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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Apple

TechTäglich: iOS 13 – alles neu auf iPhone und iPad

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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iOS 13: Alles neu auf iPhone und iPad

Facebook Dark Mode
Frühstart: Der Facebook Messenger bringt den "Dark Mode" schon jetzt (Foto: 9to5Mac)

Am 3. Juni zeigt Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC in San José erstmals iOS 13, das nächste Betriebssystem für iPhone und iPad. Allzu große Geheimnisse dürfte es dann aber nicht mehr zu enthüllen geben. Denn 9to5Mac hat aus offenbar bestens informierter Quelle die wichtigsten Neuerungen vorab erfahren. Augenfälligste Änderung ist ein systemweiter Dark Mode, der Startbildschirm und Apps in ein schwarzes Gewand hüllt. Besonders auf den OLED-iPhones X, XS und dem anstehenden XI dürfte sich das positiv auf den Batterieverbrauch auswirken.

Einige der weiteren Updates: Nutzer können eigene Systemschriften auswählen. Mails lassen sich schlauer organisieren, einschließlich "Später lesen"-Funktion. Siri soll sich bei Spracheingaben weniger von Umgebungsgeräuschen ablenken lassen, und Ausdrucke via AirPrint lassen sich besser steuern. Zum Löschen von Eingaben müssen iPhone und iPad nicht mehr geschüttelt werden, hierfür gibt es eine neue Drei-Finger-Geste auf der Tastatur. Besonders das iPad soll von iOS 13 profitieren. Statt nur den iPhone-Bildschirm aufzublasen, will Apple das größere Display besser nutzen. So lassen sich iPad-Apps künftig in mehreren Fenstern anordnen. Der Facebook Messenger prescht in Sachen Dark Mode bereits vor: Ab sofort lässt sich die App mit einem Schalter unter dem Nutzernamen augenfreundlich dunkel schalten. Facebook rollt die neue Funktion jetzt nach und nach für alle User auf iOS und Android aus.

Galaxy Fold: Kritiker falten Samsung nicht zusammen

Ab 26. April verkauft Samsung in den USA für satte 1.980 Dollar (1.750 Euro) sein erstes Falt-Smartphone Galaxy Fold. Bereits jetzt duften erste Tester das Knick-Handy näher unter die Lupe nehmen. Und die Kritiken fallen wohlwollender aus als von vielen befürchtet. So lobt The Verge: "Mehr als nur ein Konzept. Der Falt-Bildschirm ist gut, so lange man nicht auf den Knick starrt." Tester Dieter Bohn schreibt: "Es fühlt sich stabiler und ausgereifter an, als ich dachte. Allerdings erfordert die Software noch einige Arbeit." Sein Fazit zum Knick in der Mitte: "Man sieht ihn und spürt ihn. Aber der Knick ist nicht allzu auffällig. Und vielleicht ist es es wert, diesen Nachteil für einen größeren Bildschirm in Kauf zu nehmen."

The Verge sieht das Fold weniger als Smartphone – sondern aufgrund seines 7,3-Zoll-Displays vielmehr als Tablet, das sich zusammenfalten lässt. Als zusammengeklapptes Handy überwiegen dagegen die Nachteile mit dem extrem schmalen 4,6-Zoll-Schirm an der Front, und mit dem schweren und dicken Doppel-Gehäuse. Auch Trusted Reviews hat gute Nachrichten für die ersten Käufer parat: "Das Galaxy Fold fühlt sich wie ein echtes, fertiges Produkt an, das den hohen Preis durchaus wert sein könnte." Und Digital Trends lobt den "bildschönen" Tablet-Modus, kritisiert aber das "veraltete" und zu kleine Front-Display.

Schweden statt Schäfchen: Schlaf-Podcast liest IKEA-Produktnamen vor

Råskog, Ekedalen und Norråker, Malm, Nordmela und Koppang – wem bei diesen Namen von IKEA-Produkten ganz wohlig zumute wird, der kann sie jetzt auch zum Einschlafen nutzen. Denn mit seinem "IKEA Sleep Podcast" hat das Schwedenmöbelhaus den vielleicht skurrilsten und amüsantesten Podcast des Jahres gestartet. Der schwedische Sprecher Kent, der seit 28 Jahren in Australien bei IKEA arbeitet, liest darin mit unnachahmlicher Schmeichel-Stimme Produktnamen aus dem IKEA-Katalog vor – so lange, bis der Zuhörer sanft entschlummert.

Motto: Schweden statt Schäfchen. Zu Beginn verrät Kent, um was es geht: "Ziel dieses Podcasts ist es, Dir beim Entspannen und beim Einschlafen zu helfen. Dein Schlafzimmer und Dein Bett sollen eine Oase der Ruhe werden." Los geht die sanfte Reise mit IKEA-Artikeln fürs Schlafzimmer. Und wer dann – unwahrscheinlicherweise – immer noch nicht eingeschlafen ist, landet nach einer knappen halben Stunde im Bad. Von Strimsporre bis Rättviken – ein Traum!

Neues zu PlayStation 5 und GTA 6

Gta Vi
Mit einer antiken S-Klasse – so könnte "GTA 6" in den 80ern aussehen (Foto: ComicBook)

Ein europäischer Spiele-Entwickler, der nach eigenen Angaben seit acht Monaten an einem Starttitel für die PlayStation 5 arbeitet, will zahlreiche Informationen zum Start der neuen Sony-Konsole im Jahr 2020 erfahren haben. Laut seines Leaks auf Pastebin erscheint die PS5 entweder bereits im März 2020 oder im November 2020 für rund 500 Dollar. Als Starttitel bringt er unter anderem potentielle Hits wie "Gran Turismo 7", "Last of Us II" sowie eine neue Version des Battle-Royale-Spiels "PUBG" ins Gespräch. Der zugehörige Controller soll erstmals eine Kamera für Virtual-Reality-Funktionen eingebaut haben. Das lange erwartete Actionspiel "GTA 6" könnte demnach in Miami und New York spielen – und zum Weihnachtsgeschäft 2020 zunächst einen Monat lang exklusiv für die PS5 erscheinen. Laut anderer Quellen dürfte "GTA 6" entweder in den kultigen 80ern spielen – oder in der heutigen Zeit, was den Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie Smartphones oder Social Media erlauben würde.

Game of Thrones: Quoten-Rekord – und ein Frühstart

Die erste Folge der achten Staffel von "Game of Thrones" hat in den USA am Sonntagabend alle Quotenrekorde gebrochen. 17,4 Millionen Menschen schauten bei HBO zu. Das ist laut CNBC sowohl ein Rekord für die Serie als auch ingesamt für den US-Bezahlsender. Dabei wurden sowohl die "Live"-Zuschauer als auch die Streamingabrufe gezählt. Auch auf Twitter wurde so viel wie nie über "Game of Thrones" geschrieben. HBO zählte über fünf Millionen Tweets und mehr als elf Millionen Erwähnungen. Und auch bei Sky in Deutschland schauten am Montagabend starke 540.000 Kunden bei "Drachenzähmen, schwer gemacht" aka "GoT" zu. Einzige kleine Widrigkeit zum Start: AT&T hat die Premiere auf seinem Service DirecTV Now in den USA versehentlich knapp vier Stunden zu früh online gestellt – um 17.20 Uhr statt um 21 Uhr. Ärger mit HBO muss AT&T aber keinen befürchten. Denn der Provider und Medienkonzern ist Besitzer des Bezahlsenders.

Das Ende vom LEAD: Spenden für Notre-Dame

Das Internet und die ganze Welt blicken auch heute früh noch schockiert und fassungslos auf Paris, wo die Kathedrale Notre-Dame gestern Abend in Flammen aufging. Die guten Nachrichten aus der Nacht: Die Grundsubstanz von Notre-Dame konnte erhalten werden, und Präsident Emmanuel Macron hat bereits den Neuaufbau angekündigt. Die französische Milliardärsfamilie Pinault, der unter anderem Gucci und Yves Saint Laurent gehören, will dafür 100 Millionen Euro bereitstellen. Und auch die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine sucht im Netz bereits nach Mitteln für die anstehenden Arbeiten. Hier können Spender – ganz praktisch per Kreditkarte – zum Neuaufbau von Notre-Dame beitragen. Bis Dienstagvormittag sind dadurch schon 1,1 Millionen Euro zusammengekommen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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