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TechTäglich Kolumne Technik

TechTäglich: Google will Fitbit kaufen

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Heute mit einem fliegenden Chor und einem Absturz von Samsung.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Google will Fitbit kaufen

Fitbit Charge 3
Die Modelle der Charge 3 sind derzeit das Vorzeigeprodukt von Fitbit (Foto: Hersteller)

Smartwatch zum Ersten. Apple dominiert den Markt, Fitbit liegt dahinter, wearOS von Google hat Probleme. Doch Google könnte mit einem Zukauf jetzt wearOS retten. In der Gerüchteküche heißt es, Google bzw. das Mutterhaus Alphabet sei an der Übernahme von Fitbit interessiert. Ein neuer Report geht davon aus, dass Alphabet (Google) Fitbit kaufen will. Der Konzern soll bereits ein Angebot zur Übernahme ausgesprochen haben. Zu welcher Summe, ist bisher nicht bekannt. Damit könnte Google die Zukunft von wearOS deutlich stärken und vom Fitbit-Knowhow profitieren. Das wäre auch dringend nötig, da bereits im Frühjahr 2020 theoretisch die nächste Apple Watch Series 6 erscheinen könnte, mit der Apple seinen Marktvorsprung weiter ausbauen dürfte.

Erste Smartwatch von Xiaomi ist eine Apple Watch

Mi Watch 2
Verblüffende Ähnlichkeit: Die Mi Watch 2 (l.) wirkt wie eine Apple Watch (Foto: xda/weibo)

Smartwatch zum Zweiten. Der chinesische Hersteller Xiaomi hat erstmals Bilder seiner allerersten Smartwatch veröffentlicht. Und siehe da: Die Mi Watch 2 ist eine Apple Watch. Auch wenn sie natürlich anders heißt: Mi Watch. Xiaomi hat eine lange Tradition im Klonen von Apple-Produkten. 2014 ging es los mit dem Mi Pad, das aussah wie ein iPad mini. Im Jahr 2018 kam das Mi 8 Smartphone raus und war dem iPhone X zum Verwechseln ähnlich. Jetzt also die Smartwatch: Side Button, digitale Krone, das Design nur etwas runder. Sieht alles aus wie die Apple Watch. Die Chinesen haben dafür aber keine Designer von Apple abgeworben - sondern sich nur „inspieren“ lassen. Übrigens: Der nächsten Apple Watch 6 wird auch nachgesagt, sie werde runder.

Netflix-Serien 50 Prozent schneller anschauen

Netflix Geschwindigkeit
Netflix macht bei ersten Testern Tempo – mit neuen Einstellungen (Foto: Netflix)

Netflix hat sich in der Android-App eine neue Idee ausgedacht: Filme und Serien lassen sich nun 50 Prozent schneller (oder 25 Prozent langsamer) angucken. Netflix will damit Binge-Watchern die Gelegenheit geben, mehr Inhalte in noch kürzerer Zeit anzuschauen. Derzeit wird das Feature bei ausgewählten Android-Nutzern getestet. Je nach Fazit der Tester könnte die Funktion weltweit eingeführt werden. Aber Hollywood ist not amused: Zahlreiche Regisseure laufen Sturm gegen die Idee, berichtet das Branchenportal Hollywood Reporter. Judd Apatow etwa hat Netflix auf die entsprechenden rechtlichen Konsequenzen hingewiesen. An lizensierten Inhalten dürfe nicht rummanipuliert werden: „Dies ist ein Vertrauensbruch und wird von den Menschen, die es anbieten, nicht toleriert." Netflix hat die Tests inzwischen aber offiziell bestätigt.

PR-Ballon für Galaxy S10 in Garten gestürzt: Samsung ging Luft aus

Hot Air Balloon
Der PR-Stunt von Samsung endete im Vorgarten eines. Ehepaares aus Michigan (Foto: pixabay)

Samsungs Werbe-Stunt für das Galaxy S10, ein Heißluftballon, der „Space Selfies“ schießen sollte, entpuppte sich am Ende als heiße Luft. Der Ballon, laut engadget halb so groß wie ein Basketball-Feld, kam aufgrund des unruhigen Wetters vom Kurs ab. Ein Paar aus Michigan (USA) bekam es mit der Angst zu tun, als der XXL-Balkon plötzlich in ihrem Garten landete. Raven Industries, das den Ballon entwickelt hatte, gelobte für die nächste PR-Aktion Besserung. Und auch Samsung selbst muss wohl künftig nachbessern: Der Ballon nahm nämlich gar keine Selfies aus dem Weltraum auf, sondern segelte nur hoch über der Erde. Auch die Verweildauer in der Luft war nicht ideal: Der Ballon sollte eigentlich erst am morgigen 31. Oktober wieder auf die Erde gleiten. Klappte nicht und die Südkoreaner bilanzierten enttäuscht: „Eine frühe weiche Landung in einem ländlichen Gebiet.“ Pfffff.

Mario Kart Tour: Der Klempner rast zum Download-Rekord

Der Klempner brettert in Richtung rekordverdächtiger Umsatzzahlen: 129,3 Millionen Downloads verzeichnet die mobile Version von Mario Kart Tour unter iOS und Android im 1. Monat. Nur Pokemon Go legte bei den Downloadzahlen innerhalb der ersten 30 Tage nach Release einen besseren Start hin: 163 Millionen! Dabei generierte Mario Kart Tour laut den Analysten von SensorTower 37,4 Millionen US-Dollar Umsatz dank In-App-Käufen (das Spiel selbst ist in der Basisversion gratis). Nur Fire Emblem Heroes von Nintendo kam auf 67,6 Mio. Dollar Umsatz im 1. Monat. Bricht man die Zahlen für Mario Kart Tour einmal runter, gibt jeder Spieler 26 US-Cent aus. Dr. Mario World kam auf 19 Cent. Die größte Cash-Cow in diesem Bereich ist derzeit das Spiel Dragalia Lost. Es ist so beliebt, dass jeder Gamer im Schnitt 16,50 US-Dollar über In-App-Käufe ausgibt.

Das Ende vom LEAD: Airpool Karaoke statt Carpool Karaoke

Zweimal hat Kanye West James Corden abblitzen lassen, als der den Superstar für Carpool Karaoke verpflichten wollte. Aus der singenden Autofahrt ist bis heute nichts geworden. Darum hat Corden den Spieß einfach umgedreht: Er hat West aufgesucht. In dessen Privatmaschine flog Corden mit West und seinem Sunday Church Choir, einem Gospel-Chor, der den Rapper auch auf seinem neuen, christlichen Album „Jesus is King“ kräftig unterstützt, zu einem Konzert: Airpool statt Carpool – egal ob in der Luft oder im Auto, diese Karaoke-Reihe bleibt ein Riesenspaß. Und nebenbei verrät Kanye auch noch eine Menge aus seinem Privatleben.

Damit wünsche ich dir einen beflügelten Mittwoch. Bis morgen bei TechTäglich. Dann wieder mit dem Kollegen Jörg Heinrich als News-Pilot. Halleluja!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Lead 4 Cta Mock Up 1200X1200 Red Pag12

Die neuen iPhones werden in diesem Herbst von Apple ins Rampenlicht gerückt. Doch die Smartphone-Sparte schwächelt, die Verkäufe rutschten zuletzt stärker als gewohnt ins Minus. Mit einem Strategiewechselwill sich der Konzern für die Zukunft rüsten. Ob der Plan aufgeht, erfährst du jetzt im aktuellen LEAD Bookazine 3/2019.

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