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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Huawei – so klappt’s auch ohne Android

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Huawei: So klappt’s auch ohne Android

Die Huawei-Tochter Honor hat gestern in London ihre neuen Smartphones Honor 20 und Honor 20 Pro präsentiert, die im Juni und Juli für 499 Euro bzw. 599 Euro in Deutschland erscheinen. Einen Tag nach der Ankündigung des Android-Lieferstopps durch Google erwähnten die Chinesen den US-Boykott mit keinem Wort. Wer sich für die beiden neuen Honors interessiert, sollte sich einen Kauf aber sehr gut überlegen. Denn obwohl Google jetzt angekündigt hat, bereits veröffentlichte Huawei-Geräte für 90 Tage unverändert mit Android zu versorgen, gilt diese Schonfrist nicht für neue Modelle wie die Honor-20-Serie. Damit ist nicht einmal klar, mit welchen Google-Apps die Handys ausgeliefert werden. Obwohl die Neuheiten mit erstklassigen Kameras und starken Prozessoren glänzen, spricht Heise von "Top-Handys zur absoluten Unzeit".

The Verge erklärt derweil, wie Huawei seine Smartphones künftig auch ohne Soft- und Hardware aus den USA bauen könnte. Dabei stehen die Chinesen vor einer Herkulesaufgabe, wie sie noch kein Hersteller zuvor bewältigen musste. Für das Bildschirmglas von US-Marktführer Corning könnte Asahi aus Japan Ersatz liefern. Die Speicherchips von Micron könnten Toshiba, Samsung und Huaweis eigene Tochter HiSilicon ersetzen. Samsung stünde auch für Modemchips parat. OLED-Bildschirme, Kameras, Hauptspeicher und Prozessoren kommen bereits jetzt aus China und Südkorea, hier ist Huawei gut aufgestellt. Hauptproblem bleibt Android. Ein eigenes Huawei OS dürfte zwar 2020 bereitstehen. Aber für den Google Play Store sowie für Anwendungen von YouTube bis Maps können die Chinesen aus eigener Kraft keinen gleichwertigen Ersatz liefern.

Apple bringt die stärksten MacBooks aller Zeiten

Mac Book Pro 2019
Apple tastet sich an sein Keyboard-Problem heran – und überarbeitet den Mechanismus erneut (Foto: Apple)

Apple hat seine MacBook Pro-Reihe aufgefrischt – und damit laut Cult of Mac die "stärksten MacBooks aller Zeiten" präsentiert. Wobei es auch ungewöhnlich wäre, wenn es von Apple hieße: "Okay, wir hatten schon mal stärkere MacBooks." Die neuen Modelle kommen erstmals mit Achtfach-Prozessoren von Intel, die bis zu doppelt so schnell laufen sollen wie die Vier-Kern-Varianten, und bis 40 Prozent schneller als die Rechner mit Sechs-Kern-Chips. Sowohl die 13-Zöller als auch die 15-Zöller wurden erneuert. Die Preise der MacBook Pros reichen jetzt von 1.499 Euro bis zu 3.299 Euro für die Standardausstattungen. Das teuerste Pro mit 8‑Core-Prozessor lässt sich mit 32 GB RAM und 4 TB SSD-Speicher auf bis zu 7.779 Euro hochrüsten.

Gleichzeitig bastelt Apple bereits zum vierten Mal an seinen umstrittenen Butterfly-Tastaturen. Durch geänderte Materialen sollen die Keyboards im aktualisierten MacBook Pro erneut leiser und robuster sein. Nachdem bisher vielfach Defekte aufgetreten sind, hat Apple seine Garantie jetzt nochmals erweitert. Sämtliche MacBooks mit den leidigen Klapper-Tastaturen werden nun bei auftretenden Problemen kostenlos repariert – und das bis zu vier Jahre nach dem Kauf, und bei Ablieferung im Store innerhalb eines Tages.

George R. R. Martin: Kommt ein Videospiel?

George Rr Martin
Videogame of Thrones? George R. R. Martin soll an einem Spiel arbeiten (Foto: Wikipedia)

George R. R. Martin – das ist der sympathisch zauselige US-Fantasyautor, der die Buchvorlagen für das "Game of Thrones"-Universum geliefert hat. Im Gegensatz zur HBO-Serie hat der 70-Jährige seine Geschichte noch längst nicht zu Ende erzählt. Er schreibt an weiteren "A Song of Ice and Fire"-Episoden. Mit "The Winds of Winter" und "A Dream of Spring" sind bereits zwei weitere Titel bekannt. Und die "GoT"-Fans sind mehr als gespannt, ob Martin am Ende zu einem anderen/besseren Schluss kommt als die HBO-Drehbuchschreiber.

Doch davor erscheint offenbar ein Videospiel von George R. R. Martin. Laut geek.com geht es dabei um eine Zusammenarbeit mit From Software, den Machern des japanischen Fantasy-Rollenspiels "Dark Souls". In dem Spiel mit dem Arbeitstitel "GR" sollen die Helden eine große, offene Welt per Pferd bereisen und dabei die Anführer der Gegner töten, um damit deren Kräfte zu erhalten. Das klingt bereits sehr Martin-like, weitere Details soll es auf der Spielemesse E3 ab 11. Juni geben.

Firefox jetzt so schnell wie Chrome

Mit der neuen Browser-Engine Quantum hat der Firefox seit Ende 2017 bereits gewaltige Temposprünge geschafft. Laut Entwickler Mozilla wurde der Open-Source-Browser seither jede Woche (!) ein Prozent schneller. Insgesamt soll die Geschwindigkeit um 40 bis 80 Prozent zugelegt haben. Mit dem neuesten Update auf den Firefox 67.0, das jetzt für Mac, Windows, Linux und Android erschienen ist, verspricht Mozilla nochmals einen entscheidenden Sprung. Der Firefox priorisiert nun die wichtigsten Aufgaben auf Seiten wie Instagram, Amazon oder Google. Tabs im Hintergrund, die aktuell nicht gebraucht werden, legt der Browser still, um Ressourcen zu sparen. Damit sollen Firefox und der bisherige Tempokönig Chrome nun erstmals gleich schnell laufen – bei drastisch besserem Schutz von Daten und Privatsphäre durch den Open-Source-Browser.

Konkurrenz für Fortnite: Call of Duty Battle Royale

Co D Mobile
Die Pflicht auf der Insel ruft: "Call of Duty" auf den Spuren von "Fortnite Battle Royale" (Foto: Activision)

Activisions "Call of Duty" gilt als der Action-Klassiker schlechthin – stand zuletzt aber im Schatten des Hypes um "Fortnite Battle Royale". Das soll sich ändern, mit "Call of Duty: Mobile", das die US-Firma jetzt angekündigt hat. Darin gibt es erstmals bei "CoD" einen "Battle Royale"-Modus, bei dem 100 schießfreudige Spieler wie gewohnt bis zum letzten Mann/zur letzten Frau um den Sieg kämpfen. Die Action findet auf zwölf Multiplayer-Karten bisheriger "Call of Duty"-Spiele statt. Zentraler Unterschied zu "Fortnite" sollen verschiedene Klassen von Spielern sein, vom Verteidiger über Mediziner bis hin zum Ninja. "Call of Duty: Mobile" ist derzeit im Beta-Test und soll im Laufe des Jahres für iOS und Android erscheinen.

Das Ende vom LEAD: „Going to Ibiza“ – Nummer 1 in Österreich

Die Ibiza-Affäre hat sich rentiert – okay, vielleicht nicht für Heinz-Christian Strache. Aber für die Demokratie in Österreich, und für die Venga Boys. Die 90er-Eurodisco-Veteranen aus Holland haben es in den österreichischen iTunes-Charts mit ihrem unvergessenen Klassiker "We’re going to Ibiza" jetzt zurück auf Platz eins geschafft. Sie freuen sich auf Twitter und erkundigen sich: "Hey, Jan Böhmermann, bist Du daran schuld?"

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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