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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Fortnite Switch

TechTäglich: Kyle-Erfolg – 16-Jähriger gewinnt 2,7 Millionen Euro bei Fortnite-WM

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Kyle-Erfolg: 16-Jähriger gewinnt 2,7 Millionen Euro bei Fortnite-WM

Wer wird Millionär? Ganz bestimmt die Sieger der ersten Fortnite-WM, die am Wochenende in New York stattfand. Kyle "Bugha" Giersdorf, ein 16-Jähriger aus Pennsylvania, ballerte besser als alle 99 Konkurrenten und räumte ein Preisgeld von drei Millionen Dollar (2,7 Millionen Euro) ab. "Heute war wirklich DER Tag", twitterte der Teenie-Millionär, der vor seinen Landsleuten Harrison "Psalm" Chang und Shane "EpikWhale" gewann. Bugha dominierte das gesamte Turnier und stand schon vor der Finalrunde praktisch als Weltmeister fest.

Epic Games, der Hersteller von "Fortnite Battle Royale", schüttete in New York spektakuläre 30 Millionen Dollar aus – und machte das E-Sport-Spektakel damit aus dem Stand zu einem der gewinnträchtigsten Wettbewerbe der Welt. Weltmeister "Bugha" Giersdorf erhielt mehr Preisgeld als zuletzt Wimbledon-Sieger Novak Djokovic mit 2,63 Millionen Euro – und nur 800.000 Dollar weniger als der Sieger der US Open im Tennis, der ab Ende August genau wie der Fortnite-Weltmeister im Arthur Ashe Stadion in New York gesucht wird. "Mit dieser WM-Premiere hat das Fortnite-Phänomen seinen Platz in der Gegenwarts-Kultur besiegelt", staunt TechCrunch.

Ab 18 Dollar: US-Kinokette startet Flatrate

Regal Cinemas
In der App buchen, im Kino gucken – so funktioniert die neue Film-Flatrate (Foto: Regal Cinemas)

Eine monatliche Flatrate für Filme? Das gibt’s ab nächste Woche nicht nur bei Netflix oder Amazon, sondern auch im Kino – zumindest in den USA. Die Kinokette Regal Cinemas, die landesweit rund 570 Kinos mit 7.300 Sälen betreibt, startet ihr Flatrate-Angebot "Regal Unlimited". Für ein Monatsabo zwischen 18 und 23,50 Dollar (je nach Stadt und Kinogröße) können Nutzer beliebig viele Filme sehen. Die Buchung erfolgt über die Regal-App für iOS und Android.

So restlos "flach" wie ein holländisches Hochgebirge ist die Flatrate laut The Verge allerdings nicht. Denn jede Buchung kostet eine Gebühr von 50 US-Cent. Und für Extras wie 3D, IMAX oder Double Features wird ein Aufpreis fällig. Für die Auswahl der Filme und für die Zeit des Kinobesuchs gibt es aber keinerlei Einschränkungen. Die Abonnenten können auch aktuelle Blockbuster zur "Kino-Primetime" am Abend sehen.

Android: Jetzt auch auf der Switch

Eine günstigere Switch Lite für Einsteiger und eine aktualisierte Variante des ursprünglichen Modells mit bis zu zweieinhalb Stunden längerer Batterielaufzeit – Nintendo hat mit seiner Switch-Konsole in den letzten Wochen für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Die jüngste Neuerung dürfte die Japaner dagegen weniger begeistern: Auf der Switch läuft ab sofort auch Android – aber nur inoffiziell.

Die Software-Tüftler von XDA Developers haben die erste öffentlich verfügbare Android-Firmware für die Switch online gestellt, so Engadget. Derzeit läuft Android 8.1 auf der Konsole noch recht buggy, es gibt Probleme mit der Akku-Laufzeit, mit der Empfindlichkeit des Touchscreens und mit der automatischen Drehung des Bildschirms. Aber grundsätzlich funktioniert das Switch-Android. Nutzer können damit surfen, mailen oder Android-Apps nutzen – zumindest, so lange Nintendo das Schlupfloch nicht mit einer neuen offiziellen Firmware schließt. Wie immer gilt: Wer seine Switch hackt, riskiert seine Garantieansprüche und läuft Gefahr, dass Super Mario danach nicht mehr ganz so super wie zuvor über den Bildschirm hüpft.

Sony RX100 VII: Der neue Traum für Videoblogger

Bereits seit 2012 gilt die RX100 von Sony als die beste Hosentaschen-Kamera für ambitionierte Fotografen. Dank 1-Zoll-Fotosensor und lichtstarkem Zeiss-Objektiv schnuppert sie an Spiegelreflex-Qualität und liefert Fotos, die immer noch jede Smartphone-Kamera alt aussehen lassen. Nun haben die Japaner mit der RX100 VII die siebte Generation ihres Erfolgsmodells vorgestellt, das im August für 1.299 Euro erscheint – und das zum neuen Traum für Videoblogger taugt. Sony verspricht einen noch schnelleren und exakteren Autofokus als bei den Vorgängern und noch schönere 4K-Videos, bei denen erstmals die gesamte Größe des Sensors genutzt wird.

Wichtigste und entscheidende Neuerung für YouTuber und Videoblogger ist aber der Anschluss für externe Mikrofone, den Sony erstmals bei einer RX100 einbaut. Damit kommt zum brillanten Bild künftig auch der perfekte Ton. Für Hochkant-Freunde unterstützt Sony außerdem nun auch Videos im neumodischen Vertikal-Format. Einen ersten Test der Kamera liefern die Experten von DPreview. Wer die neuen Features nicht braucht, findet die exzellente RX100-Bildqualität auch deutlich günstiger: Die RX100 III (noch lichtstärker, aber nur Dreifach- statt Zehnfach-Zoom) bietet für rund 480 Euro das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im RX100-Programm. Und der direkte Vorgänger des neuen Modells, die RX100 VI, ist mit 1.120 Euro ebenfalls günstiger – und der Preis dürfte nun deutlich sinken.

Neues iPhone? Besser bis 2020 warten!

Apple-Augur Ming-Chi Kuo steuert um. Nachdem Apple das Modem-Geschäft von Intel übernommen hat, geht der Analyst nun davon aus, dass bereits 2020 drei iPhones mit 5G-Mobilfunk erscheinen. Zuvor hatte Kuo noch erwartet, dass nächstes Jahr allenfalls ein 5G-iPhone kommt. Damit dürfte es noch sinnvoller sein, mit einer iPhone-Neuanschaffung bis nächstes Jahr zu warten. "Apple spricht offen über das iPhone, das wir kaufen sollten – und es ist nicht das iPhone 11", schreibt das Wirtschaftsmagazin Forbes.

Weil das 2019er-iPhone, das im September ansteht, bis auf die designtechnisch umstrittene Dreifach-Kamera offenbar kaum große Neuheiten bietet, könnte der Nachfolger mit 5G, mit komplett neuer Kameratechnik, mit der Rückkehr des Fingerabdruck-Sensors Touch ID unter dem Display und mit rundum neuem Design der wesentlich schlauere Kauf sein. Und noch ein Argument fürs Abwarten: Wenn 2020 alle Welt ein 5G-iPhone 12 will, könnten die Gebrauchtpreise fürs dann veraltete iPhone 11 schneller als gewohnt in den Keller rauschen. Fazit von Forbes: "Es gab nie eine bessere Zeit, um einen iPhone-Kauf zu verschieben."

Das Ende vom LEAD: TikTok auf dem Bauernhof

Die Landlust hat jetzt auch die hippe Video-App TikTok erfasst. In einem wunderbar gemütlichen und entschleunigten Clip zeigt uns Farmer "Caenhillcc" seine Hühner und Gänse. Die Zuschauer sind entzückt von Gänserich Cuthbert und seinen Freunden: "Ich habe zwar immer noch keine Ahnung, was TikTok ist, aber das gefällt mir."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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