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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Microsoft

TechTäglich: Microsoft bringt Fluch-Ratgeber für die Xbox

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google.

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Microsoft bringt Fluch-Ratgeber für die Xbox

Xbox Spieler
Hey, Junior, behave yourself! Microsoft liefert Anweisungen zum freundlichen Fluchen (Foto: Microsoft)

Dass Rassismus, Mobbing und sexistische Beschimpfungen beim Videospielen keinen Platz haben sollten, versteht sich von selbst. Microsoft geht das Problem jetzt allerdings arg bürokratisch an, und hat umfangreiche neue "Community Standards" für das Spielen auf der Xbox veröffentlicht. Sie sind eine Art "Fluch-Berater", die genau beschreiben, welche Verwünschungen und Beschimpfungen über die Sprachfunktion von Xbox Live erlaubt sind – und welche (verdammt noch mal!) zu unterbleiben haben.

Erlaubt als "akzeptabler Trash" ist zum Beispiel: "Billiger Sieg! Versuch’s nochmal, wenn Du fahren kannst, ohne andere Autos von der Strecke zu schubsen!" Verboten ist dagegen: "Du Lutscher! Verlass mein Land! Vielleicht lassen sie Dich zurück, wenn Du besser spielst." Ebenfalls nicht opportun ist: "Ich mach Dich kaputt, Du Drecksack!" Empfehlung der Sittenwächter von Microsoft: "Ein bisschen Trash Talk ist okay, aber übertreib es nicht!" Ob Xbox-Gamer künftig mit den ausgedruckten Verhaltensregeln auf dem Schoß zocken sollen, ist unklar. Jedenfalls droht Microsoft bei Verletzung der Standards mit dem Rauswurf aus Xbox Live.

Zum Kickstarter-Jubiläum: Das Design-Handbuch zu München 1972

Waldi 72
Als Waldi noch ein Dackel war. Auszug aus dem Design-Handbuch von Olympia 1972 in München (Foto: IOC/Niggli)

Kickstarter feiert heute zehnten Geburtstag – und stellt zum Jubiläum ausgesuchte neue Projekte vor, unter denen ein echtes Schmankerl für deutsche Nutzer dabei ist. Denn der Schweizer Niggli-Verlag legt mit Lizenz des IOC das legendäre Design-Handbuch der Olympischen Sommerspiele 1972 in München neu auf, das vom mindestens ebenso legendären Grafiker Otl Aicher gestaltet wurde. Die Grafik der Spiele ’72 gilt als frühes und vorbildliches Beispiel für Corporate Design aus Deutschland. Viele der damaligen Elemente sind bis heute auf dem Münchner Olympiagelände präsent.

Das Handbuch, das bereits 1969 entstanden ist, zeigt alle Bestandteile des Olympia-Designs – vom Logo über Farben und Schriften bis hin zu Olympia-Maskottchen Waldi, der damals noch ein Dackel war, und kein Sportmoderator. Laut Niggli handelt es sich um den ersten vollständigen Nachdruck. Für Kickstarter-Unterstützer gibt es das Handbuch ab knapp 50 Euro, geliefert wird ab Juni. Die gewünschte Finanzierungssumme von 21.238 Euro haben die Schweizer bereits nach wenigen Tagen erreicht.

Google Pixel 3a: Super-Kamera zum halben Preis

Google Pixel 3A
Hey Google, warum verratet Ihr alles vorab? Das Pixel 3a ist umfassend geleakt (Foto: Google)

Nächste Woche präsentiert Google auf seiner Hauskonferenz I/O seine neuen Mittelklasse-Smartphones Pixel 3a und Pixel 3a XL. Viele Geheimnisse gibt es dabei aber nicht mehr zu enthüllen, denn die Android-Spezialisten von Droid Life haben die Günstig-Pixels bereits umfangreich vorgestellt. Die beiden Modelle sind 5,6 und 6 Zoll groß. Und neben Schwarz und Weiß kommt ein fliederartiges helles Lila als dritte Farbe dazu, das Google "Purple-ish" nennt.

Die beiden wichtigsten Infos: Die hochgelobte Single-Kamera der bisherigen Pixel-3-Modelle inklusive Nachtmodus "Night Sight" ist auch bei 3a und 3a XL an Bord. Und die deutschen Preise starten bei 399 Euro – dem ungefähr halben offiziellen Preis des Pixel 3, das Google zuletzt aber schon ab 599 Euro unters Volk brachte. Die spannende Frage ist nun, ob die Top-Kamera reicht, um das 3a für immer noch recht teure 399 Euro erfolgreich zu verkaufen. Los geht’s wohl schon nächste Woche, in den USA wurden die ersten 3a bereits im Handel gesichtet.

Wizards Unite: Das Harry-Potter-Pokémon ist da

Wizards Unite
Hex Hex! Niantic hat den Beta-Test seines Harry-Potter-Spiels gestartet (Foto: Niantic)

Runter vom Sofa – und raus auf die Straße! Nachdem "Pokémon Go" 2016 eine ganze Generation von Couch Potatoes zum Spazierengehen und Monster-Sammeln motivierte, will Entwickler Niantic den Erfolg nun mit ganz ähnlicher Technik mit "Harry Potter: Wizards Unite" wiederholen. Die lange erwartete AR-App aus dem Hogwarts-Universum ist laut The Verge nun in Australien und Neuseeland erstmals als offene Beta für iOS und Android in den Stores verfügbar. Eine Veröffentlichung auch in Europa und den USA dürfte damit nicht mehr allzu weit entfernt sein. Interessierte Muggels können sich auf der Webseite der App und im Google PlayStore für Updates und mögliche Testzugänge registrieren.

Der erste klare Blick aufs iPhone 11

I Phone Xi
Hier ist das Elf, Freunde! Designer Hasan Kaymak hat exzellente Renderings geliefert (Foto: Hasan Kaymak)

Wie wird das iPhone 11 bzw. iPhone XI tatsächlich aussehen? Und wie gewöhnungsbedürftig wird der quadratische Buckel für die Dreifach-Kamera auf der Rückseite, an dem es nach zahllosen Leaks mittlerweile kaum noch einen Zweifel gibt? Designer Hasan Kaymak liefert die Antworten. Er hat alle aktuellen Gerüchte in exzellente 3D-Renderings gepackt – und liefert damit einen ersten klaren Blick aufs nächste iPhone. Erster Eindruck: Gewöhnungbedürftig sieht der Quadratbuckel sicherlich aus – aber bei genauem Hinschauen auch gar nicht so übel. Angeblich hat die ungewöhnliche Anordnung der drei Linsen technische Gründe und ermöglicht Bildeffekte, die mit der vertikalen Ausrichtung (siehe Samsung und Huawei) der Konkurrenz nicht möglich wären. Die neuen Bilder zeigen auch den sehr adretten Dark Mode von iOS 13 – und den nach wie vor vorhandenen Notch, der wohl erst 2021 bei einem kompletten Redesign verschwindet.

Das Ende vom LEAD: Sonic verliert die Zähne

Paramount igelt sich nicht ein – sondern reagiert auf die massive Kritik der Fans nach dem ersten Trailer zur Verfilmung von "Sonic the Hedgehog". Der blaue Sega-Igel sieht in dem Trailer gruselig und düster aus. Kritisiert wurden unter anderem sein menschliches Gebiss und die langen Beine. Selbst Original-Designer und Igel-Papa Naoto Ohsima meldete sich zu Wort: "Ich bin beunruhigt." In einem "Wir haben verstanden"-Tweet reagierte jetzt Regisseur Jeff Fowler und kündigte Änderungen an. Sonic muss wohl zum Zahnarzt und wird an (Ge)biss verlieren. Ursprünglich sollte der Sega-Igel am 8. November in die Kinos spurten.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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