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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Mega-Bug – warum Apple-Nutzer jetzt FaceTime abschalten sollten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Mega-Bug: Warum Apple-Nutzer jetzt FaceTime abschalten sollten

Es ist die meistdiskutierte Technikmeldung der letzten Stunden: In Apples Gruppen-FaceTime, mit dem bis zu 32 Teilnehmer gleichzeitig Audio- und Videogespräche führen können, ist ein massiver Bug aufgetaucht. Er macht es möglich, dass ein Anrufer dem Angerufenen zuhört – ohne dass dieser den Anruf überhaupt angenommen hat. Das Belauschen funktioniert, indem der Anrufer seine eigene Telefonnummer noch einmal der Gruppe hinzufügt. Auch das Zusehen per Kamera ist bzw. war möglich – wenn der Angerufene versehentlich auf den Aus-Knopf gedrückt hat, statt den Anruf entgegenzunehmen. Apple hat bereits auf den Fehler reagiert und die Gruppen-Funktion in FaceTime für iOS und macOS vorerst komplett abgeschaltet. Ein Bugfix, so 9to5Mac, soll noch in dieser Woche folgen. Wer Sicherheitsbedenken hat, sollte FaceTime bis dahin am besten komplett deaktivieren. Das funktioniert in iOS in Einstellungen => FaceTime (dort den Schalter auf "Aus" stellen) und am Mac im FaceTime-Programm im Menü oben, rechts neben dem Apfel ("FaceTime deaktivieren").

Spieler in Not: Fortnite offline

Fortnite Offline
Kein Login möglich – es war eine stille Nacht auf der Fortnite-Insel (Foto: Epic Games)

Fortnite-Spieler in aller Welt haben schwere Stunden hinter sich. Vergangene Nacht war "Fortnite Battle Royale" für zahllose Spieler offline, ein Login war nicht möglich. "Wir arbeiten an einer Lösung und halten Euch auf dem Laufenden", twitterte Epic Games, Hersteller des derzeit beliebtesten Spiels der Welt. Mittlerweile ist Fortnite allerdings wieder verfügbar. Der Ausfall passierte nur wenige Stunden, nachdem Instagram zeitweise nicht verfügbar war. "Falls Euch langweilig ist: Netflix ist immer noch online", spottete TechCrunch über die Pannenserie.

Dieses Videospiel ist nicht für Menschen

Obstacle Tower
Hier zockt der Automat: "Obstacle Tower" ist ein Videospiel zum Testen von AI (Foto: Unity)

Jetzt nehmen sie uns auch noch die Videospiele weg! Unity, ein Hersteller von Entwicklungswerkzeugen für Spiele, hat mit "Obstacle Tower" ein neues Spiel präsentiert, das nicht für menschliche Zocker bestimmt ist. Der Titel mit seinen 100 Leveln, die sich jedes Mal neu generieren, soll stattdessen die Leistungsfähigkeit von künstlicher Intelligenz (AI) messen. AI-Entwickler können ihre Bots durch den Mix aus Labyrinth und Rätseln schicken – und beobachten, wie schnell und clever sie die Herausforderungen bewältigen. Für die schnellsten AI-Spieler hat Unity laut The Verge ein Preisgeld von 100.000 Dollar ausgelobt.

Bluetooth findet verlorene Gegenstände noch besser

Tile Tracker
Schussel-Assistenten wie der Tile Tracker arbeiten künftig noch deutlich genauer (Foto: Tile)

Kleine Bluetooth-Tracker, die dabei helfen, verlegte Schlüssel oder Geldbörsen wieder zu finden, sind enorm populär. Der Tile Tracker war 2018 bei Amazon eines der meistverkauften Produkte überhaupt. Bei der Genauigkeit hapert es aber bisher. Per Bluetooth lassen sich die Gegenstände auf maximal einen Meter genau lokalisieren. Im Alltag reicht das zwar meist. Trotzdem will die Bluetooth Group SIG die Genauigkeit deutlich verbessern, berichtet KnowTechie. Durch Kombination mit einer weiteren Funktechnik namens "Radio Direction" soll die Ortung auf wenige Zentimeter genau funktionieren. Dazu wertet Bluetooth künftig nicht nur die Distanz aus, aus der ein Signal kommt, sondern auch die Richtung. Das Update auf Bluetooth-Standard 5.1, das auch die Ortung von Menschen in Gebäuden verbessern kann, soll in den nächsten Monaten erscheinen.

Männer stärker betroffen von der Roboter-Revolution

Aibo Fussball
Auch die Zukunft männlicher Fußballspieler schaut düster aus (Foto: Sony)

Jobverlust durch Roboter – davon werden Männer in den nächsten Jahren stärker betroffen sein als Frauen. Das hat jetzt eine Analyse des Brookings Think-Tank ergeben. Demnach, so Recode, üben Männer mehr Tätigkeiten als Frauen aus, die sich automatisieren lassen – und die durch Roboter oder künstliche Intelligenz ersetzt werden können. Bester Schutz gegen Jobverlust durch Roboter, so Brookings, ist Bildung. Gut ausgebildete Menschen sind am wenigsten bedroht, weil ihre Jobs entweder zu komplex für Maschinen sind, oder weil sie gebraucht werden, um Roboter und künstliche Intelligenz zu steuern und zu überwachen.

Das Ende vom LEAD: Der neue Twitter-Liebling

Der vierjährige (!) Mini-Schlagzeuger Justin Wilson II ist Twitter-Liebling der Woche. 6,24 Millionen Views für den Nachwuchs-Musiker mit dem Instagram-Account @babyboydrummer, der eine Riesen-Show abliefert und spektakulär auf die Bassdrum haut.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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