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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Googles Spiele-Revolution – der erste Blick auf den Controller

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Googles Spiele-Revolution: Der erste Blick auf den Controller

Stadia Controller
Googles neuer Controller hilft Spielern per Assistant (Foto: Google)

"Die Zukunft des Spielens ist keine Box." Mit diesem Seitenhieb auf Xbox und PlayStation wirbt Google für sein neues Spiele-Streaming Stadia, dass LEAD hier ausführlich vorstellt. Einer der zentralen Bestandteile von Stadia ist Googles neuer Spiele-Controller, der im Vergleich zu Microsoft, Sony oder Nintendo ganz neue Wege geht. Wichtigste Neuerung: Der Controller verbindet sich per WLAN direkt mit den Google-Servern. Das soll Verzögerungen bei der Verarbeitung der Eingaben der Spieler so weit wie möglich verringern. Denn diese Latenzzeiten sind bisher das große ungelöste Problem des Spiele-Streamings.

Weitere frische Ideen: Ein spezieller "Capture-Button" schickt die Aufzeichnung der Spiele direkt als Clip zu YouTube. Und mit einem weiteren Knopf hilft der Google Assistant per Sprachbefehl bei kniffligen Situationen. Motto: "Ok, Google, wie besiege ich diesen Endgegner?" Der Google-Assi sucht dann im Netz nach einer Lösung und bietet nach wenigen Sekunden beispielsweise ein YouTube-Tutorial an. The Verge staunt nach einem ersten Hands-on: "Der Stadia Controller fühlt sich überraschend toll an." Stadia funktioniert auch mit allen anderen aktuellen Controllern. Googles Hardware dürfte aber fürs beste Spieleerlebnis sorgen.

Hetero oder Homo: Ändert Netflix die Reihenfolge von Serien?

Eine Netflix-Serie beginnt mit der ersten Folge, und endet mit der letzten. Das klingt logisch – ändert sich nun aber. Denn der Streamingdienst arbeitet daran, Inhalte für seine Kunden zu individualisieren. Und dazu gehört auch die Reihenfolge der Episoden. Der LGBTQ-Aktivist Lukas Thoms hat jetzt getwittert, dass bei ihm als erste Folge der neuen animierten Science-Fiction-Serie "Love, Death & Robots" eine Episode über eine lesbische Beziehung lief. Bei einem heterosexuellen Freund sei es in Folge eins dagegen um "krassen Hetero-Sex" gegangen.

Sein Verdacht: "Netflix ändert die Reihenfolge – je nachdem, ob es glaubt, dass du schwul oder hetero bist." Netflix bestreitet das, gibt aber zu, dass die neue Serie in vier verschiedenen Reihenfolgen läuft – angeblich rein nach Zufallsprinzip. Das funktioniert in diesem Fall nur, weil bei "Love, Death & Robots" jede Folge für sich steht. Für TechCrunch steht dennoch fest, dass Netflix seine Filme und Serien mehr und mehr individuell auf seine Nutzer zuschneiden will – je nachdem, wie es die Kunden aufgrund ihrer bisher gesehenen Inhalte einschätzt. Fernsehen als gemeinsame Erfahrung, in der jeder das gleiche auf dem Bildschirm sieht, wäre damit ernsthaft bedroht.

Apple: Neuer iPod für heute erwartet

I Pod Touch
Apples untote Baureihe lebt: Heute soll ein neuer iPod touch kommen (Foto: Apple)

Jeden Tag eine Neuheit – das ist offenbar Apples Motto in dieser Woche. Nach den neuen iPads am Montag und neuen iMacs am Dienstag rechnen die Auguren von MacRumors heute mit dem längst überfälligen Update des guten alten iPod touch. Apples einziger verbliebener iPod wurde zuletzt im Juli 2015 aktualisiert. Mit 4-Zoll-Display und A8-Prozessor ist die Technik arg in die Jahre gekommen. Ein aktuellerer Chip wie der A10 oder A11 und ein größerer Bildschirm könnte den touch als relativ günstigen Begleiter zum Spielen oder zum Netflixen wieder attraktiver machen. Aus Kostengründen bleibt es aber offenbar beim klassischen Design mit Home-Button. Die siebte Generation des iPod touch wäre dann quasi ein iPhone 7 oder 8 – nur ohne Telefon. Mit einer heutigen Vorstellung hätte Apple alle Hardware-Neuheiten abgehandelt und könnte sich bei der anstehenden Keynote am Montag ganz auf Videostreaming und Nachrichten-Kiosk konzentrieren.

Falt-Samsung: So schlecht sieht es in Wirklichkeit aus

Beim Mobile World Congress Ende Februar in Barcelona hat Samsung sein erstes Falt-Smartphone Galaxy Fold sorgfältig vor neugierigen Augen abgeschirmt. Die meiste Zeit war es in einer spiegelnden Glasvitrine versteckt. Einen guten Monat vor dem angekündigten US-Verkaufsstart am 26. April ist nun erstmals ein Hands-on-Video aus Vietnam aufgetaucht. Dort lässt Samsung viele seiner Geräte herstellen. Der Clip bestätigt alle Befürchtungen der Beobachter in Barcelona. In der Mitte des Klapp-Displays ist ein deutlicher Knick zu erkennen. Von einem durchgehenden, glatten Bildschirm kann keine Rede sein. Bloomberg will zudem erfahren haben, dass sich dieser Knick bereits nach 10.000 Öffnungen dermaßen verstärkt, dass Samsung dann einen kostenlosen Austausch des Bildschirms anbieten will. Bei 50 Öffnungen pro Tag wäre das nur ein gutes halbes Jahr. Ursprünglich hatten die Koreaner 200.000 problemlose Öffnungen angekündigt. Letzte Hoffnung der Samsung-Fans: Bei dem Galaxy Fold im Video könnte es sich auch um ein Vorserienmodell handeln, und nicht um das Endprodukt.

Angry Birds in AR: Welches Schweinderl hätten’s denn gern?

Die Angry Birds, Spiele-Legenden der frühen 2010er-Jahre, haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Doch der kriselnde finnische Entwickler Rovio gibt nicht auf und bringt eine AR-Version aufs iPhone. Android bleibt zunächst außen vor. Ein Video zeigt nun erstmals, wie die Vögel in "Angry Birds AR: Isle of Pigs" durchs Wohnzimmer oder Büro fliegen – und auf ihre Erzfeinde, die Schweinchen, Jagd machen. Selbst virtueller Schnee soll auf dem Bildschirm fallen. Wermutstropfen: Multiplayer-Partien sind laut CNET zunächst nicht möglich, die AR-Birds bleiben Einzelgänger. Das Spiel soll noch im Frühjahr erscheinen.

Das Ende vom LEAD: Toy Story 4 – dieser Trailer ist zum Weinen

Eigentlich wollte Pixar die Toy-Story-Saga bereits nach dem dritten Film beenden. Nun kommt am 21. Juni aber doch Toy Story 4 ins Kino. Und der nun veröffentlichte und sehr melancholische Trailer zeigt, dass die Geschichte traurig enden könnte. Woodys bösartiger neuer Rivale Forky übernimmt das Kommando im Kinderzimmer. Und der gute alte Woody muss erkennen, dass auch Spielsachen irgendwann in Rente gehen müssen. Schnüff.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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