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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Game of Thrones ist der gefährlichste illegale Download

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Game of Thrones ist der gefährlichste illegale Download

Die achte und letzte Staffel von "Game of Thrones" startet nach deutscher Zeit in der Nacht von 14. auf 15. April. Und bereits die erste Folge dürfte alle Rekorde in Sachen illegale Downloads sprengen. Wem die Sicherheit seines Rechners, Smartphones oder Tablets am Herzen liegt (und wer Copyright respektiert) – der sollte von GoT-Raubkopien dringend die Finger lassen. Denn: Die Fantasy-Saga von HBO ist laut einer neuen Untersuchung die gefährlichste Fernsehserie der Welt, wenn es um Viren und andere Schadsoftware geht.

Laut der Sicherheitsspezialisten von Kaspersky verzeichnen Websites mit illegalen Downloads mehr als 300 Milliarden Besuche pro Jahr. Und mit einem Anteil von 17 Prozent unter sämtlichen infizierten Downloads war "Game of Thrones" 2018 die meistbetroffene Serie, vor "The Walking Dead" und "Arrow" – und das, obwohl letztes Jahr gar keine neuen Folgen von GoT erschienen sind. Warnung vor dem 15. April: Die meiste Schadsoftware wird generell immer mit der ersten und mit der letzten Folge einer neuen Staffel erfolgreicher Fernsehserien verbreitet. Allein von der ersten Folge der siebten Staffel von GoT geisterten über 400.000 Torrents mit verdächtigen Dateiendungen wie .zip oder .exe durchs Netz. Fazit von Kaspersky: "Malware is coming!" Oder auch: "Game of Threats."

Google löscht seine Chefs

Larry Page Google
Nicht mehr verfügbar: Google+-Eintrag von Larry Page (Foto: Google)

Google+ ist tot. Und im Zuge der Abschaltung hat Google nun auch die Profile von CEO Sundar Pichai, seiner Gründer Larry Page und Sergey Brin sowie von Ex-CEO Eric Schmidt gelöscht. Damit sind, wie Business Insider beklagt, mehrere Jahre wichtiger Unternehmens- und Technikgeschichte nicht mehr öffentlich verfügbar. Mit den Posts und Bildern ließen sich die Entwicklung von Google und der gesamten Industrie über Jahre hinweg nachvollziehen. Neben privaten Einträgen – Sergey Brin beim Skydiving oder die liebsten Pfannkuchenrezepte von Larry Page – haben die Google-Manager hier auch immer wieder wichtige Unternehmensentscheidungen angekündigt und erklärt. Google dürfte die Einträge archiviert haben. Beobachter hoffen, dass sie über eine andere Plattform wieder zugänglich gemacht werden.

Fort-breit: Dieser Trick ist jetzt verboten

Fort Breit
Nicht mehr erlaubt: Verzerrte Auflösungen bei "Fortnite Battle Royale". Foto: Epic Games

Am 13. April startet die erste Fortnite-Weltmeisterschaft, bei der es um 40 Millionen Dollar Preisgeld geht. Im Vorfeld der WM hat Entwickler Epic Games nun einige Regeländerungen angekündigt, die unter prominenten Fortnite-Streamern für Verärgerung sorgen. Wichtigste Neuerung: Es ist ab sofort verboten, das Bild beim Zocken künstlich in die Breite oder in die Höhe zu ziehen. Grundsätzlich läuft "Fortnite Battle Royale" mit einer Auflösung von 16:9, meist also mit 1920 x 1080 Pixeln. Dieser Modus sorgt für die beste Optik. Mit breiteren oder höheren Auflösungen sieht das Spiel schlechter aus – aber die Trefferfläche, beispielsweise bei auf Calmund-Format gedehnten Spielfiguren, wird größer. Mit niedrigeren Auflösungen kann Fortnite außerdem schneller und flüssiger laufen – noch ein Vorteil beim Zocken. Nun legt Epic das Bildformat verbindlich auf 16:9 fest, um allen WM-Teilnehmern vergleichbare Chancen zu geben.

Intel outside: Apple bangt um 5G-iPhone für 2020

Dass Apple dieses Jahr noch kein 5G-iPhone bringt, ist aufgrund der minimalen Verbreitung des neuen Mobilfunk-Standards absolut sinnvoll. Nun wackelt aber auch der Start von Apples erstem 5G-Handy 2020. Grund: Intel schafft es offenbar nicht, rechtzeitig entsprechende Modems zu liefern. Derzeit ist Intel der exklusive Modem-Lieferant für iPhone XR, XS und XS Plus. Und auch für die neue 5G-Generation war der Intel-Chip XMM 8160 fest eingeplant. Für einen Start im September 2020 müsste Intel aber bereits im Sommer diesen Jahres Prototypen an Apple liefern. Weil Intel – nicht zum ersten Mal – in Zeitverzug ist, will Apple seine 5G-Modems nun offenbar selbst herstellen. Bis zu 2.000 Apple-Ingenieure sollen laut Fast Company bereits an der neuen Modem-Generation arbeiten. Intel wäre dann nicht mehr inside – sondern outside.

Motorola G7: Das beste Spar-Smartphone der Welt

Das US-Magazin CNET hat das Motorola G7 zum "besten Spar-Smartphone, das wir jemals getestet haben" gekürt. Lob gibt es für das elegante, zeitgenössische Design, für den scharfen Bildschirm, für die gute Doppel-Kamera auf der Rückseite, fürs schnelle Laden, für lange Akku-Laufzeiten – und für die praktisch unveränderte Version des aktuellen Android 9, die schnelle und mehrjährige Aktualisierungen ermöglicht. Kritikwürdig sind allenfalls Kleinigkeiten wie der mäßige Lautsprecher, der sich zudem nicht reparieren lässt, die schwachen Fotos bei schlechtem Licht und die generell nicht überragende Videoqualität. Zudem, so CNET, sei das G7 in den USA 50 Dollar teurer als der Vorgänger G6. Ansonsten gibt’s nur Lob – vor allem angesichts der Preise, die drastisch unterhalb aktueller Top-Modelle von Apple, Samsung oder Huawei liegen. In Deutschland sind vier Varianten zu haben: das G7 Play für 150 Euro, das Standard-G7 für 250 Euro und das G7 Plus für 300 Euro. Ganz neu ist das G7 Power mit extralangen 60 Stunden Akkulaufzeit für 210 Euro.

Das Ende vom LEAD: Google Assistant jetzt mit der Stimme von John Legend

Der Google Assistant spricht jetzt auch mit der Stimme von John Legend. Wer sich vom US-Popstar Wettervorhersagen oder Geburtstags-Glückwünsche vorlesen lassen will, benutzt den Sprachbefehl #TalkLikeALegend. Auf Wunsch erzählt Legend auch Witze oder plaudert über seine Gattin, Model Chrissy Teigen. Selbst zuhause nutzen will der Sänger die legend-äre Google-Neuerung aber nicht: "Das käme mir doch ein wenig absurd vor."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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