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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Ohne Schummel-Software – Audi bringt E-Scooter

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Ohne Schummel-Software: Audi bringt E-Scooter

E Tron Scooter
Ab 2020 von Audi: Vierrädriger Scooter mit Quattro-Antrieb (Foto: Audi)

Flink wie ein Wiesel, statt Stunk wegen Diesel. So will Audi in die Zukunft fahren – mit dem E-Tron Scooter, den die sündige Volkswagen-Tochter jetzt vorstellte. Mit ihrem ersten Elektro-Roller bleiben die Quattro-Erfinder den gewohnten vier Rädern treu. Denn der E-Tron Scooter ist kein klassischer Elektroroller, sondern eher ein vierrädriges Skateboard mit Lenkstange zum einhändigen Fahren. Dieses Konzept soll das Vehikel wesentlich agiler, aber auch stabiler und sicherer machen als zweirädrige Scooter.

Mit Steuern per Gewichtsverlagerung und der Möglichkeit zum Carven versprechen die Ingolstädter einen Mix aus Sportgerät und Transportmittel für die letzte Meile, der trotz zwölf Kilo Gewicht problemlos in jeden Kofferraum passt. Höchsttempo und Reichweite liegen laut Audi bei 20 Stundenkilometern und bei 20 Kilometern – genug für den Stadtverkehr. Special Gag: Käufer eines Elektro-Audi könnten sich den Roller als Zubehör anschaffen, inklusive Ladestation im Kofferraum. Derzeit ist das Gefährt noch ein Prototyp. Ende 2020 soll der E-Tron Scooter aber für rund 2.000 Euro auf den Markt kommen – wenn Audi bei diesen Zahlen nicht mogelt.

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Juul: Dampfer-App mit Jugendschutz

Juul C1
Wirklich schon 18? Die neue Dampfer-App will es per Gesichtserkennung herausfinden (Foto: Juul)

Die Raucher-Prothese Juul ist ebenso erfolgreich wie umstritten – weil sie Jugendliche ebenso süchtig nach dem Dampfen macht wie früher der Marlboro-Mann nach dem Rauchen. Weil Gesundheitspolitiker der kalifornischen Firma mächtig Dampf machen, will Juul guten Willen zeigen, und das Alter seiner Nutzer kontrollieren. Dazu dient die neue E-Zigarette Juul C1, die jetzt zunächst in Großbritannien erschienen ist. Sie wird per Android-App bedient. Und diese App soll auch kontrollieren, ob ein Dampfer mindestens 18 Jahre alt ist.

Dazu nutzt die App eine Gesichtserkennung, die allzu offensichtliche Milchgesichter automatisch aussortiert. Ein zweistufiger Alters-Check sammelt weitere Nutzerdaten vom Smartphone und entscheidet dann, ob die C1 losdampft oder nicht. Laut Engadget arbeitet Juul zudem an einer GPS-Funktion, die die Nutzung in bestimmten Bereichen wie Schulhöfen verhindert. Ansonsten bietet die App Statistiken zum Dampfverhalten und die Möglichkeit, eine verlorene E-Zigarette wiederzufinden.

China: Proteste wegen Zelda-Klau

Zelda Protest
Geklautes Zelda: Nintendo-Fans machen den Effenberg (Foto: Weibo)

Chinesische Nintendo-Fans sind aufgebracht – weil der einheimische Spieleentwickler Mihoyo den Welterfolg "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" fast Pixel für Pixel kopiert hat, und nun für die PlayStation 4 auf den Markt bringt. Der Zelda-Klon heißt "Genshin Impact" und wurde nun auf der Spielemesse "China Joy" in Shanghai vorgestellt. Nintendo-Fans, die wütend sind, dass Sony ein solches Plagiat veröffentlicht, hielten bei der Präsentation Switch-Konsolen und Stinkefinger in die Luft. Ein rabiater Besucher soll demonstrativ eine PlayStation 4 zerstört haben. Das Magazin Kotaku zeigt Screenshots, auf denen Szenen aus dem Zelda-Spiel praktisch 1:1 nachgeahmt sind. Trotzdem gilt "Genshin Impact" schon jetzt als erfolgreichstes und meistgefragtes Spiel der "China Joy".

Apple bringt Spezial-iPhone für Hacker

Hacker I Phone
Freiheit fürs Smartphone – zumindest in der neuen Hacker-Version von Apple (Foto: 123rf.de)

Apple sprengt die Ketten. Auf der Sicherheitskonferenz "Black Hat" in Las Vegas präsentiert das Unternehmen diese Woche offenbar ein spezielles iPhone, mit dem ausgewählte Hacker Sicherheitslücken in iOS und im kompletten Apple-Ecosystem aufspüren können. Laut Forbes entsprechen diese Geräte weitgehend den iPhones, die auch Apple-Entwickler nutzen. Sie ermöglichen Zugriffe auf Hard- und Software, die Apple normalerweise aus Sicherheitsgründen blockiert. Gleichzeitig soll Apple wieder eine "Mac Bounty" starten – eine gezielte Suche nach Sicherheitslücken in macOS. Bei der letzten Ausgabe ließ Apple bis zu 200.000 Dollar für findige Hacker springen, die mit ihren Entdeckungen Millionenschäden durch fehlerhafte Software verhindern können.

Frisch von Fossil: Smartwatch hält tagelang durch

Fossil Smartwatch
Google-Software – aber mit pfiffigen Ideen. Das bietet die neue Smartuhr von Fossil (Foto: Fossil)

Apple dominiert den Markt für Smartuhren – und lässt der Konkurrenz kaum Luft zum Atmen. Dazu kommt, dass Google mit seinem Betriebssystem Wear OS bis heute keine echte Alternative zu Apples watchOS geschaffen hat. Nun erscheint aber eine durchaus erfolgversprechende Uhr mit Wear OS: Das US-Unternehmen Fossil hat die bereits fünfte Generation seiner Smartwatch vorgestellt. Eines der Highlights ist dabei ein flexibler Batteriemodus.

Während eine Apple Watch in aller Regel abends ans Ladekabel muss, können Besitzer der neuen Fossil entscheiden, wie sie ihre Uhr nutzen wollen. Ein "Daily Mode" aktiviert alle Funktionen und sorgt dann für einen Tag Laufzeit. Der Langzeit-Modus behält nur die wichtigsten Features wie die Anzeige der Uhrzeit bei, und ermöglicht dann mehrere Tage ohne Steckdose. Dazwischen gibt es mehrere Optionen, die sich die Nutzer selbst einrichten können. Erstmals ist eine Fossil-Smartuhr mit einem Lautsprecher ausgestattet. Und auch iOS-Nutzer können – nach einem App-Update im Herbst – damit telefonieren. Bisher war das mit Wear OS nicht möglich. Google, das sich jüngst an Fossils Techniksparte beteiligt hat, war eng in die Entwicklung involviert. Die Uhr ist ab sofort auch in Deutschland für 299 Euro verfügbar.

Das Ende vom LEAD: Der süßeste Mario aller Zeiten

Mario Candy
Sweet! Die Mario-Süßigkeiten von Sugarfina (Foto: Sugarfina)

Du entschuldige, i Candy! Von Luxus-Süßwarenhersteller Sugarfina kommt der süßeste Super-Mario aller Zeiten. Denn der Nasch-Spezialist hat sich eine Nintendo-Lizenz gesichert – und verkauft nun bildschöne und (wohl auch leckere) Pralinen und Bonbons, die in Mini-Konsolen verpackt sind oder beim Öffnen Mario-Melodien spielen. Die Spiele-Spezialitäten der limitierten "Super Mario Bros. Collection" beschweren die Hüften ebenso sehr, wie sie den Geldbeutel erleichtern. Die Preise liegen zwischen 7,50 Dollar und kalorienreichen 70 Dollar für das "Ultimate Game Night Bundle".

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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Philipp Kalweit ist der begehrteste Hacker Deutschlands – und gerade deshalb mit 18 Jahren bereits auf der Forbes „30 under 30“-Liste. Warum wir nach dem Interview direkt unsere Passwort-Cloud gekündigt haben, liest du im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019!

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