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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Fortnite

TechTäglich: Neu – die erste Smartbrille für Schwimmer

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Neu: Die erste Smartbrille für Schwimmer

Schwimmbrille
Becken-Power: Der Akku der smarten Schwimmbrille hält 16 Stunden durch (Foto: Form)

Ein Mix aus den Fitness-Funktionen der Apple Watch und aus Googles Datenbrille Glass – das ist die erste Smartbrille für Schwimmer, die das kanadische Unternehmen "Form" jetzt auf den Markt gebracht hat. Sie blendet für ambitionierte Schwimmer alle wichtigen Daten ins Sichtfeld ein, darunter geschwommene Strecke, geschaffte Bahnen, Durchschnittstempo, Zwischenzeiten oder Endzeiten. Engadget beschreibt das in einem ersten Test so: "Das sind die gleichen Daten, die man auch während der Übertragungen der Olympischen Spiele zu sehen bekommt. Aber jetzt bist DU der Superstar, dessen Zeiten gemessen werden. Und du bekommst sie direkt vor deinen Augen angezeigt."

Die "Form Athletica Swim Goggles" unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von einer normalen Schwimmbrille. Nur ein kleines Gehäuse an der rechten Seite enthält die Elektronik und den Akku, der mit einer Ladung 16 Stunden durchhalten soll. Die Sensoren können verschiedene Schwimmstile unterscheiden. "Es ist fast so, als würde dein Trainer direkt neben dir schwimmen", so der Hersteller. Eine App für iOS und Android wertet alle Leistungsdaten aus und lässt weltweite Wettbewerbe und Vergleiche zwischen Schwimmern zu. Im Webshop von Form kostet die Schwimmbrille 199 Dollar.

Fortnite-Weltmeister: Vom Roboter gekillt

Fortnite, we have a problem! Der neue extrem starke Mech-Roboter B.R.U.T.E. bringt die Balance in der letzte Woche gestarteten "Season X" des Action-Hits "Fortnite Battle Royale" komplett durcheinander. Bester/schlechtester Beweis: Kyle "Bugha" Giersdorf, frisch gekürter Fortnite-Weltmeister und dreifacher Dollar-Millionär, wurde gerade in einem Match von einem der B.R.U.T.E.-Giganten gekillt. Der 16-Jährige hatte keine Chance gegen das mechanische Monster.

B.R.U.T.E. ist in der Lage, Spieler mit 200 Health-Punkten innerhalb einer Sekunde auszuschalten, verfügt aber selbst über 1.000 Health-Punkte – ein völlig unausgewogenes Kräfteverhältnis. Verschärft wird das Problem dadurch, dass Hersteller Epic Games in "Season X" viele der Möglichkeiten gestrichen hat, schnell vor einem B.R.U.T.E.-Angriff zu flüchten – zum Beispiel die starken Aufwinde, die Spieler über die Insel getragen haben. Die Community ist verärgert und fordert in zahllosen Tweets, die Mechs aus dem Spiel zu nehmen oder zumindest deutlich zu schwächen. Epic Games hat sich bisher noch nicht geäußert.

LG bringt Handy mit drei Bildschirmen nach Berlin

LG bringt eine der spannendsten Neuheiten zur IFA in Berlin, die am 6. September startet. Ein 20-sekündiger Trailer zeigt das Konzept eines Smartphones mit drei Bildschirmen, das die Koreaner am Eröffnungstag zeigen wollen. Um nicht in die Falt-Falle ihrer südkoreanischen Landsleute von Samsung zu tappen, sind die beiden inneren Bildschirme bei der LG-Neuheit offenbar durch ein Scharnier voneinander getrennt und bilden keine große gemeinsame Fläche.

Der Teaser eines Puzzle-Spiels zeigt aber, dass die beiden Display-Hälften miteinander kommunizieren und wohl gemeinsame Apps abspielen können. Ein kleiner dritter Bildschirm an der Vorderseite zeigt demnach wichtige Informationen wie die Uhrzeit oder vielleicht auch eingegangene Nachrichten an. Android Police spekuliert darüber, dass es sich bei dem Gerät um das neue V60 ThinQ handelt – das neben 5G-Mobilfunk das Befestigen eines zweiten und dritten Bildschirms ermöglichen könnte. Ein ähnliches Zubehör existiert auch schon für den Vorgänger V50 ThinQ, wurde bisher aber nicht weltweit veröffentlicht.

Blutdruck messen – mit Selfies

Blutdruck Selfie
Technik von morgen: "Moment, ich muss nur noch kurz meinen Blutdruck messen." (Foto: 123rf.de)

Können wir künftig mit Selfies unseren Blutdruck messen? Ein Forscherteam aus Kanada und China arbeitet an solch einer Methode. Ein erstes Konzept zeigt jetzt, dass ein kurzes Selfie-Video genügen könnte, um den Blutdruck einer aufgenommenen Person mit einer Genauigkeit von bis zu 95 Prozent zu bestimmen. "Wir verwenden eine Technik namens ‚Transdermal Optical Imaging‘", erklärte Projektleiter Kang Lee aus Toronto gegenüber dem Wissenschaftsmagazin Quartz.

Dabei wird das Licht einer Smartphone-Kamera, das auf die Hautoberfläche trifft, dazu verwendet, um bestimmte Proteine zu erkennen. Künstliche Intelligenz hilft dann dabei, die Messungen in Blutdruckwerte umzurechnen. Noch bleibt den Wissenschaftlern aber viel Arbeit. Eine der offenen Fragen: Die erste Studie wurde mit 1.328 Personen durchgeführt, die überwiegend aus Europa und Asien stammen. Wie sich die neue Technik mit dunkleren Hautfarben verträgt, ist bisher noch unklar. Bluthochdruck gilt als Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Einfachere Messmethoden könnten Millionen von Leben retten.

MacBook Pro mit 16 Zoll kommt – Aus für 15-Zoll-Modell

16 Zoll Mac Book Pro
Der Rand macht sich dünne am 16 Zoll großen MacBook Pro (Foto: Ben Geskin)

Apple startet voraussichtlich im September die Produktion des neuen MacBook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm. Laut der Analysten von IHS Markit wird nur zwei Monate später das bisherige Topmodell mit 15,4 Zoll eingestellt. Durch einen deutlich schmaleren Rahmen um den Bildschirm soll das 16-Zoll-Gerät insgesamt nicht größer werden als bisher. IHS-Augur Jeff Lin erwartet, dass Apple wie beim kürzlich aktualisierten Vorgänger erneut Intels Coffee Lake-H-Prozessoren in den 16-Zöller einbaut – und damit die schnellsten Mobil-Chips mit bis zu acht Kernen, die Intel derzeit zu bieten hat.

Die Bildschirmschärfe soll laut Forbes bei 227 ppi liegen, und damit minimal höher als beim aktuellen 15,4-Zoll-MacBook Pro, das auf 220 ppi kommt. Wichtigste Neuerung könnte aber eine komplett neue Tastatur sein – die zuverlässiger, leiser und beim Tippen angenehmer funktioniert als Apples aktuelle Problem-Tastaturen. MacBook-Fans müssen sich aber gedulden: Ein Produktionsstart im September 2019 dürfte auf einen Verkaufsbeginn im Februar 2020 hindeuten.

Das Ende vom LEAD: Tim Cook trauert – und bekommt absurde Antworten

Zum Lachen oder zum Weinen? Die Antworten auf einen aktuellen Tweet von Tim Cook zeigen die Auswüchse von Social Media im Jahr 2019. Der Apple-Chef hatte mit einem respektvollen Post Abschied von der am Montag verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison genommen. Cook dankte der Literaturnobelpreisträgerin darin unter anderem "für die Schönheit unserer Welt", die sie in ihrem Werk aufgezeigt habe. Viele Antworten unter dem Tweet fielen allerdings absurd aus, und hatten mit Toni Morrison so gar nichts zu tun. Zwei typische Replys: "Mach das iPhone billiger!" und "Wie sieht es eigentlich mit Apple Pay in Weißrussland aus?" Da bleibt als Fazit nur: Kopf - Tischkante…!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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