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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Instagram

TechTäglich: Fußball – erstmals Torjubel live auf Instagram

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Fußball: Erstmals Torjubel live auf Instagram

Social-Media-Revolution im Fußball: Skandalnudel Mario Balotelli hat am Sonntagabend erstmals einen Torjubel als Instagram-Video übertragen. Nach seinem Treffer zum 1:0 für Olympique Marseille gegen AS Saint-Etienne ließ sich der zuletzt fast schon vergessene Italiener am Spielfeldrand ein Handy reichen – und postete den Selfie-Jubel mit seinen Kollegen quasi live auf seinem Instagram-Account. Die Aktion war offenbar vorab geplant, denn Smartphone und Instagram-App waren wenige Sekunden nach Balotellis Tor startbereit. Zum "Lohn" für die neuartige Selbstinszenierung gab’s 1,7 Millionen Aufrufe innerhalb von neun Stunden. Bei einer Wiederholung des Instagram-Jubels könnte aber Ärger drohen: Wenn das "Trikotausziehen 2.0" Schule macht, reagieren die Schiris bestimmt bald mit einer gelben Karte.

YouTube, Gmail und Twitter sperren Frau – weil sie heißt wie ein Popstar

Meghan Trainor hat’s nicht leicht. Sie wurde jetzt wegen ihres Namens von YouTube, Gmail und Twitter gesperrt. Der Bann trifft aber nicht das US-Popsternchen ("All About That Bass"), sondern eine gleichnamige Frau, die als erfolgreiche Künstlerin schon seit mehr als 15 Jahren im Internet aktiv ist. Damals war die Pop-Meghan kaum zehn Jahre alt. Die "falsche" Meghan Trainor ist 45, und erstellt ihre Werke laut Gizmodo mit 3D-Druckern und selbst programmierten Robotern. Die Internetdienste haben sie gesperrt, weil sie sich "als Meghan Trainor ausgibt". Also praktisch als sich selbst. Als die Sängerin 2014 ihren ersten Hit hatte, so die "Kopie", "habe ich erstmal auf ein One-Hit-Wonder gehofft. Ich hätte nie gedacht, dass sich das so auf mein Berufsleben auswirkt".

Offenbar wurden nach Beschwerden des Managements der Sängerin ihre YouTube-, Gmail- und Twitter-Accounts innerhalb von 24 Stunden gesperrt. "Das Ausmaß, in dem hier gegen mich vorgegangen wurde, macht mir Angst", beklagt die falsche/echte Meghan Trainor. Mittlerweile hat sie Ihr Gmail-Konto, über das sie ihre Aufträge abwickelt, sowie ihre Accounts bei Twitter und YouTube zurückbekommen: "Ich kenne mich mit Internet und Technik gut aus, und weiß, was ich tun musste. Aber was ist, wenn das jemand anderem passiert?" Pointe: Eine ebenfalls "falsche" Megan Fox schrieb ihrer Leidensgenossin in einem Tweet, dass Twitter ihr Konto wegen der Namensgleichheit mit der Schauspielerin nicht verifiziert: "Diese Politik der Netzwerke ist großer Mist. Kein Name ist weltweit einmalig."

Neuer Tesla – Elon Musk präsentiert Model Y

Tesla Y
Eine schwarze Silhouette – mehr hat Tesla bisher noch nicht vom neuen Model Y gezeigt (Foto: Tesla)

Diesmal hat Tesla-Guru Elon Musk auf Twitter keine irreführenden Stückzahlen angekündigt – sondern ein neues Auto. Laut zweier Tweets aus der vergangenen Nacht präsentiert Tesla das lange erwartete neue Model Y am 14. März im LA Design Studio. Der neue Tesla, so Musk, wird ein Geländewagen, der rund zehn Prozent größer ausfällt als das Model 3, und damit auch gut zehn Prozent teurer wird. Nachdem Tesla den Einstiegspreis für das Model 3 gerade auf 35.000 Dollar gesenkt hat, könnte der neue SUV also knapp unter 40.000 Dollar starten. Nach dem überdimensionierten Flügeltürer Model X wird das Model Y der zweite Geländewagen des Elektroauto-Pioniers – und könnte beispielsweise mit dem Audi Q2 oder Q3 konkurrieren. Experten vermuten, dass Tesla 3 und Y zu rund 75 Prozent gleiche Teile verwenden, um Kosten zu sparen. Bei der Präsentation nächsten Donnerstag in LA sollen bereits Fahrzeuge für Testfahrten zur Verfügung stehen. Laut The Verge will Tesla dieses Jahr auch noch einen elektrischen Pickup-Truck vorstellen.

Deutsche Polizeivideos auf Amazon-Servern

Amazon Aws
Amazons Clouddienst AWS – hier speichern deutsche Behörden Daten (Foto: Amazon)

Die Begeisterung bei Datenschützern hält sich in engen Grenzen. Wie jetzt bekannt wurde, speichert die Bundespolizei Einsatz-Aufnahmen von Körperkameras, den so genannten Bodycams, auf Servern von Amazon Web Services. Laut Bundespolizeipräsidium ist der US-Konzern derzeit das einzige Unternehmen, das eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Cloudlösung für diesen Zweck zur Verfügung stellt. Demnach werden die Daten verschlüsselt auf Servern in Frankfurt am Main gespeichert. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser spricht von einem "potenziellen Sicherheitsrisiko", weil unklar sei, ob US-Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste auf die Daten zugreifen können. Experten fordern, dass Behörden in Deutschland selbst solche Speicherlösungen zur Verfügung stellen.

Neue AirPods sollen in 15 Minuten laden

Apple Airpower
Von 0 auf 100 Prozent Akku in einer Viertelstunde – AirPower sollte iPhone, Watch und AirPods 2 parallel laden (Foto: Apple)

Laut aktuellen Gerüchten könnte Apple bei seiner nächsten Keynote am 25. März die drahtlose Ladematte AirPower und die zweite Generation seiner AirPods-Ohrstöpsel vorstellen. Sie würden demnach bereits am 29. März in den Handel kommen. Die neue Ladebox für die AirPods 2 ermöglicht erstmals drahtloses Aufladen – unter anderem über Apples bereits seit 2017 angekündigte Ladematte. Bisher nicht bekannt ist allerdings, wie schnell sich die AirPods 2 damit aufladen lassen. Apple-Leaker Max Weinbach glaubt jetzt zu wissen, dass das extrem schnell funktioniert. "15 Minuten von komplett entladen bis voll geladen", so seine Prognose. Und das gelte für die AirPods mitsamt Ladebox. Kleiner Wermutstropfen: Die zweite Generation der Box soll wegen der Drahtlos-Technik etwas voluminöser und schwerer ausfallen.

Das Ende vom LIED: LPs und CDs wieder vor iTunes

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Ausgetanzt! Der iPod ist längst passé, und auch mit iTunes-Downloads geht es steil bergab (Foto: Apple)

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Apples 2003 gestarteter iTunes Store besiegelte einst den Niedergang der CD, die zuvor schon die Vinyl-LP fast komplett verdrängt hatte. Nun, so CultofMac, folgt die "Rache" der klassischen Tonträger. Sie sorgten 2018 laut neuer Zahlen des Musikverbandes RIAA in den USA erstmals wieder für mehr Umsatz als Downloads bei iTunes und seinen wenigen verbliebenen Konkurrenten. Während CDs und LPs bei 1,15 Milliarden Dollar Umsatz lagen, rutschten die gekauften Downloads auf 1,04 Milliarden Dollar ab. Hauptgrund dafür ist der Siegeszug der Streamingdienste, die iTunes-Käufe als wichtigste Quelle für digitale Musik abgelöst haben. Im Schatten von Spotify und Apple Music verloren allerdings sowohl physische Tonträger als auch gekaufte Downloads in den USA 2018 fast ein Viertel ihres Umsatzes. Dabei verliert die CD weiterhin dramatisch, während Vinyl erneut um 7,9 Prozent zulegte.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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