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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Elektroauto Google

TechTäglich: Hört hört! So klingen ab Juli Elektroautos

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Hört hört! So klingen ab Juli Elektroautos

Der VW ID.3 hört sich beinahe nach klassischem Benzinmotor an, der BMW i8 klingt nach Straßenbahn, und der Citroën C-Zero erinnert an spacige Funksignale, mit denen sich Außerirdische irgendwann bei uns melden. Die Auto, Motor & Sport zeigt in einem Video, an welchen Fahrgeräuschen die Hersteller für künftige Elektroautos arbeiten. Und diese Zukunft ist ganz nah: Bereits am 1. Juli tritt die EU-Verordnung für "Acoustic Vehicle Alerting Systems" (AVAS) in Kraft. Dann müssen neu entwickelte Elektro- und Hybridautos bei einem Tempo von bis zu 20 km/h ein akustisches Warnsignal für Fußgänger abgeben. Denn bei höherem Tempo dominieren ohnehin die Abrollgeräusche der Reifen. Zwei Jahre später gilt diese Pflicht dann für alle neu zugelassenen E-Autos. Die USA setzen das Limit dagegen ab 2020 bei rund 30 km/h an.

Mit der ebenso faszinierenden wie gefährlichen Lautlosigkeit der Stromer ist es dann vorbei. Die Sounddesigner der Autohersteller arbeiten bereits seit Jahren am Klang von E-Autos, der künftig zu einem wichtigen Teil der Markenidentität wird. Das Geräusch soll laut EU an einen Verbrenner der gleichen Fahrzeugklasse erinnern – eine Vorgabe, die der Science-Fiction-Citroën sehr frei interpretiert. Musikstücke sind ebenso verboten wie zum Beispiel der bollernde Sound eines Ami-V8 in einem E-Fiat 500. Tesla hat da mehr Möglichkeiten. Das Video unten zeigt, wie die Sound-Experten von Harman an einem Fake-Achtzylinder-Sound für ein Model S arbeiten. Aktueller Umfrage-Sieger bei den AMS-Lesern ist übrigens mit Abstand der Straßenbahn-BMW. Doch die Pläne der Hersteller gehen schon weiter: Gerichteter Schall soll nur für Fußgänger oder Radfahrer hörbar sein, die sich gerade im Gefahrenbereich befinden – und für niemanden sonst.

Google blockiert Werbeblocker

Google Chrome
Alle Wege führen nach Chrome? Das könnte sich für viele Internetnutzer bald ändern (Foto: Google)

Mit dieser Maßnahme wird sich Google wenig Freunde unter den Nutzern seines Chrome-Browsers machen. Denn der US-Konzern blockiert künftig Chrome-Erweiterungen, die Werbung blockieren. Dazu wird Manifest V3, Googles Standard für Chrome-Zusatzprogramme, laut 9to5Google so modifiziert, dass nur noch zahlende gewerbliche Kunden Werbeblocker wie Ghostery oder uBlock Origin nutzen können. Der Grund liegt für uBlock-Entwickler Raymond Hill auf der Hand: "Das Hauptgeschäft von Google ist nicht mit der ungehinderten Blockierung von Inhalten vereinbar." Sprich: Ein Unternehmen, das fast komplett von Werbung lebt, kann nicht dauerhaft Werbung blockieren. Empfehlung von Forbes: "Google hat gerade zwei Milliarden Chrome-Nutzern einen Grund gegeben, zum Firefox zu wechseln."

Microsoft: Der erste Blick auf Windows 11

Microsoft Computex 2019
Microsoft auf der Computex in Taipeh – ein Blick in die Windows-Zukunft (Foto: Microsoft)

Microsoft hat auf der Messe Computex in Taipeh und in einem Blogeintrag einen ersten Ausblick auf Windows 11 geliefert – wobei der Name eines künftigen Windows noch völlig offen ist. Obwohl das 2015 gestartete Windows 10 im Gegensatz zu Vorgänger Windows 8 ein großer Erfolg ist, dürfte zumindest mittelfristig ein Nachfolger anstehen. Microsoft-Vice President Nick Parker spricht von einem neuen "modernen Betriebssystem", das auf einer Vielzahl von Geräten laufen soll.

Einige der kommenden Funktionen: Permanente Aktualisierungen im Hintergrund, von denen der Nutzer nichts merkt, deutlich verbesserter Schutz vor Schadsoftware und permanente Verbindung zu 5G-Netzwerken. Künstliche Intelligenz soll erspüren, was der Nutzer gerade vorhat, und ihn entsprechend unterstützen. Wann ein neues Microsoft-System erscheinen könnte, ist noch unklar. Mit vier Jahren Laufzeit ist Windows 10 aber schon jetzt das langlebigste Windows seit XP.

Chatterbox: Die Kinder-Alexa zum Selberbauen

Trotz aller Datenschutzbedenken: Amazon-Kunden lassen sich gerne von Alexa belauschen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Kinder die Unterhaltung mit der Quasselassistentin lieben. Die kalifornische Firma Chatterbox will diese Begeisterung nutzen, mit dem ersten Smart-Lautsprecher, den Kinder ab 7 Jahren selbst bauen und programmieren können. Der Bausatz, für den jetzt eine Kickstarter-Kampagne angelaufen ist, basiert auf einem Raspberry-Pi-Kleincomputer und kommt mit Karton-Verkleidung, Lautsprecher und allen Teilen, die ein simpler schlauer Lautsprecher braucht.

Den Unterschied zu den großen Vorbildern beschreibt der Hersteller so: "Stellt Euch das wie Alexa oder Siri vor – aber mit Fokus auf die Privatsphäre der Nutzer." Motto: "Falte es, baue es, und mache damit, worauf Du Lust hast." Kinder können dem Gerät via App und einem "Skill Builder" lernen, auf Fragen zu antworten, und dabei ihre ganz eigenen Lösungen entwickeln. Das Lernen orientiert sich an den Montessori-Prinzipien, und der Hersteller sammelt keinerlei Daten. Die gewünschten rund 9.000 Euro für die Kickstarter-Finanzierung hat die Chatterbox längst um ein Vielfaches überschritten. Die ersten Bausätze sollen im Dezember ausgeliefert werden, die Preise starten bei 119 Dollar (106 Euro).

Super Smash Bros. Ultimate jetzt mit VR

Super Smash Bros. Ultimate, eines der beliebtesten Spiele für Nintendos Switch-Konsole, lässt sich jetzt auch im Virtual-Reality-Modus spielen. Nach dem Update auf Version 3.1 unterstützt das Zweikampf-Spiel Nintendos Pappbrille aus dem Labo VR Kit, in die sich die Switch als Bildschirm einschieben lässt. "Erlebe die Kämpfe auf ganz neue Weise", wirbt Nintendo für den VR-Modus, bei dem die Spieler quasi direkt in den Arenen stehen und sich per Kopfbewegung umschauen können. Wie das – bisher allerdings nur bei Offline-Kämpfen – funktioniert, zeigt Nintendo in einem Video.

Das Ende vom LEAD: Gratis-Tacos für Huawei-Nutzer

Besitzer von Huawei-Geräten haben es schwer genug. Und die Zukunft ohne Android sieht nicht gerade rosig aus. Die mexikanische Restaurant-Kette Taqueria Tachitos hat Mitgefühl – und will dafür sorgen, dass die Betroffenen zumindest nicht hungern müssen. Deshalb erhält jeder Gast, der sein Huawei-Gerät vorzeigt, zusätzlich zu seiner Bestellung eine Portion Tacos al pasto gratis. Motto der PR-Aktion: "Wir verstehen Deinen Schmerz."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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