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Tech Kolumne Fortnite

TechTäglich: Großer Frust bei Fortnite-Spielern

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Heute mit Amazons Angriff und Apples Aktienrekord.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Großer Frust bei Fortnite-Spielern

Über das jüngste große Update von Fortnite, auf das Spieler so lange warteten, hat LEAD bereits berichtet. Jetzt, da sich der Nebel in den Battles zum ersten Mal lichtet, zeigt sich: Das neue Kapitel 2 verärgert derzeit viele Nutzer. Die Entwickler haben mit der Aktualisierung unter anderem das Fortschrittssystem überarbeitet. Nun dauert es deutlich länger, um ins höchste Level aufzusteigen. Viele Nutzer haben es sich zum Ziel gesetzt, Level 100 zu erreichen. Durch Level-Aufstiege werden Abzeichen und kosmetische Extras freigeschaltet. Spielerische Vorteile bringt es nicht. Allerdings kostet das neue System nicht nur mehr Zeit, sondern dadurch auch mehr Geld. Der Battle Pass ist kostenpflichtig. Auf Reddit melden sich frustrierte Nutzer zu Wort, die ausgerechnet haben: Um die 100 zu erreichen, sind 1100 Battles nötig. Nicht das erste Mal, dass das Kult-Game wegen seiner Mechaniken teilweise heftig kritisiert wird. Fazit: Dieser Battle Pass macht keinen Spaß, obwohl gerade für das neue Kapitel mit dem Slogan "Mehr Spaß, mehr Grinden" getrommelt wurde.

Amazon steigt ins Videonews-Business ein

Fire Tv
Wird Amazon künftig auch zum News-Portal? Fire TV wird aufgerüstet (Foto: Amazon)

Amazon hat eine eigene Video-News-App an den Start gebracht. Die Anwendung trägt einfach nur den Namen "News". Sie fasst Beiträge von verschiedenen Kanälen zusammen, darunter zum Beispiel von CBS, Reuters, der Huffington Post und Yahoo. Die Inhalte sind ein Mix aus Live-Shows und aufgezeichneten Sendungen. Im Laufe der nächsten Wochen wird die Anwendung auf immer mehr Fire-Geräte ausgerollt, berichtet engadget. Den Start macht Fire TV. Mit einem Update Anfang November soll die App dann auch auf dem Tablet Fire HD 10 landen. Amazon will die Inhalte durch Werbung finanzieren. Gut möglich, dass der News-Channel auch für deutsche User kommt oder Amazon sich langfristig deutsche Newsportale als Partner für deutschsprachige (statt englischer) Inhalte sucht.

Apple-Aktie eilt von Rekord zu Rekord

Boerse Aktie
Die Apple-Aktie kennt derzeit nur einen Weg: nach oben (Foto: pixabay.com)

Apples Aktie hat wieder einen Rekord gebrochen. Mit einem Wert von beinahe 243,98 US-Dollar erreichte das Börsenpapier schon wieder einen neuen Höchststand. Damit ergibt sich eine Gesamtmarktkapitalisierung von 1,09 Billionen US-Dollar für Apple. Grund für den Höhenflug sind die aktuell sehr guten iPhone-Verkäufe. In China legten die Verkäufe im September um 230 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Im gleichen Monat bestellte Apple 40 Prozent mehr OLED-Displays als geplant. Das Bankhaus Raymond James geht nun davon aus, dass die Aktie noch weiter steigt. Bis zu 20 Prozent Kurspotenzial hat das Papier laut der RB-Analysten derzeit – trotz der aktuellen Rekordstände. Neues Kursziel: 280 US-Dollar. Die meisten Analysten hatten zuletzt "nur" Potenzial bis zu 250 Dollar gesehen.

Studie: 75 Prozent der Kunden bleiben Netflix trotz Apple TV+ und Disney+ treu

Netflix Fernbedienung
Für die meisten Streaming-Fans bleibt das Reinzappen bei Netflix laut einer neuen Studie Pflicht (Foto: pixabay.com)

In einer neuen Umfrage wurden Streaming-Nutzer zu ihrem Interesse an Apple TV+ und Disney+ befragt. Das Ergebnis: Drei von vier Netflix-Kunden haben kein Interesse daran, einen der beiden neuen Streaming-Dienste zu nutzen. Das letzte Viertel würde das neue Abo zum großen Teil bestenfalls zusätzlich abschließen. Generell ist das Interesse der Kunden an der neuen Plattform Disney+ um ein paar Prozent größer als an Apple TV+. 28 Prozent der Befragten gaben an, Interesse an Disney+ zu haben. 23 Prozent erklärten, sie könnten sich vorstellen, Apple TV+ zu abonnieren.

Telekom kauft EM-Rechte und präsentiert TV-Stick

Magenta Tv
Die Telekom bringt für den leichteren Zugang zu MagentaTV-Inhalten einen eigenen Stick auf den Markt (Foto: Telekom)

Den Amazon Fire TV Stick oder Googles Chromecast gibt es schon länger im Handel. Jetzt will auch die Telekom, die aktuell auch durch das Ersteigern der TV-Rechte für die Fußball-EM 2024 mit aggressivem Marketing aufgefallen ist, im Stick-Geschäft mitmischen. Ab Dezember wird der neue MagentaTV-Stick verkauft. Damit will die Telekom den Zugang zu linearem TV-Programm, Streaming-Angeboten und Apps vereinfachen. Der Stick wird wie auch der Fire-TV-Stick in den HDMI-Anschluss deines TV-Geräts gesteckt. Egal bei welchem Internet-Anbieter du einen Vertrag hast, kannst du die MagentaTV-App dann via heimischem WLAN nutzen. 4K Ultra HD und HDR werden von dem kleinen Zubehör unterstützt. Zeitversetztes Fernsehen mit bis zu 50 HD-Sendern, je nach Tarif, ist ebenfalls möglich. Für den Stick berechnet die Telekom eine Einmalzahlung von 64,99 Euro. Eingeschlossen sind in diesen Preis die ersten drei Monate MagentaTV.

Das Ende vom LEAD: Erster Händler nimmt Gebühr für Beratungsdiebstahl

Eine gängige Methode: Im stationären Handel holt sich der Kunde die wichtigsten Informationen, welches elektronische Gerät am optimalsten ist. Danach geht er nach Hause an den Rechner und kauft genau das Gerät, das im Laden empfohlen wurde, (günstiger) online. "Beratungsdiebstahl" nennt der Braunschweiger Händler Jürgen Weferling diesen Vorgang und wehrt sich. Für jede Beratung, die nicht zum Kauf eines Gerätes führt, verlangt er 10 Euro – als Absicherung für seine Mühen. Und um seine Kunden zu sensibilisieren, nicht alles online zu kaufen und den Einzelhandel in den Städten parallel sterben zu lassen. Sein erstes Fazit laut Portal Heise:"Zu 99 Prozent sind die Rückmeldungen positiv." Laut Verbraucherzentrale ist eine solche Gebühr sogar zulässig, vorausgesetzt, der Kunde wurde vorher darauf hingewiesen und zeigte Verständnis. Weferling jedenfalls erzählt: Inzwischen kämen Kunden zuerst an die Theke, um die 10 Euro zu zahlen, und sich danach erst beraten zu lassen!

Falls du auch einen neuen Fernseher kaufen willst, vorher bitte das nachfolgende Video schauen. Und damit wünsche ich dir einen beratungsresistenten Tag, bis morgen bei TechTäglich. Dann wieder mit meinem geschätzten Kollegen Jörg Heinrich.

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Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Lead 4 Cta Mock Up 1200X1200 Red Pag12

Die neuen iPhones werden in diesem Herbst von Apple ins Rampenlicht gerückt. Doch die Smartphone-Sparte schwächelt, die Verkäufe rutschten zuletzt stärker als gewohnt ins Minus. Mit einem Strategiewechselwill sich der Konzern für die Zukunft rüsten. Ob der Plan aufgeht, erfährst du jetzt im aktuellen LEAD Bookazine 3/2019.

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