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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Ikea

TechTäglich: Ikea – so gut klingt der 100-Euro-Sonos

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Ikea: So gut klingt der 100-Euro-Sonos

Ikea Symfonisk
Bei Ikea wird der Sonos One zur Leuchte (Foto: Ikea)

Symfonisk – das klingt nach einem CD-Regal von Ikea, ist aber tatsächlich ein erstaunlich günstiger und gut klingender neuer Lautsprecher des Schwedenmöbelherstellers. Nachdem Ikea und der amerikanische Heimaudio-Spezialist Sonos Ende 2017 eine Zusammenarbeit angekündigt hatten, wurden nun auf der Mailänder Design Week die ersten gemeinsamen Produkte vorgestellt. Die Symfonisk-Reihe, deren Verkauf am 1. August startet, besteht zunächst aus zwei Modellen: Eine Tischlampe mit Sonos-Box als Fuß kostet 100 Euro. Und eine weitere Box, die sich auch als kleines Regal aufhängen lässt, gibt es für 180 Euro.

Die Hardware stammt komplett von Sonos. Beide Boxen lassen sich wie gewohnt in ein drahtloses Sonos-Netzwerk integrieren und per App steuern. Damit wird besonders die kleine Symfonisk-Variante für 100 Euro zu einem echten Schnäppchen. Denn der Fuß der Tischlampe nutzt die fast unveränderte Technik des Sonos One und klingt im ersten Kurztest bei Heise auch identisch – also drastisch besser als beispielsweise Amazons Echo-Lautsprecher. Preisvorteil gegenüber dem Original: Rund 100 Euro. Apples Standard AirPlay2 zum Vernetzen drahtloser Boxen ist ebenfalls an Bord. Das einzige Manko lässt sich leicht verschmerzen: Weil eingebaute Mikrofone fehlen, lauscht Amazons Alexa im Gegensatz zu "echten" Sonos-Speakern nicht mit.

Twitter limitiert Zahl der Follows

"Folgen, Entfolgen, Folgen, Entfolgen. Wer macht das? Spammer." Mit diesem stichhaltigen Argument begründet Twitter seine neueste Maßnahme gegen Spam und Fake-Konten. Denn ab sofort können Twitter-Nutzer pro Tag "nur noch" 400 neuen Accounts folgen. Bisher waren es 1.000. So soll es unseriösen Nutzern oder Bots schwerer gemacht werden, in kurzer Zeit einer großen Zahl von Konten zu folgen und so ihre Netzwerke auszubauen. Hierfür geistert längst Software durchs Netz, die diesen Job automatisch erledigt. In vielen Tweets wurde gestern das immer noch sehr hoch angesetzte neue 400er-Limit kritisiert, das in der Praxis kaum ein echter Nutzer benötigt. Allenfalls Geschäfts-Konten dürften diese Marke erreichen. Twitter erklärt das gegenüber TechCrunch so: "Wir haben 400 als vernünftiges Limit ausgewählt, das den meisten Spam stoppt, aber seriöse Nutzer nicht einschränkt."

Schlechte CO2-Bilanz für Musikstreaming

Spotify Co2
Spotify – gut für die Ohren, schlecht fürs Klima (Foto: Spotify)

Musikstreaming statt CDs in Plastikboxen oder Schallplatten aus Vinyl – das klingt zunächst nach einem ökologischen Fortschritt. Doch hier widersprechen Wissenschaftler der Universitäten Glasgow und Oslo: Laut einer neuen Studie sorgen Spotify, Apple Music & Co. sogar für höhere CO2-Emissionen als die klassischen Tonträger. Der energieintensive Betrieb der Server und der Strombedarf von vielen Millionen Smartphones, Tablets und Computern zum Anhören von Musik, so die Forscher, würden die Öko-Vorteile des plastikfreien Musikhörens zunichte machen. In Zahlen: Die Vinyl-Herstellung von Schallplatten sorgte 1977 in den USA für 140 Millionen Kilo Treibhausgase pro Jahr, bei Musikdownloads und Streaming sollen es zwischen 200 und 350 Millionen Kilo sein. Ob dabei beispielsweise auch der Transport von Schallplatten und CDs zum Kunden eingerechnet ist, so Engadget, bleibt offen. Die Botschaft der Forscher ist aber klar: Selbst Kleinigkeiten wie Musikhören wirken sich aufs Klima aus.

Neue iPhones laden endlich schneller

Im Vergleich zur Android-Konkurrenz brauchen iPhone-Nutzer mehr Geld für den Kauf ihres Smartphones – und mehr Geduld beim Laden. Denn obwohl die aktuellen Apple-Handys eigentlich eine Schnelllade-Funktion bieten, liefert Apple sie nach wie vor mit einem schwachen, langsamen und veralteten 5-Watt-Netzteil aus. Folge: Während das Huawei Mate 20 Pro mit 40-Watt-Netzteil innerhalb einer halben Stunde von 0 auf 70 Prozent Akku kommt, lädt ein iPhone X laut Tom’s Guide in der gleichen Zeit nur auf 17 Prozent. Ändern lässt sich das nur mit einem stärkeren Netzteil, für das Apple je nach Kapazität aber ab 25 Euro verlangt. Das soll sich 2019 ändern: Denn Apple, so das japanische Magazin Macotakara, bestückt die neuen iPhones erstmals mit einem 18-Watt-Netzteil mit USB-C-Buchse und einem Kabel von USB-C auf Lightning. Damit dürften sie gut dreimal schneller laden als bisher.

Der Chrome-Browser von Microsoft ist da

Der Internet Explorer ist tot, und auch mit seinem Nachfolge-Browser Edge ist Microsoft nie wirklich vom Fleck gekommen. Ein neuer Edge-Browser, der technisch auf Googles Chromium-Technik basiert, soll das ändern. Microsoft will damit einen Browser anbieten, der das Tempo und die Stabilität von Chrome bietet – der aber besser in ein Windows-10-System integriert ist, und damit zusätzlichen Komfort für die Nutzer bringt. Eine erste Testversion – der aber noch viele Funktionen fehlen – ist jetzt erschienen und lässt sich hier laden. Zum Ausprobieren gibt es drei Optionen: Im Beta Channel wird der neue Browser nur alle sechs Wochen aktualisiert, im Dev Channel wöchentlich und im Canary Channel sogar täglich.

Das Ende vom LEAD: Dreijähriger sperrt iPad – für 48,5 Jahre

Dieses iPad funktioniert erst wieder im Jahr 2067! Denn der dreijährige Sohn eines Journalisten aus Washington hat an einem Apple-Tablet so oft das falsche Passwort eingegeben, dass es laut Twitter-Screenshot nun für 25,5 Millionen Minuten gesperrt ist. Das entspricht 48,5 Jahren. Als Reaktion auf den Tweet des Vaters gab’s zahlreiche amüsante Antworten, darunter: "Starte Deinen Dreijährigen neu!" Ein kompletter Reset (des iPads, nicht des Kindes!) dürfte noch vor dem Jahr 2067 helfen, ohne iTunes-Backup sind die Daten dann aber verloren.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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