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TechTäglich: Frische Zahlen! Apples Marktanteil legt zu

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Frische Zahlen: Android dominiert weiter den deutschen Markt

Android Foto Pixabay Com
Android ist in Deutschland weiterhin klarer Marktführer (Foto: pixabay.com)

Die Marktforscher von Kantar Worldpanel haben neue Zahlen zu Marktanteilen von iOS und Android im 2. Quartal (April bis Juni) vorgelegt. Hierzulande hält Android die Vormachtstellung, auch wenn der Marktanteil in Deutschland von 80,5 auf 79 Prozent fiel. iOS von Apple legte von 18,8 auf 20,3 Prozent Marktanteil zu. Andere Betriebssysteme spielen hierzulande und weltweit keine Rolle mehr.

In den USA liegt iOS bei 36,3 Prozent (minus 2,4 Prozent), Android erreicht 63,5 Prozent (plus 2,5 Prozent). Als Verkaufsschlager erwies sich in den Staaten das iPhone XR. Mit 7,8 Prozent Marktanteil war es das beliebteste Smartphone – vor dem iPhone 8 und dem iPhone XS Max. Auf Platz 4 landete das Samsung Galaxy S10+, auf Platz 5 liegt noch mal Samsung – mit dem S10. Apple selbst weist keine offiziellen Verkaufszahlen mehr für seine iPhone-Modelle aus.

Erste Funkstörungen bei FUNK

Funk
Nicht ganz flat, diese FUNK Flatrate (Foto: Funk)

Mit großem Ballyhoo hat die Freenet Group im Frühjahr ihr FUNK-Mobilfunktarif-Angebot gestartet. Eigenwerbung: "Die Mobilfunk-Revolution. Hol Dir das, was Du willst. Jeden Tag. In Deiner App." Versprochen wurde für 99 Cent pro Tag eine unlimitierte Flatrate.

Dass selbst unlimitierte Tarife ihre Grenzen haben können, zeigen die letzten Tage: FUNK hat diversen Usern offenbar ohne Vorwarnung gekündigt, berichtet das Portal Teltarif. Diese Nutzer sollen pro Monat zuviel Datenvolumen verbraucht haben, in einigen Fällen bis zu 500 GB. Ein User soll zum kleinen Preis sogar in zwei Monaten 1,39 TB übertragen haben.

Gleichzeitig hat FUNK seine AGB verändert. Dort ist nun hinterlegt, dass der Tarif nicht für stationäre Desktop-Rechner, sondern nur für Smartphones und Tablets gedacht sei.

Befremdlicher Fehler in Facebook-Kinder-App

Facebook Messenger Kids
So bewirbt Facebook seine Messenger-App für Kinder (Foto: Facebook)

Facebook hat schon wieder Ärger mit dem Datenschutz. Der Facebook Messenger Kids ist eine reglementierte Anwendung, die es Kindern eigentlich erlauben soll, mit (von Eltern) ausgewählten Personen zu chatten. Doch ein Bug in der App hat diesen Mechanismus vorübergehend außer Kraft gesetzt.

Facebook musste sich jetzt dafür entschuldigen, dass es aufgrund technischer Probleme möglich war, dass Kinder auch mit Fremden chatten konnten. Möglich machte es ein Fehler im Gruppen-System.

Betroffene Eltern erhalten nun eine Warnmail von Facebook. Man wolle künftig verhindern, dass so etwas noch einmal passiere. Keine Auskunft gab Facebook darüber, wie lange der Fehler schon existiert hat. Der Kids-Messenger ist bereits seit 2017 erhältlich. Laut The Verge waren Tausende von Kindern betroffen.

Mit X-Pay gegen Apple Pay und Google Pay?

Google Pay
Google Pay ist das Vorbild für das Projekt X-Pay (Bild: Google)

Deutsche Banken und Sparkassen arbeiten offenbar an einem gemeinsamen mobilen Bezahlsystem, das Apple Pay und Google Pay in Zukunft Paroli bieten soll. Wie das Handelsblatt erfuhr, gibt es offenbar schon Tests unter dem Decknamen "X-Pay".

Wie genau das System aussieht, ist im Detail noch nicht bekannt. Dass mobiles Bezahlen in Zukunft aber die klassische Bargeldzahlung immer weiter ablösen könnte, ist für Experten schon länger klar. Die deutschen Geldinstitute und die Sparkassen sind in der Regel mit eigenen Lösungen am Start. Eine Vereinheitlichung könnte ein Ansatz sein, um die US-Techriesen Apple und Google im Kampf um Marktanteile in Schach zu halten. Gegenüber dem Handelsblatt verweigerte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), die die Interessen der Banken-Lobbyverbände vertritt, jeglichen Kommentar zu angeblichen Plänen.

Klar ist wohl nur: "X-Pay" könnte das Produkt am Ende nicht heißen. Der Codename müsste wieder verändert werden, da es bereits ein Fintech gleichen Namens gibt.

FaceApp war gestern, jetzt kommt aiPortraits

Ai Portrait Com
Wie gemalt: Portrait-Fotos sehen mit der neuen KI-Software wie Gemälde aus (Foto: aiPortraits)

Hypes kommen und gehen. Gerade noch war FaceApp in den Schlagzeilen, eine App, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Menschen altern lässt. Nachdem vielerorts Datenschutzbedenken aufkommen, die von den russischen Machern auch nicht hundertprozentig entkräftet werden konnten, kündigt sich beim Thema AI-Anwendungen der nächste Hype an: aiPortraits.com ist eine neue Webseite, die Selfies mittels intelligenter Software in klassische Gemälde verwandelt.

Dazu wird ein Porträt-Foto auf die Seite der Betreiber geladen. Daraus generiert die Software ehemaliger IBM-Mitarbeiter dann das Gemälde auf Basis im Vorfeld verarbeiteter tausender echter Gemälde, die bis zur Renaissance zurückreichen. Das Motiv der Betreiber sei allein, dem Nutzer Kunst näherzubringen. Monetäre Interessen gebe es keine. Gegenüber Cnet erklärten die Macher: "Wir nutzen die hochgeladenen Fotos für keinen anderen Zweck und löschen sie so schnell wie möglich wieder."

Der Run auf die neue Kult-Webseite ist so groß, dass aiPortraits teilweise aufgrund von Überlastungen schwer zu erreichen ist. Einfach öfter mal probieren, dann klappt es schon – und du siehst aus wie gemalt…

Das Ende vom LEAD: Die smarte Windel kommt

Nie mehr volle Windeln?! Pampers will mit der Lumi eine smarte Windel inklusive vernetztem Home-System auf den Markt bringen, berichtet Golem. Lumi, in Zusammenarbeit mit Logitech entstanden, checkt 24/7 mittels Sensor an der Vorderseite der Windel Bewegung und Feuchtigkeit in der Hose. Die dazugehörige App hat eine Full-HD-Weitwinkel-Babycam an Bord. Selbst die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit kann Lumi analysieren.

Die App liefert Infos zu Windelnässe, Fütterungs-, pardon, Still-Zeiten sowie zu der Schlafdauer des Kindes. Starttermin und Preis stehen noch nicht fest, in den USA können sich Interessierte bereits in eine Warteliste eintragen.

Und damit wünsche ich einen (sch)windelfreien Mittwoch. Bis morgen bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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