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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Google im Cash-Duell erstmals vor Apple

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Google im Cash-Duell erstmals vor Apple

Google Vs Apple
Zaster-Höhlen: Google jetzt mit mehr Cash als Apple (Foto: 123rf.de)

Welches Unternehmen aus der Tech-Branche hat den fettesten Geldspeicher? Jahrelang lag Apple mit seinen sagenumwobenen und milliardenschweren Barreserven vorne. Die jüngsten Geschäftszahlen von Apple und von Googles Mutterkonzern Alphabet zeigen nun aber, dass es einen Führungswechsel gegeben hat. Demnach hat Alphabet jetzt erstmals 15 Milliarden Dollar mehr auf der (sehr) hohen Kante als Apple. In Zahlen: 117 Milliarden Dollar für Alphabet, 102 Milliarden Dollar für Apple. Damit liegt Apple weit unter seinem Höchststand von 163 Milliarden Dollar von Ende 2017. Alphabet hat dagegen in den letzten zwei Jahren weitere 20 Milliarden Dollar angehäuft.

Grund für den niedrigeren Kontostand von Apple sind aber nicht schlechte Geschäfte, sondern vor allem Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen, für die Apple in den letzten eineinhalb Jahren 122 Milliarden Dollar aufgewendet hat. Der jüngste Zukauf, Intels Modemsparte mit 2.200 Angestellten, spielt mit einem Preis von einer Milliarde Dollar dagegen kaum eine Rolle. CultofMac geht davon aus, dass Apple mit 102 Milliarden Dollar immer noch genug Reserven für mögliche spektakuläre Übernahmen bleiben – etwa von Netflix oder Tesla.

Fortnite Saison X: Ab heute Mittag online

Fortnite-Fans in aller Welt haben dem heutigen 1. August entgegengefiebert. Denn um zehn Uhr morgens deutscher Zeit hat Hersteller Epic Games seine Server vom Netz genommen und damit Saison 9 von "Fortnite Battle Royale" beendet. Nach einigen Stunden Wartung mit der Meldung "Internal Server Error" startet dann gegen Mittag Saison 10 – oder auch "Season X", wie Epic die Jubiläums-Staffel nennt. Nach mehreren Trailern, die der Spielehersteller vorab veröffentlicht hat, zeichnet sich ab, worum es in "Fortnite X" geht.

Die neue Saison, so Gamespot, startet offenbar mit einer gewaltigen Explosion am Loot Lake, die Teile der Insel einmal mehr umgestaltet. Mehrere nostalgische Elemente aus früheren Staffeln in den Trailern deuten darauf hin, dass Epic das Jubiläum mit einer Art "Best of" der Fortnite-Geschichte seit 2017 feiern will. Als neues Element kommt offenbar ein Mech-Anzug dazu, der Spielern besondere Kräfte verleiht – und der schon vorab bei den Fortnite-Zockern überaus umstritten ist. Nach dem normalen Zehn-Wochen-Rhythmus hätte die neue Staffel bereits Mitte Juli starten müssen. Epic hatte die Premiere aber wegen der ersten Fortnite-WM letztes Wochenende in New York verschoben.

iPad Pro: Neuer Monitor – und Konkurrenz von Samsung

Samsung Galaxy Tab S6
Korea-Tabs als Alternative zum iPad Pro: Galaxy Tab S6 (Foto: Samsung)

Apple und LG haben ohne große Ankündigung eine neue Version ihres gemeinsam entwickelten 5K-UltraFine-Bildschirms veröffentlicht, der 2016 vor allem für den Einsatz am MacBook Pro erstmals erschienen ist. Das exzellente Display und das nicht allzu aufregende Design bleiben unverändert, die wichtigste Neuerung steckt im Detail. Denn der 1.399 Euro teure Bildschirm unterstützt erstmals nicht nur Apples Thunderbolt-Anschluss, sondern auch den Display-Port über USB-C. Und das bedeutet, dass sich nun auch das iPad Pro mit USB-C-Buchse anschließen lässt. Apple-Fans, die auf den ersten 5K-Monitor für das Profi-iPad gehofft hatten, werden aber enttäuscht. Denn laut Apple-Supportseite unterstützt der LG UltraFine am iPad nur 4K-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln.

Weitere Neuigkeit in Sachen iPad Pro: Samsung hat mit dem Galaxy Tab S6 jetzt den bisher härtesten Konkurrenten für das Apple-Tablet vorgestellt. Genau wie das iPad Pro lässt sich auch das 10,5 Zoll große Tab S6 per Stift bedienen, der bei Samsung S Pen heißt. Spezialität der Koreaner ist dabei eine Funktion namens S Pen Air. Mit ihr können Nutzer das Tablet mit Gesten per Stift aus bis zu zehn Metern Entfernung bedienen – oder auch Fotos aufnehmen. Ein Fingerabdrucksensor sitzt unter dem Bildschirm. Die Kameras sollen Smartphone-Qualität liefern und aufwändiger sein als bei Tablets üblich. Zu haben ist das neue Samsung-Tablet ab 30. August für 749 Euro (128 GB) oder für 899 Euro (256 GB). Der Speicher lässt sich jeweils per microSD-Karte erweitern.

Twitter mit neuer Spaß-Werbekampagne

Twitter – war das nicht der Kurznachrichtendienst mit dem Mobbing, mit den überforderten Moderatoren und mit dem pöbelnden US-Präsidenten? Eine neue Werbekampagne, die Twitter jetzt in San Francisco und in New York gestartet hat, soll zeigen, wie viel Spaß der Dienst (eigentlich) machen kann. Sie zeigt den Gegensatz, wie lässig sich Menschen angeblich auf Twitter präsentieren – und wie uncool und angestrengt bei Instagram oder Facebook.

Die Motive stammen von Twitter-Nutzern, die ihre Ideen unter dem Motto "Me on Twitter" gepostet haben. Die Geschichten gehen ungefähr so: "Ich auf Instagram: Ich koche und serviere wunderschönes, gesundes Essen. Ich auf Twitter: Ich hocke nackt auf meinem Bett und futtere acht Stücke Brathähnchen." Wie Creative Bloq entdeckt hat, hat der offizielle Twitter-Account eigens für diese Kampagne alle seine bisher gefolgten Konten entfolgt (einschließlich CEO Jack Dorsey) – und folgt nur noch den 28 Nutzern, von denen die Motive stammen, und die alle ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben haben.

Drei Zentimeter: Der kleinste Spiele-PC der Welt

Der Computer-Bastler Paul Klinger hat den kleinsten Spiele-PC der Welt veröffentlicht. Das Mini-Gadget ist kaum drei Zentimeter breit. Trotzdem laufen auf seinem OLED-Bildschirm Klassiker wie Snake, Lunar Lander oder Tetris. Die Steuerung funktioniert mit einem kleinen Nüpsel, wie ihn IBM bzw. Lenovo seit Jahrzehnten in ihren ThinkPads verwenden. Eine Veröffentlichung des Mini-ThinkPads – die ihm juristischen Ärger mit Lenovo einbringen könnte – plant Paul Klinger nicht. Für Interessierte hat der Entwickler aber den kompletten Code, die Daten für den 3D-Druck und eine umfangreiche Dokumentation des "TinyPC" auf GitHub parat gestellt.

Das Ende vom LEAD: MacBook empfiehlt Surface Laptop

Microsoft hat sich ein Werbevideo gegönnt, über das eher nur das eigene Unternehmen lachen kann. In dem Clip empfiehlt ein Herr namens Mackenzie Book den Kauf eines Surface Laptop 2 von Microsoft. Der Mörder-Gag daran: Mackenzie Book kürzt sich quasi als "MacBook" ab. Ergo: MacBook rät zu Surface. Hihi. (Weinend ab…)

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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