehler, wurde auf dem Microsoft Campus in Redmond gedreht, und ist jetzt auf YouTube zu bestaunen.

Inhaltlich geht es unter anderem um Firmengründer Bill Gates, der laut Text "mehr eine Idee als nur eine Person ist", um das nicht übertrieben erfolgreiche Windows Vista und um Microsofts gefloppte Smartphone-Versuche. "All around the world our products are well known, except for when we tried to make a phone!", heißt es über das Windows Phone. Generell ist die Botschaft des liebevoll inszenierten Musik-und-Tanz-Spektakels aber positiv und motivierend: Schaut Euch an, was wir und was Microsoft auf die Beine gestellt haben – das könnt Ihr auch schaffen! Untertitel des Musicals: „You CAN, you SHOULD, and you WILL.“ Und natürlich darf auch Clippy (Deutsch: Karl Klammer) mittanzen, die gute alte MS-Büroklammer.

Volvo-Mutter mit neuer 50-Millionen-Finanzierung für Volocopter

Volo City
Soll erstmals kommerziell abheben: Baden-Flugtaxi VoloCity (Foto: Volocopter)

Aus Volocopter wird jetzt quasi "Volvocopter". Denn der Flugtaxi-Pionier aus Bruchsal in Baden hat eine weitere 50-Millionen-Euro-Finanzierung erhalten, an der federführend Geely beteiligt ist, der chinesische Mutterkonzern der Autobauer Volvo und Lotus. Die neuen Gelder werden für die Weiterentwicklung des zweisitzigen VoloCity-Flugschraubers verwendet, der in den nächsten drei Jahren den kommerziellen Betrieb aufnehmen soll.

Zuvor hatten sich unter anderem bereits Daimler und Intel an Volocopter beteiligt. Damit sind jetzt insgesamt 85 Millionen Euro in dem Unternehmen investiert. Außerdem haben Volocopter und Geely ein Joint Venture vereinbart, um die "Urban Air Mobility", also den innerstädtischen Betrieb mit dem Senkrechtstart-Flugtaxi, nach China zu bringen. Noch in diesem Jahr soll Volocopter laut aktueller Pressemitteilung weitere Investitionen erhalten. Die Firmengründer bleiben zusammengenommen aber die größten Anteilseigner.

Siri: Feminismus und MeToo sind tabu

Siri Feminismus
Hey Siri, bist Du eine Feministin? "Ähm, öh, frag mich doch lieber nach dem Wetter!" (Foto: Gizmodo)

Als börsennotiertes Multi-Milliarden-Unternehmen darf Apple keiner Zielgruppe auf die Füße steigen – weder Frauen noch den vielbeschworenen "weißen alten Männern", die die weltweite Wirtschaft nach wie vor kontrollieren. Entsprechend vorsichtig bis mutlos geht Apple mit kontroversen Themen wie Feminismus und MeToo um. Der britische Guardian berichtet jetzt, wie der Code von Sprachassistentin Siri umgeschrieben wurde, um das Wort "Feminismus" partout zu vermeiden, und bei diesem Thema auch keine Stellung zu beziehen.

Wer Siri fragt, ob sie eine Feministin sei, erhält – zumindest in den USA – die wachsweiche Antwort "I am a believer in equality, and treating people with respect" ("Ich glaube an Gleichheit und daran, Menschen respektvoll zu behandeln"). Apples Anweisung, wie die Siri-Entwickler mit "heißen Eisen" wie Feminismus und MeToo umgehen sollen, lautet demnach: "Don’t engage, deflect and finally inform", also sich nicht mit den Themen gemein machen, ablenken und schließlich informieren, zum Beispiel durch neutrale Wikipedia-Links. Offenbar hat Apple Siri jegliche Aussagen "abtrainiert", die missverstanden werden könnten. Während die Assistentin früher auf die Bezeichnung "Slut" mit einem ironischen "Jetzt würde ich rot werden, wenn ich könnte", geantwortet hat, heißt es jetzt nur noch schlicht und politisch korrekt: "Darauf werde ich nicht antworten."

Google Assistant trickst Warteschleifen aus

Google Pixel 4
Das Google Pixel 4 bringt neben einer Dreifach-Kamera à la iPhone 11 auch einen Warteschleifen-Assistenten (Foto: Google)

"Sie werden mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden" oder "Zu Schulungszwecken zeichnen wir einen Teil unserer Gespräche auf. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, drücken Sie die 1." Besitzer eines Google Pixel 4 können sich solche nervigen Bandansagen womöglich bald ersparen. Denn das neue Smartphone-Flaggschiff, das im Herbst erwartet wird, bekommt eine Anti-Warteschleifen-Funktion.

Der Google Assistant übernimmt dank künstlicher Intelligenz dabei das Warten in der Hotline, drückt die erforderlichen Knöpfe – und übergibt erst an den Besitzer des Pixel 4, wenn tatsächlich ein menschlicher Mitarbeiter am Apparat ist. Die neue Funktion ist laut 9to5Google noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium und wird noch nicht zur Veröffentlichung des Pixel 4 fertig. Wenn Google seiner bisherigen Strategie mit dem Sprachassistenten Duplex treu bleibt, könnten künftig aber auch andere Android-Smartphones den Warteschleifen-Helfer und Nervensparer erhalten.

Das waren die besten neuen Smartphones der IFA 2019

Asus Rog Phone 2
Das Asus ROG Phone 2 – für Spiele-Fans eines der Highlights der IFA 2019 (Foto: Asus)

Morgen Abend ab 19 Uhr deutscher Zeit stellt Apple das iPhone 11 vor – doch die Konkurrenten sind schon da! Das Magazin IGN hat die spannendsten und besten neuen Smartphones der IFA 2019 gewählt, die am Mittwoch in Berlin zu Ende geht. Die Liste beginnt mit dem Highend-Spiele-Smartphone Asus ROG Phone 2 für 1.199 Euro und dem Mittelklasse-Handy TCL Plex (329 Euro), mit dem der chinesische TV-Spezialist auch als Smartphone-Hersteller in Europa bekannt werden will. IGN lobt ausdrücklich das gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Plex.

Erwartungsgemäß dabei ist Samsungs offenbar erfolgreich überarbeitetes Falt-Phone Galaxy Fold, das ab 18. September für 2.100 Euro auch in Deutschland zu haben ist. Die nächsten beiden Smartphones auf der Liste sind das verkleinerte Sony Xperia 5 im 21:9-Kinoformat (799 Euro) sowie das Motorola One Zoom (429 Euro), das mit Dreifach-Zoom auf der Rückseite und mit 25-MP-Selfiekamera vorne das Thema Fotografieren in den Mittelpunkt stellt. Ebenfalls dabei: Das Samsung A90 5G (749 Euro), das 5G bezahlbarer macht, sowie das LG G8X ThinkQ Dual Screen (999 Euro) mit zweitem Bildschirm in einer Extra-Hülle.

Das Ende vom LEAD: High Noon an der Ladentheke

Unverschämt, und unverschämt lustig! Über dieses epische Duell an der Ladentheke lacht Twitter am Montagmorgen. Fünf Millionen Aufrufe – und leider gewinnt jedes Mal der schamlose Kunde den Bezahl-Zweikampf.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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