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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich TikTok Airbnb

TechTäglich: Kinder-Überraschung – das TikTok-Smartphone kommt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Kinder-Überraschung: Das TikTok-Smartphone kommt

Tik Tok Smartphone
Smarte Idee? TikTok will sein eigenes Handy bauen (Foto: 123rf.de)

TikTok-Erfinder ByteDance plant offenbar ein eigenes Smartphone. Auf dem Handy sollen alle Apps vorinstalliert sein, die das chinesische Unternehmen anbietet – neben Kinder-Liebling TikTok (in China DouYin) unter anderem auch die Nachrichten-App Jinri Toutiao sowie ein neuer Musikstreaming-Dienst, an dem ByteDance gerüchteweise arbeitet. Er soll in Ländern reüssieren, in denen Spotify und Apple Music den Markt noch nicht unter sich aufgeteilt haben.

Laut Financial Times und The Verge träumt ByteDance-Chef Zhang Yiming seit Längerem von einem eigenen Smartphone, auf dem ab Werk alle seine Apps geladen sind. Dafür hat sein Unternehmen bereits Anfang des Jahres eine Kooperation mit dem chinesischen Smartphone-Produzenten Smartisan vereinbart. Die FT beurteilt die Marktchancen eher skeptisch, nachdem bereits Facebook und Google mit eigenen Smartphones und vorinstallierten Apps gescheitert sind. Die Kids könnten sich die ByteDance-Apps schließlich problemlos auf jedes andere Handy laden. Andererseits hat die populäre chinesische Selfie-App Meitu jüngst gemeinsam mit Xiaomi ein erfolgreiches eigenes Smartphone auf den Markt gebracht.

Verseuchtester PC der Welt bringt 1,12 Millionen Euro

Viren Laptop
Wird in Quarantäne gehalten – der gefährlichste PC der Welt (Foto: Deep Instinct)

Eine wahre Virenschleuder namens "The Persistence of Chaos" hat bei einer Online-Auktion 1,12 Millionen Euro eingebracht. Der wohl verseuchteste PC der Welt ist ein Werk des Künstlers Guo O Dong, der damit im Auftrag der Sicherheitsfirma Deep Instinct abstrakten Gefahren aus dem Internet ein physisches Gesicht geben will. Auf dem Samsung NC10 sind die sechs gefährlichsten Computerviren der vergangenen Jahre installiert: WannaCry, BlackEnergy, ILOVEYOU, MyDoom, SoBig und DarkTequila.

Sie haben nach Berechnungen von Experten weltweit Schäden von umgerechnet 85 Milliarden Euro angerichtet. BlackEnergy hat beispielsweise ein Kraftwerk in der Ukraine abgeschaltet. Damit der Seuchen-Rechner seinen Inhalt nicht weiterverbreitet, wird er laut Digital Trends derzeit streng isoliert und abgeschottet vom Internet aufbewahrt. Guo O Dong vergleicht ihn als Ausstellungsstück mit antiken Kriegswaffen im Museum.

Airbnb: Per DNA-Test zu den Vorfahren reisen

23And Me
In Urlaub Gen – mit Airbnb und den DNA-Analysen von 23andMe (Foto: 23andMe)

Airbnb will seiner Kundschaft Reisen zu den Ländern ihrer Vorfahren anbieten. Dafür hat sich der Haus- und Wohnungsvermittler laut Pressemitteilung mit dem kalifornischen Genetik-Unternehmen 23andMe zusammengetan, das sich auf DNA-Analysen und Ahnenforschung spezialisiert hat. Der Name bezieht sich auf die 23 Chromosomenpaare eines Menschen. Wer seine Wurzeln entdecken will, schickt eine DNA-Probe an 23andMe, das dann auswertet, aus welchen Ecken der Welt die Ahnen eines Kunden mutmaßlich stammen. Nach drei bis fünf Wochen Wartezeit stehen die Ergebnisse fest, und Airbnb schnürt ein Reisepaket in die entsprechenden Regionen.

Der Trend namens "Heritage Travel" ist nicht neu. Laut Airbnb sind bereits 89 Prozent der Inder, 69 Prozent der Franzosen und über 50 Prozent der US-Amerikaner in mindestens ein Ursprungsland ihrer Ahnen gereist – oft aber wohl eher zufällig. Als absolut verlässlich gelten die DNA-Analysen aber nicht, die zudem Datenschutzprobleme aufwerfen. Es ist gut möglich, dass Airbnb und 23andMe Menschen mit griechischen Vorfahren nach Afrika verfrachten – nachdem sie sich zuvor ihr Genmaterial gesichert haben.

Der erste Laptop mit zwei 4K-Bildschirmen

Asus Zen Book Pro Duo
Doppelsinnig: Das Asus Zen Book Pro Duo mit zwei Bildschirmen (Foto: Asus)

Asus denkt das Prinzip von Apples TouchBar an den aktuellen MacBook Pro-Modellen weiter – nur mit 32mal mehr Pixeln! Auf der Computermesse Computex in Taipeh hat der ortsansässige Hersteller den ersten Laptop mit zwei 4K-Bildschirmen präsentiert. Neben einem konventionellen 15-Zoll-OLED-Display hat das ZenBook Pro Duo über der Tastatur einen weiteren 4K-Schirm eingebaut, der genauso breit, aber nur halb so hoch ist.

Zumindest von der Breite her erfüllt das Zweitdisplay damit tatsächlich die 4K-Anforderungen. Es soll beispielsweise dazu dienen, während der Arbeit gleichzeitig Filme und Serien anzusehen, oder in Programmen seine Werkzeugpaletten auszulagern. Das mit aufwändiger Spiele-Hardware ausgestattete und 2,5 Kilo schwere ZenBook Pro Duo soll noch dieses Jahr erscheinen – ebenso wie ein technisch einfacheres Duo-Modell mit zwei HD-Displays. Zu den Preisen hält sich Asus laut The Verge bisher bedeckt.

Demnächst in Wien – die schlaue Fußgänger-Ampel

Schlampel
Mit Kamera – die "Schlampel" aus Niederösterreich (Foto: Günther Pichler GmbH)

Wien bekommt 2020 seine ersten schlauen Ampeln – also quasi "Schlampeln". Die Fußgänger-Ampeln funktionieren mit Personenerkennung per Kamera. Sie stellen fest, ob und wie viele Passanten an einer Ampel warten, und schalten dann automatisch Grünphasen zum Überqueren der Straße. Das soll die Wartezeiten im Vergleich zum gewohnten Ampel-Knopf für Fußgänger deutlich reduzieren. Zudem lassen sich die Ampelphasen an die Zahl der Fußgänger anpassen – je mehr Menschen, desto länger grün. Der Datenschutz ist beim System der Firma Günther Pichler aus Prinzersdorf in Niederösterreich absolut gewährleistet. Es gibt laut Engadget keine Gesichtserkennung, und die Identifizierung der Fußgänger erfolgt nur anhand von geometrischen Mustern. Zudem verlassen die Aufnahmen der Kamera die Ampeln nie.

Das Ende vom LEAD: Super Mario Odyssey, aber von 1996

Super Mario 64 ist ein legendäres Nintendo-Spiel aus dem Jahr 1996 – und der erste echte 3D-Mario. Das aktuelle Pendant Super Mario Odyssey stammt von 2017, und ist technisch natürlich um ein Vielfaches aufwändiger. Der Spiele-Künstler Kaze Emanuar bringt die beiden Welten nun erstmals zusammen. Er hat das Level "Sand Kingdom" aus Odyssey im Look von 1996 nachgebaut. Die faszinierende Zeitreise namens "Mario Odyssey 64" ist spielbar und Teil einer kompletten Umsetzung von Super Mario Odyssey im Retro-Look, die Kaze Emanuar plant.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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