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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Google zeigt das Pixel 4 – mit iPhone-Buckel

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Google zeigt das Pixel 4 – mit iPhone-Buckel

Geheimhaltung ade: Nachdem in den letzten Tagen mehrere Leaks zu Googles nächstem Top-Smartphone Pixel 4 aufgetaucht sind, ist der US-Konzern überraschend in die Offensive gegangen. Auf Twitter postete Google jetzt selbst das erste offizielle Foto des Pixel 4, mit dem augenzwinkernden Hinweis: "Es scheint Euch ja zu interessieren. Also, los geht’s! Aber wartet ab, bis Ihr seht, was es alles kann. #Pixel4." Das Bild bestätigt die jüngsten Gerüchte, dass auch das nächste Pixel eine Dreifach-Kamera mit quadratischem Buckel auf der Rückseite erhält, wie er bereits fürs iPhone 11 erwartet/befürchtet wird.

"Google und Apple läuten eine Ära hässlicher quadratischer Handykameras ein", unkt The Verge bereits. Warum Google schon jetzt ein Smartphone vorzeigt, das erst für Oktober erwartet wird? CNET spekuliert über drei Gründe: "Google kann damit zeigen, dass es nicht das iPhone 11 kopiert hat." Und: "Das Pixel 4 kommt womöglich früher als im Oktober." Und: "Google weiß, dass die Geheimhaltung ohnehin nicht mehr funktioniert." Noch geheim sind allerdings die weiteren technischen Details zum Pixel 4 – das sich mit einer neuen Technik namens "Soli" angeblich berührungsfrei durch Hand- und Fingergesten steuern lässt.

Amazon kapert das Grundgesetz

Mit seinem "Grundgesetz als Magazin" hat der rührige Hamburger Medienunternehmer Oliver Wurm einen Coup gelandet – und sich um die politische Kultur in Deutschland verdient gemacht. Der Überraschungserfolg hat nun Nachahmer auf den Plan gerufen. Bei Amazon ist jetzt eine Billigversion unter dem identischen Titel "Das Grundgesetz als Magazin" und mit dem gleichen Untertitel "Die Würde des Menschen ist unantastbar" im Angebot – weitgehend ohne grafische Gestaltung, und ohne die vielen Details wie die Fotos von Alexander Gerst aus dem Weltraum, die zum Erfolg des "Wurm-Grundgesetzes" beigetragen haben.

Amazon hat den Ideenklau selbst gedruckt ("Printed in Poland by Amazon Fulfillment") und platziert ihn direkt im Umfeld und als Alternative zum Original. Auf Facebook erzählt ein verärgerter Oliver Wurm die Geschichte des gekaperten Grundgesetzes. Seine Follower tragen in den Kommentaren weitere Details bei und wissen: „Tatsächlich ist die Kopie-Arbeit schon etwas länger ein wichtiger Bestandteil von Amazon.“ Ob der US-Konzern die Doublette selbst initiiert hat oder das Heft nur im Fremdauftrag druckt, ist bisher unklar. Allein schon die Platzierung direkt im Umfeld des Originals lässt aber nur ein Fazit zu: Geht’s noch, Amazon?

Fortnite-Firma kauft Social-Media-App Houseparty

Spätestens seit im letzten Januar Talkerin Ellen DeGeneres und Sängerin Christina Aguilera live im Fernsehen mit "Houseparty" herumalberten, gilt die Videoclip-App unter US-Teenies als eines der angesagtesten Programme. Nun hat der Mix aus TikTok, Chatroulette, Snapchat und FaceTime einen neuen Besitzer: Epic Games, Erfinder des Überspiels "Fortnite Battle Royale", hat Houseparty übernommen. Die App ermöglicht Live-Videochats für zwei bis acht Personen, bei denen auf Wunsch geschlossene Räume für Sicherheit vor Stalkern und ungebetenen Zuschauern sorgen.

Nachdem auch bei Fortnite das Chatten und das gemeinsame Abhängen einer der Schwerpunkte sind, könnten sich die beiden Apps künftig perfekt ergänzen. Die Houseparty-Videochats direkt in "Fortnite Battle Royale" oder ein eigener Fortnite-Kanal bei Houseparty – damit würden sich die Grenzen zwischen Spielen und Social Media weiter verwischen, spekuliert Gizmodo. Laut Houseparty-Blogeintrag soll die App vorerst eigenständig bleiben. Langfristig ist wohl aber ein Fortnite-Houseparty-Mashup zu erwarten, quasi eine Art "Fortniteparty".

Uber den Wolken: Hamburger-Drohne startet

Uber Eats
Faster Food: Die Uber-Drohnen sollen die Zustellzeit von Burgern und Pommes auf ein Drittel reduzieren (Foto: Uber)

Zu diesem Projekt passt der Name "Uber" perfekt: Über den Köpfen seiner Kundschaft will der US-Taxischreck künftig Fast Food mit Drohnen ausliefern. Laut Uber soll die Zustellzeit seines Essens-Services "Uber Eats" in einem Umkreis von 2,4 Kilometern damit von momentan 21 Minuten per Auto oder Fahrradkurier auf sieben Minuten sinken – also nur mehr auf ein Drittel der Wartezeit. Ein erster Test mit neu entwickelten Hamburger-Drohnen, die das Essen auch im Flug warmhalten, ist laut Bloomberg noch in diesem Jahr in San Diego geplant.

Uber geht davon aus, dass Essens-Drohen in zehn Jahren so alltäglich sind, dass Schnellrestaurants ihre komplette Logistik daran orientieren. Die Drohnen sollen die Speisen – unter anderem von McDonald’s – nicht direkt zu den Kunden nach Hause liefern, sondern sie an sicheren Plätzen ganz in der Nähe des Bestellers ablegen. Von dort aus übernehmen Zusteller dann die letzten Meter. Zu diesen sicheren Plätzen könnten auch die Dächer von Uber-Fahrzeugen zählen – die die Drohnen anhand von QR-Codes auf dem Dach erkennen. Der Zustellungspreis von aktuell 8,50 Dollar in San Diego soll auch mit der neuen Technik unverändert bleiben.

USB 4 kommt 2020

Usb4
Ein Anschluss unter dieser Nummer: USB 4 ist im Anmarsch (Foto: USB Promoter Group)

Die Vielzahl verschiedener USB-Anschlüsse nimmt weiter zu. Nach USB 3.2 und USB-C folgt Ende 2020 USB 4. Das gab die für den Standard verantwortliche USB Promoter Group jetzt bekannt. Laut Anandtech verwendet USB 4 den gleichen Stecker wie das aktuelle USB-C – liefert aber konstante Übertragungsraten von 40 Gigabit pro Sekunde. Aktuelle USB-C-Anschlüsse schaffen dagegen meist nur 20 Gbit/s, teilweise sinkt das Tempo auch auf nur mehr 5 bis 10 Gbit/s. Die neuen Anschlüsse sollen mit USB-C, USB 3.2, Thunderbolt 3 und sogar noch mit dem 2002 eingeführten USB 2 kompatibel sein. Die endgültigen Spezifikationen des künftigen USB-Standards werden noch in diesem Sommer festgelegt.

Das Ende vom LEAD: Das Smash Bros. Ultimate-Museum

Nintendos "Super Smash Bros. Ultimate" für die Switch-Konsole ist eines der populärsten Videospiele der letzten Jahre und genießt mittlerweile Kultstatus. Grafik-Künstler Jorge Marme hat sich jetzt die Mühe gemacht – und jeden einzelnen Charakter des Spiels in seinem ganz eigenen Stil gezeichnet. Das sehenswerte Smash Bros.-Museum hat auf Instagram geöffnet.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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