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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Neue iPhones am 10. September – Die Geheimnisse der Apple-Einladung

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Neue iPhones am 10. September – Die Geheimnisse der Apple-Einladung

Apple Innovation
Neuer bunter Apple-Apfel – im Vergleich zum ehemaligen Logo mit fünf statt sechs Farben (Foto: Apple)

Nun ist es offiziell: Apple stellt am 10. September (Dienstag) ab 19 Uhr deutscher Zeit in seinem Hauptquartier in Cupertino die neuen iPhones vor – und vielleicht auch das eine oder andere "One more thing". Die gewohnt sibyllinische Einladung (tolles Wort, btw) unter dem Titel "By innovation only" wurde gestern Abend verschickt und löste wie gewohnt reichhaltige Spekulationen aus. Die Auguren mutmaßen, dass die fünf Farben im gezeigten Apfel-Logo exakt auf die Farben eines neuen iPhone 11R hindeuten – oder dass sogar das erwartete neue Topmodell iPhone Pro erstmals in bunt zu haben ist. Grün und Lila sind dabei die neuen Farben, die Apple bisher nicht anbietet.

Nachdem den neuen iPhones schon im Vorfeld eine gewisse Ideenarmut attestiert wurde, scheint Apple mit dem Hinweis auf "Innovation" besonders betonen zu wollen, wie viel Neues in den Geräten steckt. Dabei dürfte es um die neue Dreifach-Kamera mit Extra-Weitwinkel, den erstmaligen Einsatz des Zeichenstifts Pencil und um die (von Samsung aber bereits bekannte) Möglichkeit gehen, AirPods oder gar die Watch von der Rückseite des iPhones aus drahtlos zu laden. Am 10. September sind wir schlauer, Apple streamt wie gewohnt live. Zu haben sind die neuen iPhones dann voraussichtlich ab 20. September.

Spotify mit Selberbau-Podcasts

Spotify will Podcast-Hörer zu Podcast-Produzenten machen. Dafür testen die schwedischen Audiostreamer derzeit für einige Nutzer den neuen Menüpunkt "Make your own Podcast", der prominent in der Podcast-Sektion platziert ist. Software-Expertin und Bloggerin Jane Manchun Wong hat die Neuheit im Quellcode der Spotify-App entdeckt. Der Button linkt zum Angebot des Podcast-Baukastens Anchor, den Spotify dieses Jahr übernommen hatte.

Nicht alle Experten sind überzeugt, dass der ohnehin überlaufene Markt noch weitere Selberbau-Podcasts braucht. "Spotify testet einen Button, mit dem man noch einfacher Podcasts mit null Zuhörern produzieren kann", lästert Gizmodo. Und die New York Times unkt über den "Podfade" – also über Podcasts, die genauso schnell wieder eingestellt werden, wie sie gestartet sind.

Jan Böhmermann will Parteichef werden – so rockt die SPD das Netz

Man mag der alten Tante SPD manches vorwerfen – aber langweilig wird es nicht mit ihr. Kurz vor Toreschluss am Sonntag, 18 Uhr, will nun auch Jan Böhmermann Parteivorsitzender werden. Denn, so der Spaßmacher, ihm sei Gottvater Willy Brandt im Traum erschienen und habe ihn aufgefordert: "Du musst es machen, der Olaf (Scholz) ist 'ne Pfeife." An der gewünschten Frau an seiner Seite mangelt es Böhmermann noch. Einen Hashtag (#neustart19), einen Twitteraccount (@neustart19) und eine Website gibt es dagegen schon.

Die Reaktionen der SPD-Prominenz im Netz fallen sehr amüsant aus und haben das Potenzial, uns bis Sonntag gut zu unterhalten. Nachdem Böhmermann über SPD-"Landesvertretungen" geschrieben hat, deren Zustimmung er braucht, spöttelt Generalsekretär Lars Klingbeil: "Landesverband! @janboehm, das heißt Landesverband! Du musst noch viel lernen, Genosse!" Juso-Chef und Kandidatur-Verweigerer Kevin Kühnert hat praktische Tipps parat: "Kluge Kampagne. Das CD sieht aus wie bei einem durchschnittlichen #SPD-Ortsverein. Es fehlen noch AWO-Tischdecke und IG Metall-Cap, dann könnten die ersten Unterbezirke weich werden. Tipp: Mehr Willy Brandt-Zitate nutzen."

Die Sonnen-Smartuhr von Garmin

Fitness-Spezialist Garmin erweitert die Akku-Laufzeit seiner neuen Smartwartch Fenix 6X Pro Solar mit Solarzellen auf dem Zifferblatt. Eine „Solar-Ladelinse“ soll dafür sorgen, dass Outdoor-Sportler Funktionen wie Navigation, Sport-Apps und Leistungskontrolle gerade in entlegenen Gegenden länger als bisher üblich einsetzen können.

Bei Verwendung nur der Basisfunktionen der Uhr steigt die Laufzeit durch den Solarstrom laut Garmin von 21 auf 24 Tage. Bei Nutzung von GPS läuft die Uhr dadurch 66 statt 60 Stunden lang. Die Solar-Watch ist ab sofort erhältlich. Mit 950 Euro ist die Abenteurer-Uhr gut doppelt so teuer wie eine aktuelle Apple Watch, bietet dafür aber auch noch deutlich mehr professionelle Sport- und Fitness-Funktionen.

Switch Lite – das Pro und Contra zur neuen Nintendo-Konsole

Lohnt sich Nintendos neue Switch Lite, die am 20. September für 230 Euro auf den Markt kommt? Das Magazin Gamespot hat vorab einen ersten Blick auf die japanische Bonsai-Konsole geworfen und nennt Vorteile und Nachteile. Top: Weil die Switch Lite nur für den mobilen Betrieb gedacht ist, ist sie spürbar kleiner, 120 Gramm leichter und handlicher als die ursprüngliche Switch. Gerade kleinere Hände kommen damit besser zurecht. Ohne die abnehmbaren Controller fühlt sich die Lite weniger wie ein Bausatz an, sondern wirkt robuster, im wahrsten Sinne des Wortes mehr aus einem Guss. Und der Akku läuft zumindest eine halbe Stunde länger als bei der Original-Switch.

Nachteile haben die Spieleexperten auch gefunden. Der Bildschirm ist statt 6,2 Zoll nur noch 5,5 Zoll groß, Spiele sehen also kleiner aus. Einen Anschluss für den Fernseher gibt es nicht mehr – was die ursprüngliche Idee der Switch als Hybridkonsole zunichte macht. Einige Spiele wie "Super Mario Party" oder die "Labo"-Bastelsets funktionieren ohne TV-Anschluss und abnehmbare Controller gar nicht, bleiben auf der Switch Lite also außen vor. Und für Multiplayerspiele sind Extra-Controller notwendig. Bleibt als unschlagbarstes Argument für den Weihnachts-Wunschzettel laut Engadget das Design der "süßesten Konsole, die wir je gesehen haben".

Das Ende vom LEAD: Post-Apokalypse jetzt aktuell

Der Quasi-Staatsstreich von Premier Boris Johnson fördert zumindest den bekannt schwarzen Humor der Briten. Über diesen Zettel am Schaufenster einer Buchhandlung in Cornwall amüsiert sich gerade Twitter: "Bitte beachten Sie: Der Bereich mit der post-apokalyptischen Fiktion wurde in die Rubrik Aktuelles verschoben."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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