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Technik Künstliche Intelligenz Kolumne

TechTäglich: KI löst Rubik’s Cube in nur 1,2 Sekunden

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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KI löst Rubik’s Cube in nur 1,2 Sekunden

Rubiks Cube Pixabay Com
Gut gewürfelt: Die KI schafft es in Rekordzeit (Foto: pixabay.com)

Entwickler haben eine KI auf das Lösen von Rubik’s Cube trainiert. Schon länger können Roboter und Maschinen die bunten Zauberwürfel in weniger als einer Sekunde richtig drehen. Das Projekt DeepCubeA überrascht die Technikwelt laut einem Bericht von Nature aber mit einem gänzlich neuen Ansatz:

Diesmal wird KI verwendet, um die Rätsel zu lösen. Diese benötigt mit 1,2 Sekunden noch vergleichsweise lang für die Lösung. Es werden im Durchschnitt 28 Schritte benötigt, um einen Würfel richtig zu drehen.

Um das zu erreichen, wurden der KI mehr als 10 Milliarden Rätsel-Kombinationen vorgelegt. In mehr als 60 Prozent der Fälle findet die KI den kürzesten Weg zum Ziel.

Per Sprachbefehl lassen sich erstmals alle Aufzeichnungen von Alexa löschen

Alexa
Alles auf einmal löschen: Alexa bekommt mehr Datenschutz-Optionen spendiert (Foto: 123rf.de)

Schon früher im Jahr hatte es Amazon versprochen, nun wurde der Plan umgesetzt. Mit den Sprachbefehlen "Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe" oder "Alexa, lösche alles, was ich gerade gesagt habe" kannst du bei dem smarten Sprachassistenten jetzt auf Nummer sicher gehen und Amazon entfernt alle Sprüche des Tages von den Servern.

Ob das Versprechen auch wirklich in die Tat umgesetzt wird, lässt sich natürlich nicht überprüfen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wichtig: Wer die Löschfunktion nutzen will, muss in der Alexa-App unter "Einstellungen" -> "Alexa Datenschutz" ein Häkchen bei "Sprachaufnahmen-Verlauf" setzen. Erst dann ist das Löschen per Sprachbefehl möglich. Genau an dieser Stelle in den Einstellungen kann der Verlauf aller Sprachaufnahmen auch manuell gelöscht werden.

US-Startup baut unsichtbare Verkehrstafeln für selbstfahrende Autos

Connected Wise Smarte Strassenschilder
Fürs menschliche Auge nicht sichtbar: die Straßenschilder von Connected Wise (Foto: Hersteller)

Das US-Start-up Connected Wise arbeitet daran, mit künstlicher Intelligenz die Verkehrs-Lösungen von morgen zu entwickeln. Motto: "We help the world’s tansportation become smarter and safer".

Mit seinem neuen Projekt erfährt das Unternehmen jetzt große Beachtung. Die Firma hat nach eigenen Angaben eine Lösung für Verkehrstafeln für selbstfahrende Autos entwickelt.

Normale Verkehrstafeln sind für menschliche Fahrer gestaltet. Computer können diese nicht sehr effizient erkennen. Als Alternative kommen Funksignale in Frage, doch diese zu installieren und zu betreiben, ist relativ teuer.

Die Lösung: Folien, die UV-Licht reflektieren. Für Menschen sind sie durchsichtig und damit nicht zu sehen. Computer-Kameras können allerdings die aufgedruckten Informationen erkennen, berichtet Heise. Diese Folien zeigen für Autos dann Kombinationen aus Farben und Formen.

Sie sind relativ leicht und verlässlich einem Verkehrsschild zuzuordnen. Die UV-Folien werden sich einfach auf bestehende Verkehrsschilder aufkleben lassen.

Herrlich nostalgisch: Alle macOS-X-Intros in einem YouTube-Video

Langjährige Mac-User werden gleich Freudentränen in den Augen haben, wenn sie sich daran erinnern: Mac OS X begrüßte seine Nutzer lange Zeit mit einem kurzen Video als Willkommensgruß. Etabliert wurde dies mit OS X 10.0 Cheetah: Beim ersten Start des Systems wurde bis zu OS X 10.2 ein Intro-Video gezeigt: eine Wasseranimation mit Effekten und dem Wort "Willkommen" in diversen Sprachen.

Alle Clips einer vergangenen macOS-Ära gibt es nun in einem neuen YouTube-Clip zu sehen, natürlich auch mit Sound. Zum Taschentuch greifen für die Erinnerungstränen – und Film ab:

Neue Studie zeigt: Schimpansen können beim Fernsehen gute Freunde finden

Affen Pixabay Com
Gar nicht affig: TV makes friends (Foto: pixabay.com)

Eine neue britische Studie mit dem Titel "Visually attending to a video together facilitates great ape social closeness" zeigt laut einem Bericht von Slashgear, dass Schimpansen und Bonobos ihre Erfahrungen untereinander teilen können. Wenn zwei der Tiere etwas gemeinsam unternehmen, kommen sie sich näher - wie auch Menschen.

Um das zu demonstrieren, wurde zwei Affen ein Fernseher vorgesetzt und sie konnten gemeinsam TV schauen. Nach dem Date vorm TV-Gerät verbrachten die Affen-Paare mehr Zeit miteinander. Auch dann, wenn kein Fernsehen mehr gezeigt wurde. Dies funktionierte auch bei einer gemischten Gruppe aus Mensch und Affe.

Die Studie der Royal Society hat sich bisher nur mit den kurzzeitigen Effekten des Versuchs auseinandergesetzt. Wie die Auswirkungen auf lange Zeit zu betrachten sind, müssen die Autoren Wouter Wolf und Michael Tomasello in Zukunft noch evaluieren.

Das Ende vom LEAD: Mondays for future

Montag und keine Idee, wem du eine Mail schicken könntest, weil die Arbeitswoche gerade erst angefangen hat? Schick dir doch selbst eine Email – die in ferner Zukunft ausgeliefert wird.

Futureme macht es möglich. Das Konzept ist simpel, aber genial: Du verfasst eine Nachricht, wählst aus, wann diese zugestellt werden soll und gibst den Empfänger an. Fertig!

Nun heißt es warten, bis der Zeitpunkt gekommen ist. Denn die Datierung ist bis zu 50 Jahre in die Zukunft möglich. Optional können deine Nachrichten auch anonymisiert öffentlich gemacht werden. Falls du in 50 Jahren vielleicht schon tot bist, uh.

Futureme kann kostenlos genutzt werden. Optional kannst du auch für 49 Dollar pro Jahr die Pro-Version für bis zu 100 Nutzer erwerben. Diese erlaubt mehr Anpassungsmöglichkeiten für die Emails, eine bessere Nachrichten-Verwaltung und mehr. Please, Mister Postman: Hoffen wir also mal, dass Futureme in 50 Jahren überhaupt noch existiert.

Damit wünsche ich dir einen lebendigen Montag. Bis morgen bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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Mail Pixabay Com
Mail, myself and I: Mit futureme haben Mails im wahrsten Sinne des Wortes eine Zukunft (Foto: pixabay.com)
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