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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Neu von Louis Vuitton – die Handtasche mit Display

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Neu von Louis Vuitton: Die Handtasche mit Display

Display Handtasche
Mix aus Handy und Tasche von Louis Vuitton, quasi eine Handy-Tasche (Foto: Louis Vuitton)

Hier kommt die Handtasche für die High-Tech-Lady von heute. Die Edel-Franzosen von Louis Vuitton haben auf ihrer Show "LV Cruise 2020" in New York die ersten Handtaschen mit Bildschirmen gezeigt. Eine Tasche hat ein AMOLED-Display mit der HD-Auflösung von 1.920 x 1.440 Pixeln an der Vorderseite eingebaut, ein zweites Modell kommt sogar mit zwei Bildschirmen. Während der Präsentation auf dem Runway liefen darauf verschiedene Fotos aus New York sowie die Demo eines Internet-Browsers. Louis Vuitton sieht in den High-Tech-Handtaschen laut Engadget die "Verlängerung des Smartphones", denn künftig kann das Handy zum Anschauen von Videos in der Tasche bleiben. Ob, wann und zu welchem Preis die High-Tech-Täschlein auf den Markt kommen, behält Louis Vuitton bisher noch für sich. Mit einem Sonderangebot zum Tchibo-Preis ist aber nicht zu rechnen.

Tinder bringt Lite-App – nur für Verlobungen?

Tinder App
Liebe, kalorienfrei: Tinder arbeitet an einer "Lite"-App (Foto: Tinder)

Wenn die Flirt-App Tinder als "Lite-Version" erscheint, stellen sich Fragen. Nutzt man das "echte" Tinder, wenn man einen Partner zum Heiraten sucht – und "Tinder Lite" nur für Verlobungen? Doch in diese Richtung haben die Macher der amourösen App nicht gedacht. "Tinder Lite", das derzeit entwickelt wird und laut Digital Trends "bald" erscheint, soll vielmehr technisch deutlich abgespeckt werden – und damit auch mit langsamen Internetverbindungen und auf schwächeren Smartphones gut funktionieren. Das Diät-Tinder könnte damit Millionen neuer Nutzer anziehen, die nur einfache Handys haben oder in Regionen mit schlechter Netzanbindung leben, beispielsweise in Südostasien. Für CEO Mandy Ginsberg ist die neue App ein wichtiger Baustein, um das Wachstum von Tinder aufrechtzuerhalten, dessen bezahlte Abos in Q1 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal um 38 Prozent zulegten.

Die Apple-Kreditkarte ist da

Apple Card
Zum ersten Mal in freier Wildbahn aufgetaucht – die Apple Card (Foto: Ben Geskin)

Ende März hat Apple auf einer Keynote die "Apple Card" vorgestellt – eine eigene Kreditkarte, die in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs überall dort zum Einsatz kommen kann, wo Geschäfte den Bezahldienst Apple Pay noch nicht anbieten. Nun hat Apple offenbar einen Test für Mitarbeiter gestartet, bei dem die Karte erstmals in freier Wildbahn zum Einsatz kommt. Der stets gut vernetzte Leaker Ben Geskin zeigt ein erstes Foto – auf dem er, um seine Quelle zu schützen, per Photoshop seinen eigenen Namen auf die Karte geschrieben hat.

Demnach besteht die Apple Card wie angekündigt nicht aus Plastik, sondern aus Titan. Und aus Sicherheitsgründen ist die Kreditkartennummer nicht aufgedruckt, sie ist nur über Apples Wallet-App auf dem dazugehörigen iPhone verfügbar. Am Interessantesten an dem Foto: Erstmals ist die Hülle zu sehen, in der Apple die Karte ausliefert. Sie enthält laut AppleInsider einen NFC-Chip, mit dem sich die Karte automatisch mit iPhone und Wallet verbindet. Das Koppeln dürfte damit etwa so einfach funktionieren wie bei den AirPods. Als Starttermin nennt Apple bisher nur den Sommer 2019.

Sebastian Vettel: In dieser App doch noch Weltmeister?

Fünf Rennen sind in der Formel-1-Saison 2019 bisher gelaufen – und Mercedes feierte fünf Doppelsiege. Die Formel 1 wird zur Formel Gähn. Und Ferrari macht sich mit dubiosen Rennstrategien das Leben auch noch selbst schwer. Doch jetzt kann Sebastian Vettel doch noch Weltmeister werden – zumindest virtuell. Denn gerade ist für iOS und Android "F1 Manager" erschienen, das erste offizielle Management-Spiel zur Formel 1 seit vielen Jahren. Darin sind alle echten Fahrer, Teams und Strecken vertreten. Und Spieler können zeigen, dass ihnen schlauere Taktiken einfallen als Vettel-Teamchef Mattia Binotto, und dass sie besser mit der Rivalität zwischen dem vierfachen Weltmeister und dem aufmüpfigen Jungstar Charles Leclerc klarkommen. Das Spiel bietet tatsächlich unzählige Möglichkeiten, ein Formel-1-Team aufzubauen und zu führen – verärgert aber einmal mehr mit Wucherpreisen bis zu 109,99 Euro für In-App-Käufe.

Update legt Fußfesseln lahm

Fussfessel
Wie entfesselt: In den Niederlanden ging ein Software-Update mächtig schief (Foto: 123rf.de)

Wenn Software-Updates danebengehen oder eine App lahmlegen – dann ist das im Normalfall zwar ärgerlich, aber durchaus zu verschmerzen. In den Niederlanden hat eine misslungene Aktualisierung nun aber für echte Gefahr gesorgt. Denn dadurch wurden die elektronischen Fußfesseln von Hunderten von Verdächtigen und Kriminellen lahmgelegt. Die wie entfesselt wirkenden Betroffenen, die sich meist im Hausarrest befinden, konnten deshalb nicht mehr überwacht werden, und hätten sich in dieser Zeit frei bewegen können. Der Ausfall dauerte letzte Woche laut Engadget mehrere Stunden. Er wurde von der niederländischen Polizei als so gefährlich erachtet, dass zahlreiche Träger von Fußfesseln zuhause besucht oder sogar vorsorglich ins Gefängnis verfrachtet wurden.

Das Ende vom LEAD: Mattel erklärt Uno

Der Familienspaß Uno wird heuer 50 Jahre alt. Und auch die große Frage aller Uno-Kartenspieler besteht damit seit einem halben Jahrhundert: Kann ein Spieler, der vier Karten aufgebrummt bekommt, zwei weitere drauflegen – und damit dem nächsten Spieler gleich sechs Strafkarten bescheren? Uno-Hersteller Mattel hat diese Frage mit einem Tweet nun ein für alle Mal und hochoffiziell geklärt: Nein, kann er nicht! Der Spieler muss die vier Karten selbst vom Stapel nehmen, der Sechser-Trick ist illegal. "Aber wir wissen, dass Ihr das probiert habt", stichelt Mattel in seinem Tweet, für den es mittlerweile knapp 80.000 Likes gab.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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