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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Immer mehr Gewalt gegen Roboter

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Immer mehr Gewalt gegen Roboter

Roboter Gewalt
Je humanoider Roboter wirken – desto stärker sind sie von Gewalt bedroht (Foto: 123rf.de)

In Philadelphia wurde ein Transportroboter geköpft, im Silicon Valley wurde ein Sicherheitsroboter zu Boden geschlagen. Und in San Francisco haben Vandalen einen anderen Sicherheits-Bot mit einer Plane bedeckt und mit Barbecue-Sauce übergossen. Die New York Times widmet sich in einer großen Geschichte einem weltweiten neuen Phänomen – der zunehmenden Gewalt gegen Roboter. "Warum verletzen Menschen Roboter?", fragt sich die NYT. Opfer sind offenbar vor allem Roboter, die in ihrer Erscheinung an Menschen erinnern. In einer Mall im japanischen Osaka haben drei Jungs einen humanoiden Roboter mit aller Gewalt attackiert und zerstört. In Moskau hat ein Mann einen Bildungs-Roboter mit einem Baseballschläger zu Boden geschlagen, während der Bot um Hilfe schrie. Und in Arizona haben Fußgänger Steine auf autonome Autos geworfen. Droht ein neuer Roboter-Rassismus? Reagieren wir aggressiv auf Maschinen, die uns Arbeit wegnehmen könnten? Die Neurowissenschaftlerin Agnieszka Wykowska spricht vom "Frankenstein-Syndrom": "Wir haben Angst vor diesen Robotern, über die wir zu wenig wissen, weil sie uns zwar ähneln – aber eben nicht ähnlich genug sind." Ausdruck dieses abstoßenden Phänomens: Auf Instagram sind zunehmend Videos beliebt, in denen Menschen Roboter attackieren.

75-Zoll-Touchscreen soll Schultafeln ersetzen

Dell Schulmonitor
Windows statt Wischen – steht die klassische Wandtafel endlich vor dem Aus? (Foto: Dell)

Die gute alte grüne Schultafel, auf der die Kreide beim Abwischen immer Schlieren hinterlässt – sie soll möglichst bald der Vergangenheit angehören. Das haben sich bereits einige Hardware-Hersteller vorgenommen. Doch so konsequent wie Dell hat noch nie ein Unternehmen eine Next-Gen-Schultafel entwickelt. Ein neuer 75-Zoll-Touchscreen mit 4K-Auflösung ist für den Einsatz im Klassenzimmer optimiert. Er reagiert auf bis zu 20 Multitouch-Punkte gleichzeitig, so dass Lehrer und mehrere Schüler gleichzeitig mit Händen oder digitalen Stiften daran arbeiten können. Und mit Knöpfen an der Seite ist der Bildschirm in drei verschiedenen Höhenstufen verstellbar, für kleine und große Kinder. Der Dell 75 4K Interactive Touch Monitor (C7520QT) erscheint laut The Verge Ende April für 6.000 Dollar – wahrscheinlich zu viel für deutsche Bildungseinrichtungen, in denen sogar das Geld zum Reparieren von Toiletten fehlt.

Japan hackt unsichere IoT-Geräte

Tokyo 2020
Vor den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio greift Japan zu drakonischen Maßnahmen (Foto: Wikipedia)

Eineinhalb Jahre vor den Olympischen Spielen 2020 in Tokio nimmt die japanische Regierung den Kampf gegen schlecht gesicherte Router, Webcams und andere Geräte auf. Um Cyberangriffe und Online-Betrug rund um die Spiele zu verhindern, überprüfen Behörden künftig mit gezielten Hacking-Versuchen die Sicherheit der Onlineanschlüsse ihrer Bevölkerung. Dafür wurde jetzt ein neues Gesetz erlassen. Im Visier sind vor allem schlecht abgesicherte Geräte aus dem „Internet of Things“ (IoT). Dabei wird unter anderem nach gefährlichen Standard-Passwörtern gesucht. Wer mit "123456" oder "password" erwischt wird, bekommt Post vom Provider und muss sein Internet besser absichern. Mehr als 200 Millionen Geräte will die Regierung laut ZDnet auf diese Weise überprüfen. Sicherheitsexperten begrüßen die Maßnahmen, Datenschützer nicht.

Netflix-Marathon jetzt als Instagram-Story posten

Netflix Instagram
So wird aus dem Netflix-Marathon eine Instagram-Story (Foto: Netflix)

Wer eine spannende Instagram-Story posten will, aber am Wochenende nichts anderes erlebt hat als Netflix-Bingewatchen – der kann seinen Netflix-Marathon nun auch als Instagram-Story online stellen. Dabei können Nutzer des Streamingdienstes ihre liebsten Serien und Filme sowie ihr aktuelles Netflix-Programm über die Sharing-Funktion der App auf Instagram posten. Die Insta-Story lässt sich mit Elementen wie Umfragen aufmöbeln und bleibt wie gewohnt 24 Stunden sichtbar. Das funktioniert ab sofort mit der iOS-App von Netflix, Android soll laut TechCrunch folgen.

iPhone: Es geht wieder aufwärts – ab Herbst

I Phone Xr Rot
Im Herbst könnte Schluss sein mit Alarmstufe Rot beim iPhone-Absatz (Foto: Apple)

Wie geht’s weiter mit dem auf hohem Niveau kriselnden iPhone? Star-Analyst und Apple-Augur Ming-Chi Kuo hat nun seine Jahresprognose abgegeben. Demnach geht es mit den weltweiten Verkäufen im ersten Quartal des Jahres gegenüber 2018 um 29 Prozent nach unten, auf 36 bis 38 Millionen Stück. Im zweiten Quartal reduziert sich das Minus auf 15 Prozent und 34 bis 37 Millionen Einheiten. Für Herbst erwartet Kuo dann aber eine Erholung, dank Eintauschprogrammen, guter Nachfrage nach neuen Modellen und einem steigenden Marktanteil in Europa. Kuos gesamte Jahresvorhersage von 188 bis 192 Millionen iPhones liegt laut AppleInsider deutlich über den meisten aktuellen Analystenprognosen, die von rund 180 Millionen Stück ausgehen. Morgen Abend (Dienstag) stellt Apple seine aktuellen Quartalszahlen vor, denen bereits eine Warnung durch Konzernchef Tim Cook vorausgegangen ist.

Das Ende vom LEAD: Kampf dem Killer-Gemüse!

Mörderische Möhren, Killer-Kartoffeln und Aggro-Avocados! Teuflisches Gemüse ist drauf und dran, die Weltherrschaft zu übernehmen. Und es gibt nur eine Möglichkeit, den rabiaten Rosenkohl zu stoppen – man muss das Gemüse aufessen! Motto: "Eat them to defeat them!" Dieser herrlich skurrile Werbeclip ist Teil einer Kampagne des TV-Senders ITV und der Initiative Veg Power, die britische Kinder davon überzeugen soll, mehr Gemüse zu essen und den Flexit, den Fleisch-Exit, zu wagen. ITV sendet den Spot drei Monate lang kostenlos und verzichtet dafür auf rund zwei Millionen Pfund Werbeeinnahmen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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