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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Fortnite

TechTäglich: Fortnite – drei Millionen Dollar für den Weltmeister 2019

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Fortnite: Drei Millionen Dollar für den Weltmeister 2019

Fortnite-Zocken wird zum einträglichen Sport: Hersteller Epic Games schüttet dieses Jahr bei weltweiten Turnieren 100 Millionen Dollar (88,3 Millionen Euro) Preisgeld aus. Allein 30 Millionen Dollar gehen an die Teilnehmer der ersten Fortnite-Weltmeisterschaft, die vom 26. bis 28. Juli in New York stattfindet. Jeder der 200 Qualifizierten erhält mindestens 50.000 Dollar. Und der erste Fortnite-Weltmeister der Geschichte geht mit drei Millionen Dollar Siegprämie nach Hause. Teilnehmen dürfen unter anderem die weltweit 50 besten Einzelspieler und die 50 besten Zweier-Teams, die Qualifikation findet Mitte April statt. Epic Games kann sich das gewaltige Preisgeld locker leisten. Denn Fortnite spielt monatlich rund 300 Millionen Dollar an In-App-Käufen ein. Und trotz des neuen Konkurrenten Apex Legends geht der Hype ungebrochen weiter. Am 16. Februar stellte Fortnite mit weltweit 7,6 Millionen Spielern gleichzeitig einen weiteren Rekord auf.

Facebook erfährt, wenn seine Nutzerinnen ihre Tage haben

Facebook Regel
Flo Period & Ovulation Tracker – die App, die Menstruations-Daten an Facebook weitergibt, hat 25 Millionen Nutzer (Foto: WSJ)

Facebooks neuester Datenskandal macht einmal mehr atemlos – und zeigt, wie sehr das Netzwerk außer Kontrolle geraten ist. Nach einem Bericht des Wall Street Journal teilen zahlreiche Apps, denen ihre Nutzer oft intime Informationen anvertrauen, diese Daten mit Facebook. Die Nutzer der Apps werden darüber nur unzureichend oder gar nicht informiert. Von mehr als 70 Apps, die das Wall Street Journal getestet hat, geben mindestens elf potenziell sensible Daten an Facebook weiter. Darunter ist der "Flo Period & Ovulation Tracker", der an Facebook meldet, wenn Nutzerinnen ihre Tage haben oder versuchen, schwanger zu werden. Die Gesundheits-App "Instant Heart Rate: HR Monitor" meldet Puls- und Herzdaten an Facebook. Und die Immobilien-App "Realtor" verrät dem Zuckerberg-Netzwerk, für welche Immobilien sich ihre Nutzer interessieren.

Facebook kann so jeweils die passende Werbung ausspielen – zum Beispiel für Tampons und Binden. Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber CNBC: "Mobile Werbung funktioniert nun einmal so, dass Informationen über Apps hinweg ausgetauscht werden. Das ist ein übliches Vorgehen." Problematisch sei allerdings, wenn die Nutzer von Apps darüber nicht informiert werden. Zudem erlaube es Facebook nicht, dass "sensible Daten" geteilt werden. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo forderte in einer ersten Reaktion, die "massive Verletzung der Privatsphäre" durch Facebook zu untersuchen: "Die New Yorker müssen wissen, dass ihre persönlichen Daten sicher sind.“

Galaxy Buds: Günstiger als AirPods – und zum Drahtlos-Laden

Zugegeben, sie sehen ein bisschen aus wie Hörgeräte. Aber sie klingen – hoffentlich – besser. Samsung hat jetzt seine drahtlosen Bluetooth-Ohrhörer Galaxy Buds vorgestellt, die Apples AirPods Konkurrenz machen sollen. Von der schicken weißen Box bis zum einfachen Verbinden der Ohrhörer durch das Öffnen des Deckels der Box hat sich Samsung einmal mehr die besten Ideen von Apple abgeschaut. Herausragendes Feature der Galaxy Buds ist das komplett drahtlose Laden. Während das Kästchen, in dem die AirPods stecken, immer noch per Lightning-Kabel aufgeladen werden muss, lädt die Samsung-Box drahtlos. Sie lässt sich beispielsweise auf die Rückseite des neuen Galaxy S10 legen, und saugt dann von dort Strom. Noch ein Argument für Samsung: Die Galaxy Buds sind laut The Verge in Europa ab 29. März für 149 Euro zu haben – 30 Euro günstiger als die AirPods. Käufer von Samsungs Faltphone Galaxy Fold sowie Vorbesteller von S10 und S10+ erhalten die Buds kostenlos.

Schweizer Garde: Neue Helme aus dem 3D-Drucker

Schweizer Garde
Keine Stahlhelmer mehr: Die Schweizer Garde bekommt neue Helme aus dem 3D-Drucker (Foto: Wikipedia)

Der Vatikan entdeckt die moderne Technik: Die neuen Helme der Schweizer Garde kommen aus einem 3D-Drucker von HP. Bisher bestand der Helm namens „Morion“ aus Metall. Die neuen Kopfbedeckungen der päpstlichen Leibgarde sollen kostengünstiger und leichter sein als die traditionellen Helme, die mit geringen Änderungen seit Hunderten von Jahren verwendet wurden. Die bisherigen Modelle haben sich in der Sonne so stark aufgeheizt, dass die Soldaten teilweise Verbrennungen am Kopf erlitten. Mit dem neuen PVC-Material soll das nicht mehr passieren. Der 3D-Druck eines einzigen Helms dauert laut The Verge 14 Stunden, die alten Modelle wurden in 130 Stunden geschmiedet. Die 98 ersten neuen Helme sind bereits ausgeliefert. Als Druckvorlage wurde ein Originalhelm aus dem 16. Jahrhundert eingescannt. Gewichtsvergleich: Alt zwei Kilo, neu 570 Gramm.

Android läuft auf der Switch – ein bisschen

Nintendos Switch-Konsole wäre mit seiner starken Hardware und den exzellenten Controllern ein perfektes Spiele-Tablet für Android-Apps – wenn Android nur darauf laufen würde. Versuche in dieser Richtung gab es schon jede Menge. Nun melden Tüftler erstmals Fortschritte: Der deutsche Entwickler Max Keller und sein Kollege Billy Laws haben es geschafft, eine Vorab-Version von Android Q (Android 10) auf der Switch zum Laufen zu bringen. Bluetooth, WiFi und die Joy-Con-Controller funktionieren bereits. Größtes Problem: Die Grafikkarte lässt sich bisher noch nicht ansprechen, aber auch daran arbeiten die beiden Nintendo-Hacker laut Engadget. Wer bereit ist, seine Garantie zu opfern, könnte auf der Switch also bald Android-Apps nutzen, surfen oder E-Mails checken.

Das Ende vom LEAD: Party – bis Mama kommt

Cooles Jungvolk macht Party und rappt in die Überwachungskamera des Hauses. Doch als die resolute Mutter heimkommt, ist der Spaß sofort vorbei. "I will fuckin’ kill ya", droht Mama, und die Feierwütigen ergreifen die Flucht. Über dieses Video mit über drei Millionen Views lacht gerade Twitter.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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