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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Apple

TechTäglich: iTunes ade – Apple nimmt das Programm auseinander

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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iTunes ade: Apple nimmt das Programm auseinander

I Tunes2019
Neu für den Mac: Das sind die künftigen Icons für Musik, Podcasts, TV und Bücher (Foto: 9to5Mac)

Das haben sich viele Apple-Nutzer seit Langem gewünscht. Mit der im Herbst anstehenden Aktualisierung auf macOS 10.15 nimmt Apple iTunes auseinander, und spaltet das Programm in einzelne Apps auf. Mit Musikstreaming, Musikkäufen, Filmen, Serien, Podcasts, Hörbüchern, iOS-Synchronisation und iOS-Backups war iTunes in den letzten Jahren zu einem unübersichtlichen Multimedia-Monstrum gewuchert. Damit ist bald Schluss: Wie 9to5Mac erfahren hat, bringt macOS 10.15 einzelne Apps für Musik, Podcasts und TV sowie eine Überarbeitung der bereits bestehenden Bücher-App. Dass die TV-App für Fernsehen, Filme und Serien auch auf den Mac wandert, hatte Apple bereits im März angekündigt.

Die neuen Apps für Musik, Podcasts und TV basieren demnach bereits auf Apples neuer Technologie "Marzipan", mit der Apps künftig Hardware-übergreifend auf iPhone, iPad und Mac laufen sollen. Die Bücher-App soll E-Books, Hörbücher und auf Wunsch auch PDFs versammeln. iTunes bleibt offenbar zumindest vorläufig erhalten – hauptsächlich für die Synchronisation und zum Backup von iOS-Geräten.

Jetzt auch in Deutschland: Das sind die neuen Netflix-Preise

Netflix Preise
Guck mal, Netflix wird schon wieder teurer! (Foto: Thomas Olliver)

Im Januar hatte Netflix bereits in den USA seine Preise erhöht, nun erwischt es auch die deutschen Nutzer. Das hat der Streamingdienst letzte Nacht bekanntgegeben. Zwei der drei Abos werden ab sofort teurer. Nur die wenig attraktive Spar-Variante für einen einzelnen Nutzer ohne HD bleibt unverändert bei 7,99 Euro im Monat. Wer Filme und Serien in HD und auf zwei Geräten gleichzeitig sehen will, zahlt jetzt monatlich 11,99 Euro statt 10,99 Euro. Und das teuerste Abo mit Ultra HD und maximal vier parallelen Nutzern legt von 13,99 Euro auf 15,99 Euro zu. Neukunden müssen die gestiegenen Preise ab sofort bezahlen, bisherige Nutzer dann mit dem nächsten Monatsabo.

In den USA hatte die Börse begeistert auf die Preiserhöhungen reagiert. In Deutschland muss Netflix aber aufpassen, den Bogen nicht zu überspannen. Das beliebteste Abo entfernt sich mit jetzt 11,99 Euro immer weiter vom "gelernten" Preis für Streamingdienste von 9,99 Euro im Monat (siehe DAZN, Spotify, Apple Music). Und mit Disney+ und Apple TV+ stehen demnächst mächtige Konkurrenten am Start. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sind übrigens die ersten europäischen Märkte, auf denen Netflix seine neue Preisrunde startet.

Zum Aus-Flippen: Der neue Trend zur Klappkamera

Oppo Reno
Wird schon klappen: Das Oppo Reno mit Pop-up-Selfiekamera (Foto: Oppo)

Wie lässt sich auf neuen Smartphones der ungeliebte Notch der aktuellen iPhones und das Kamera-Loch des Samsung Galaxy S10 vermeiden? Hier zeichnet sich jetzt ein neuer Trend ab, die Hersteller setzen auf Kameras zum Drehen oder Ausklappen. Vorreiter sind dabei Samsung und der chinesische Hersteller Oppo. Samsung hat am Mittwoch das Galaxy A80 präsentiert. Das Mittelklasse-Modell unterhalb des S10e hat eine um 180 Grad drehbare Dreifach-Kamera eingebaut, die sich herausschieben lässt. Sie dient damit sowohl als Frontkamera für Selfies als auch als Rückkamera für Fotos – und stört nicht mehr auf dem "Full Infinity Display", wie Samsung den 6,7-Zoll-Bildschirm des A80 nennt.

Das Dreh-Handy soll im Mai für 500 bis 600 Euro auch nach Deutschland kommen. Nun wird unter anderem bei TechRadar spekuliert, ob Samsung eine vergleichbare Technik auch in seinen künftigen Spitzenmodellen Galaxy Note 10 und Galaxy S11 einsetzt. Oppo hat gestern nachgezogen und mit seinem neuen Flaggschiff Reno ein Smartphone vorgestellt, bei dem sich die Frontkamera ausklappen lässt. Durch diese "Pop-up-Selfiekamera" kann der chinesische Hersteller ebenfalls auf Notch und Display-Loch verzichten. Das Reno erscheint in zwei Varianten, von denen die teurere laut The Verge eine 48-Megapixel-Kamera mit optischem Zehnfach-Zoom bietet. Die Preise für die Top-Variante beginnen bei rund 600 Dollar, nähere Infos zum Deutschland-Start werden am 24. April erwartet.

Also doch: Amazon-Mitarbeiter hören bei Alexa mit

Libratone Zipp
Amazon-Lauschangriff! Auch Alexa-Geräte von Fremdherstellern wie der Libratone Zipp könnten betroffen sein (Foto: Libratone)

Wer hört mit, wenn sich Amazon-Kunden die neugierige Assistentin Alexa ins Wohnzimmer holen? Bisher beharrte der US-Gigant darauf, dass die Sprachbefehle nur per künstlicher Intelligenz abgehört und ausgeführt werden. Doch nun muss Amazon ein Stück weit zurückrudern: Wie Bloomberg herausgefunden hat, werden einige Alexa-Audiodateien an (menschliche) Amazon-Mitarbeiter geschickt, die sich die Aufnahmen anhören. Sie halten die Spracheingaben schriftlich fest und versehen sie mit Notizen.

"Wir kommentieren nur eine extrem kleine Auswahl von Alexa-Sprachaufnahmen, um das Kundenerlebnis zu verbessern", heißt es dazu in einer Stellungnahme von Amazon. Laut Bloomberg sieht die "extrem kleine Auswahl" aber so aus, dass Amazon-Mitarbeiter in Boston, Costa Rica, Indien und Rumänien in Neun-Stunden-Schichten jeweils rund 1.000 Alexa-Aufnahmen durchhören und schriftlich erfassen. Die Aufnahmen sollen auch gewalttätige und sexuelle Themen haben, laut Bloomberg mailen sich die Mitarbeiter "amüsante" Aufnahmen teilweise gegenseitig zu. Amazon bestreitet aber, dass die Texterfasser die Dateien bestimmten Nutzern zuordnen können.

PlayStation-Nutzer können jetzt ihren Namen ändern

Ps4 Controller
Alles unter Kontrolle! Sony hat mit der Namensänderung seiner Nutzer eine neue Einkommensquelle angezapft (Foto: Sony)

Kunden des PlayStation Network, die mit ihrem Nutzernamen wie _xxPlayStationJohnny29! nicht mehr zufrieden sind, können ihr Alias nun erstmals ändern. Nach einer mehrmonatigen Testphase schaltet Sony diese Funktion ab heute für europäische Nutzer frei. Der Name lässt sich im Menü der PS4 unter Einstellungen => Kontoverwaltung => Kontoinformationen => Profil => Online-ID ändern. Sony weist laut The Verge aber darauf hin, dass es dadurch bei Spielen zu Problemen kommen kann, die vor dem 1. April 2018 erschienen sind. Hier lassen sich Nutzerinformationen und Spielstände unter Umständen nicht mehr korrekt zuordnen. "Freunde" sehen 30 Tage lang sowohl den alten als auch den neuen Namen, und werden so über die Änderung informiert. Die erste Namensänderung ist kostenlos. Wer sich nochmals umtaufen will, zahlt als Mitglied von PlayStation Plus einmalig 4,99 Euro pro Neubenennung, ohne Mitgliedschaft sind es 9,99 Euro. Und so hat Sony eine kreative neue Einkommensquelle angezapft.

Das Ende vom LEAD: Das größte Videospiel-Duell aller Zeiten

Es gibt Fußballspiele, die sind auch nach Jahrzehnten noch legendär, siehe das "Wunder von Bern". Dieses Phänomen gibt es auch bei Videospielen. Das "Street Fighter III: 3rd Strike"-Battle zwischen den legendären Gamern Daigo Umehara und Justin Wong gilt bis heute als größtes Videospiel-Duell aller Zeiten. Unter dem Namen "EVO Moment 37" ging es zumindest in Japans Spielegeschichte ein. 15 Jahre danach hat das Magazin Kotaku jetzt neue Aufnahmen des historischen Zweikampfs aufgetrieben und mit den beiden Helden gesprochen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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