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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Model Y – Tesla macht Autofahren wieder S3XY

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Model Y – Tesla macht Autofahren wieder S3XY

Tesla Model Y
No Woman, no Y: Besonders Frauen sollen auf den neuen Tesla abfahren (Foto: Tesla)

Jetzt hat sich Elektroauto-Guru Elon Musk die Modellpalette zusammengepuzzelt, von der er immer geträumt hat. Mit Model S, Model 3, Model X und mit dem heute Nacht vorgestellten kleineren SUV Model Y will Tesla das Autofahren laut Musk wieder "S3XY" machen. Der neue Crossover mit bis zu sieben Sitzen, den Tesla im hauseigenen Design Studio in Los Angeles präsentierte, ist deutlich kleiner als der SUV-Riese Model X und verzichtet auf dessen teure Schmetterlings-Türen. O-Ton vom Chef, so The Verge: "Das Auto hat die Funktionalität eines SUV, wird sich aber fahren wie ein Sportwagen. Dieses Ding wird richtig durch die Kurven flitzen."

Der Y ist in den USA ab 39.000 Dollar zu haben, Vorbestellungen sind auf der Tesla-Website ab sofort möglich. Die Basisausführung mit einer Reichweite von 370 Kilometern erscheint – nach momentanen Planungen – aber erst im Frühjahr 2021. Zuvor starten im Herbst 2020 die teureren Modelle "Long Range", "Dual Motor AWD" und "Performance" für 47.000 Dollar bis 60.000 Dollar. Tesla hofft mit dem Y auf sein bisher erfolgreichstes Modell. Musk schweben weltweit zehn bis 20 neue Fabriken vor, um der Nachfrage Herr zu werden.

Garmin: Die Florian-Silbereisen-Uhr für 2.500 Dollar

Garmin Marq
Edel-Smartuhren im klassischen Design – die neuen Modelle von Garmin (Foto: Garmin)

Dagegen ist jede Apple Watch ein Schnäppchen: Fitness-Spezialist Garmin hat jetzt seine neue Smartwatch-Reihe MARQ vorgestellt, die zwischen 1.500 und 2.500 Dollar kostet. Die Uhren richten sich an spezielle Zielgruppen wie Abenteurer, Extremsportler, Rennfahrer, Piloten oder Schiffskapitäne. Für diese Nutzer, so Engadget, bieten sie spezielle Funktionen. Rennfahrer können beispielsweise ihre Rundenzeiten automatisch per Mail verschicken, Piloten kalkulieren damit den Spritverbrauch. Und für den neuen Traumschiff-Captain Florian Silbereisen gibt es einen besonders aufwändigen Kompass sowie spezielle Windberechnungen. Das Design orientiert sich an klassischen Armbanduhren.

Google-Mitarbeiterin stellt neuen Pi-Weltrekord auf

Emma Haruka Iwao
Google-Genie Emma Haruka Iwao steht jetzt im Guinness-Buch der Rekorde (Foto: Google)

Die Japanerin Emma Haruka Iwao, die als Cloud-Entwicklerin für Google arbeitet, hat einen neuen Guinness-Weltrekord für die Berechnung der Kreiszahl Pi aufgestellt. Sie hat die Zahl 3,14, an die sich der Normalbürger noch aus der Schule erinnern mag, auf 31,4 Billionen Stellen berechnet – und damit den alten Weltrekord von 22,4 Billionen Stellen aus dem Jahr 2016 bei Weitem übertroffen. Das Geheimnis der neuen Bestleistung sind Cloud-basierte Berechnungen von Google. Für den Rekord haben 25 virtuelle Maschinen 121 Tage lang gerechnet. Google erklärt die neue Pi-Bestleistung in einem Blogeintrag und bietet die 31,4 Billionen Stellen für alle an populärer Wissenschaft Interessierten zum Download an. Und The Verge hat einen erstaunlichen Vergleich parat: Der NASA genügen 15 Stellen von Pi, um Raketen ins Weltall zu schießen.

Statt Android: Huawei baut sein eigenes Smartphone-System

Huawei P20
Huaweis aktuelles Smartphone P20 läuft noch mit Android. Doch das könnte sich ändern (Foto: Huawei)

Nachdem die Spannungen zwischen den USA und Huawei weiter zunehmen, bereitet der chinesische Smartphone-Hersteller und Netzwerk-Ausrüster eine Alternative zu Googles Android vor. Statt des Betriebssystems aus den USA könnte in Huawei-Handys künftig ein eigenes OS zum Einsatz kommen. Das bestätigte laut Gizmodo jetzt Huaweis Mobil-Chef Richard Yu: "Wir haben unser eigenes Betriebssystem parat. Falls sich zeigen sollte, dass wir Android nicht mehr verwenden können, sind wir bereit und haben Plan B." Laut TechCrunch hat Huawei ernsthaft mit der Entwicklung begonnen, nachdem die USA einen Boykott gegen das chinesische Technologieunternehmen ZTE ausgesprochen hatte.

Künstliche Unintelligenz verwechselt Staubsauger mit Taxi

Ku Statt Ki
Einmal aufs Dach gelegt – und schon wird aus dem Feuerwehrauto ein Schiff (Foto: Auburn University)

Wer Angst hat, dass künstliche Intelligenz über kurz oder lang die Weltherrschaft übernimmt, kann sich ein wenig entspannen. Denn eine neue Studie der Auburn University aus Alabama zeigt, dass KI noch viel lernen muss. Die Wissenschaftler haben alltägliche Gegenstände wie einen Motorroller oder ein Feuerwehrauto, die sich mit künstlicher Intelligenz mittlerweile zweifelsfrei erkennen lassen, auf Fotos lediglich gedreht und in ungewohnte Positionen gebracht. Und bereits diese Änderungen haben ausgereicht, um die Software komplett zu verwirren.

Mit Fehlerquoten von durchschnittlich 97 Prozent wurde der Roller als Fallschirm oder Bob identifiziert, oder das Feuerwehrauto als Schiff. Ein auf dem Dach liegendes Taxi erkannte die "künstliche Unintelligenz" laut Gizmodo als Staubsauger. Für die Forscher werfen die Ergebnisse große Fragen in Sachen autonome Autos auf, denn auch "Objekte auf Straßen können in einer unendlichen Vielfalt von Positionen erscheinen". Wenn ein stehender Mensch noch einwandfrei erkannt wird – was mit dann mit einem gestürzten Fußgänger, der verkrümmt auf der Straße liegt?

Das Ende vom LEAD: Thema Privatsphäre – so lustig ist Apples neues Video

Überall im Leben achten die Menschen auf ihre Privatsphäre. An der Wohnungstür ist ein Schloss, im Restaurant will man sich nicht vom Kellner belauschen lassen, vertrauliche Dokumente schreddern wir. Und im Badezimmer soll uns auch niemand zusehen. Aber was ist mit dem Smartphone, auf dem wir praktisch unser ganzes Leben speichern? Ist es am Handy vorbei mit der Privatsphäre? Darum dreht sich ein sehr amüsantes neues Apple-Video mit der Botschaft "Privacy. That’s iPhone".

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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