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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Apple Podcast

TechTäglich: iPhone – so will Apple Fremd-Akkus verhindern

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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iPhone: So will Apple Fremd-Akkus verhindern

I Phone Akku
Wie fit ist die Batterie noch? Das erfährt künftig nicht mehr jeder iPhone-Besitzer (Foto: 9to5Mac)

Apple macht offenbar Ernst – und will Austausch-Akkus von Fremdherstellern in iPhones künftig so weit wie möglich verhindern. Die Reparaturexperten von iFixit und der YouTube-Kanal TheArtofRepair haben herausgefunden, wie Apple die Nutzer dazu bringen will, ihre Akkus künftig nur noch bei offiziellen Apple-Händlern und Partnern austauschen zu lassen. Dazu erscheint nach einem (unautorisierten) Akku-Tausch bei iPhone XR, XS und XS Max seit dem neuesten iOS-12-Update ein Warnhinweis in den iPhone-Einstellungen. Zudem wird die detaillierte Anzeige des Batteriezustands deaktiviert. Der Warnhinweis besagt: "Wichtige Nachricht zur Batterie. Es kann nicht sichergestellt werden, dass in diesem iPhone eine Original-Apple-Batterie eingebaut ist. Die Informationen zum Zustand der Batterie sind für diesen Akku nicht verfügbar."

Diese Einblendung ist laut iFixit grundsätzlich zu sehen, wenn der Akku ausgetauscht wurde – selbst beim Einbau einer originalen Apple-Batterie durch den Nutzer selbst oder durch eine Smartphone-Werkstatt. Nur autorisierte Apple-Händler und Partner haben offenbar die Möglichkeit, die Nachricht zu deaktivieren, die auf einer Verknüpfung zwischen Batterie und der Hauptplatine des iPhones beruht. Dass die Neuerung in iOS 12 und im kommenden iOS 13 bisher noch nicht entdeckt wurde, hat wohl damit zu tun, dass sie derzeit nur in den aktuellsten iPhones aktiv ist, bei denen noch kaum Akkus getauscht wurden. iFixit kritisiert, dass Apple den Warnhinweis auch bei perfekt arbeitenden (und sicheren) Ersatz-Akkus anzeigt – und dass damit viele iPhone-Nutzer mehr Geld als nötig für teure Original-Akkus von Apple ausgeben werden.

Podcast-Länge: Ideal sind 13 Minuten

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Fasse Dich kurz! Überlange XXL-Podcasts sind eher unbeliebt (Foto: 123rf.de)

Auch in Deutschland wächst das Interesse an Podcasts weiter. Laut einer neuen Umfrage des Technikverbandes Bitkom hören 26 Prozent der Bundesbürger die digitalen Radioshows. Im Vorjahr waren es noch 22 Prozent. Bei den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren bezeichnet sich mittlerweile sogar mehr als jeder Dritte (35 Prozent) als Podcast-Hörer. Besonders beliebt unter den Podcast-Fans sind die Themen Nachrichten und Politik (45 Prozent) sowie Film und TV (41 Prozent). Ähnlich viele interessieren sich für Sport und Freizeit sowie für Comedy (jeweils 38 Prozent).

Wichtiger Hinweis für die Produzenten überlanger Zwei-Stunden-Podcasts: Je kürzer, je lieber! So gibt die Hälfte (49 Prozent) an, dass ein Podcast idealerweise zwischen fünf und zehn Minuten lang sein sollte – perfekt für die Fahrt in der U-Bahn oder im Bus. Fünf Prozent mögen sogar noch kürzere Podcasts. Ein Viertel (24 Prozent) bevorzugt Sendungen mit einer Länge zwischen zehn und 15 Minuten. Und nur sieben Prozent freuen sich über Podcasts, die mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen. Die durchschnittliche „Lieblingslänge“ liegt bei 13 Minuten. Und wenn der Podcast zu lang wird, steigen die Zuhörer aus: Nur 38 Prozent hören Podcasts in aller Regel bis zum Schluss an. Bitkom hat 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.

Google Maps startet AR-Navigation

So praktisch Navigations-Apps wie Google Maps oder Apple Maps für Fußgänger in der Stadt auch sind – die Orientierung fällt oft schwer. Denn GPS kann nicht erfassen, in welche Richtung der Nutzer gerade schaut. Als Hilfsmittel kommt in aller Regel der Kompass des Smartphones zum Einsatz – der aber gerade in Android-Handys oft sehr unzuverlässig arbeitet. Google will nun dafür sorgen, dass Fußgänger besser auf den rechten Weg finden. Denn die bereits im Mai 2018 angekündigte AR-Funktion namens „Live View“ in Google Maps ist jetzt erschienen.

Sie blendet Pfeile und Navigationsanweisungen direkt ins Kamerabild ein – und soll damit eindeutig anzeigen, wo’s lang geht. Google spricht von „VPS“, vom „Visual Positioning System“, das mit Kamera und Sensoren arbeitet. Für Pixel-Smartphones ist die AR-Navigation bereits seit einem Vierteljahr verfügbar. Nun veröffentlicht sie Google nach und nach auch für andere Android-Smartphones sowie für iPhones, die die Darstellung von Augmented Reality unterstützen. Laut ArsTechnica handelt es sich offiziell zunächst um eine Beta-Version, die Google in den nächsten Monaten weiter verbessern will. Vielleicht kehrt dann auch der Fußgänger als „Guide“ zurück, der dem Nutzer genau den Weg zeigt. Er fehlt zumindest in der aktuellen Beta noch.

Samsung: Kopfhörerbuchse weg – Apple-Diss auch

Samsungs neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy Note 10 bietet jede Menge aufwändige Technik – aber keine Kopfhörerbuchse mehr. Denn die Koreaner haben den Fan-Liebling nun auch beim Note abgeschafft. Und ein Adapter für Kopfhörer mit Kabel kostet zehn Dollar extra. Amüsanterweise hatte Samsung Apple noch Ende 2017 in Werbevideos verspottet, als die Kopfhörerbuchse am iPhone 7 gestrichen wurde.

„Growing Up“ hieß einer der Clips, der zeigte, wie umständlich ein iPhone-Nutzer mit seinem Kopfhörer-Adapter jonglieren muss, während bei Samsung dank der guten alten Buchse alles ganz einfach und entspannt funktioniert. Knapp zwei Jahre später ist auch Samsung in der Adapter-Welt angekommen. Zum Start des Note 10 haben sich die Koreaner laut AppleInsider nun an ihren Apple-Diss erinnert – und die Clips heimlich, still, leise und verschämt vom Großteil ihrer YouTube-Konten gelöscht. Auf einigen Accounts ist "Growing Up" aber nach wie vor zu sehen – jetzt zur diebischen Freude von Apple-Aficionados.

Sonos: Kommt jetzt der vernetzte Kopfhörer?

Sonos Kopfhoerer
Wie könnte ein Sonos-Kopfhörer aussehen? Erste Ideen geistern bereits durchs Netz (Foto: Bob Jenney)

Sonos hat Neuigkeiten auf Lager. Nur kurz nach Erscheinen seiner weltweit in Kritiken gelobten Ikea-Lautsprecher lädt der US-Spezialist für vernetztes Heim-Audio zu einer Neuheiten-Show ein. Sie findet am 26. und 27. August in New York statt. Und The Verge spekuliert bereits, was Sonos zeigen könnte. Offensichtlichster Kandidat ist ein Nachfolger für den leistungsstärksten Sonos-Lautsprecher Play:5, der bereits seit 2015 nicht mehr aktualisiert wurde. Er bietet im Gegensatz zum populären, kleinen Sonos One bisher keine Unterstützung für Sprachsteuerung von Amazon und Google. Das könnte sich mit einem neuen und auch klanglich weiter verbesserten "Sonos Five" ändern.

Im Gespräch sind auch zwei Neuheiten, die viele Sonos-Fans schon seit Längerem fordern. Kandidat eins ist der erste Sonos-Kopfhörer, der den Bedienkomfort und die leichte Vernetzbarkeit der Sonos-Lautsprecher direkt auf die Ohren bringt. Und als Kandidat zwei wird über den ersten wasserdichten Outdoor-Lautsprecher von Sonos spekuliert, der Gartenpartys per Akku auch ohne Steckdose beschallt, und der am See womöglich sogar per Bluetooth funktioniert.

Das Ende vom LEAD: Geburtstags-Stau an der Abbey Road

Happy Birthday, berühmtestes Zebrastreifen-Foto der Welt! Gestern feierte das ikonische Cover des Beatles-Albums "Abbey Road" 50. Geburtstag. Das Bild mit dem "28 IF"-Käfer und dem barfüßigen Paul McCartney wurde am 8. August 1969 aufgenommen. Zum Jubiläum gratulierten Fans aus aller Welt unter Hashtags wie #AbbeyRoad50 mit eigenen Zebrastreifen-Fotos, Kunstwerken und Animationen. Schönstes Fundstück vom offiziellen Twitter-Konto der Abbey Road Studios: Eine Tagebuch-Notiz, in der Beatles-Assistent Mal Evans beschreibt und aufzeichnet, wie das Bild aussehen soll. "Ringo first at 10:15 with the others arriving just after eleven", grantelt Evans über die schlafmützigen John, Paul und George.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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