Anzeige
Anzeige
TechTäglich E-Sports Streaming

TechTäglich: FC Bayern bringt noch mehr P(E)S auf den Platz

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
Anzeige
Anzeige

FC Bayern mit noch mehr P(E)S auf dem Platz

Bayern Konami Praesentation
Kalle Rummenigge und PES-Botschafter Serge Gnabry (2.v.l.) präsentieren mit den Konami-Vertretern den neuen Sponsoring-Deal (Foto: fcbayern.com)

Drei Jahre war Electronic Arts mit seinem Erfolgs-Game FIFA einer der größten Sponsoring-Partner des Deutschen Rekordmeisters FC Bayern. Jetzt der Transfer-Hammer: Die Bayern bringen nun noch mehr P(E)S auf den grünen Rasen. Wie der Klub bekanntgab, trennen sich die Wege. EA-Konkurrent Konami ist ab sofort "Platin-Partner" der Münchner.

Das japanische Unternehmen sichert sich damit für die FIFA-Konkurrenz-Veranstaltung PES 2020 ein europäisches Topteam. Die Konami-Entwickler erhalten laut FC Bayern "umfassenden Zugang zu den Stars und Legenden des erfolgreichsten deutschen Fußballklubs, um alle für die Produktion erforderlichen Elemente lebensecht nachzubilden."

Mit einem 3D-Scan wird die Allianz Arena für eFootball PES 2020 detailgetreu nachgebildet. Konami verspricht "vielen kleine, aber beeindruckende Design-Details". Per 3D-Scan werden auch die Bayern-Stars detailgetreu vermessen.

Konamis Senior Director ist begeistert: "Mit jedem Jahr übertrifft unser Entwicklungsteam die Erwartungen und daher sind wir auch sehr stolz darauf, die legendäre Allianz Arena samt aller FC Bayern-Stars in eFootball PES 2020 erscheinen zu lassen."

On top wird Nationalspieler Serge Gnabry "offizieller eFootball PES Botschafter" und Cover-Boy von eFootball PES 2020. Mit Gnabry sind im Laufe der Partnerschaft noch weitere spannende Aktionen geplant.

N26 goes to Hollywood

N26
N26 wagt den Sprung über den großen Teich (Foto: N26)

Eigentlich war der FC Bayern mal der FC Hollywood. Jetzt übernimmt ein anderes Unternehmen. Hollywoodreif waren die Vorwürfe, denen die Smartphone-Bank N26 seit Monaten ausgesetzt ist, allemal: Nicht-Erreichbarkeit des Kundendienstes, andere Banken sperrten wegen angeblicher Betrugsfälle Überweisungen an N26, es gab Ärger mit der Finanzaufsicht Bafin und einige Probleme mehr. Dennoch konnte N26 im Juni mit 3,5 Millionen Kunden einen neuen Rekord verkünden.

Dieser soll jetzt ausgebaut werden: N26 ist nicht nur in Hollywood, sondern generell in den USA gestartet und will dort weiter mächtig wachsen. Die ersten 100.000 US-Kunden, die sich auf eine Warteliste eingetragen hatten, sind nun freigeschaltet worden. Auch in den Staaten ist das Basis-Konto gratis. Mindestumsätze müssen US-Kunden auch nicht machen. Andere US-Banken sind gerade an dieser Stelle rigoros - Punkt für N26.

Jede Woche will N26 nun weitere 10.000 US-Kunden freischalten. Möglich macht es die Kooperation mit der US-Direktbank Axos. N26 selbst hat in den USA keine eigene Banklizenz. Aber hoffentlich einen guten Kundenservice…

Günstige Echo-Speaker treiben Amazon-Music-Abozahlen nach oben

Amazon Echo
(Bild: Amazon)

Amazon Music Unlimited ist der weltweit am schnellsten wachsende Musikstreamingdienst – und lässt aktuell Spotify und Apple Music hinter sich. Das belegen neue Zahlen der Financial Times (Paywall):

Demnach ist der Amazon-Dienst – vor allem dank günstiger Preisstaffelungen bei Abos und fast immer verbilligter Echo-Hardware – im letzten Jahr um 70 Prozent gewachsen. Amazon Music Unlimited und Prime Music kommen zusammen auf 32 Millionen Abonnenten.

Zum Vergleich: Apple Music zählt 60 Millionen zahlende Abonnenten (inklusive Gratis-Testern), Spotify als derzeitiger Marktführer kommt auf 100 Millionen Zahlungswillige.

Unklar bleibt aber, wieviele der 32 Millionen Amazon-Abonnenten subventionierte Preise zahlen statt der 9,99-Euro-Tarife, die auch Apple Music und Spotify für das Premium-Abo pro Monat verlangen.

Shoelace: Google schnürt neues soziales Netzwerk

Shoelace Screenshot
Frühe Beta-Tester von Shoelace sehen nur kuratierte Empfehlungen (Foto: Google Shoelace)

Google+ wurde beerdigt. Doch so ganz kann Google offenbar nicht von sozialen Netzwerken lassen: In New York testet der Konzern seine neueste Idee - Shoelace. Dort sollen Freunde aber nicht untereinander Schnürsenkel austauschen, sondern gemeinsam etwas unternehmen.

Der neue Ansatz: hyperlokal, berichtet TheNextWeb: Die Freunde werden vorab von Google kuratiert. Sie sollen handverlesen sein.

Hinter dem Projekt steckt der Google-Inkubator Area 120. Vom Erfolg von Shoelace hängt es ab, ob der Dienst in weiteren Städten oder sogar Ländern eingeführt wird oder womöglich nur zum Unterpunkt in einer bereits bekannten Google-App mutiert.

Besser spät als nie, Airbnb!

Airbnb Am Handy
Keine versteckten Gebühren mehr: Bei Airbnb sind Buchungen jetzt transparenter (Foto: pixabay.com)

Kunden des Online-Zimmervermittlers Airbnb sehen ab sofort klarer: Auf Drängen der EU-Kommission hat sich der US-Konzern nach einjährigen Verhandlungen bereiterklärt, bei der Unterkunftssuche jetzt auch alle Gebühren und Steuern anzuzeigen, so dass Kunden nun den wirklichen Gesamtpreis sehen.

Eigentlich sollte Airbnb seine AGB schon im September vergangenen Jahres anpassen. Doch erst jetzt gelang der Abschluss der Verhandlungen zwischen Airbnb und der EU. Die EU hofft nun, dass auch ähnliche Plattformen nachziehen.

Dank der neuen AGB können Airbnb-Bucher nun auch erkennen, ob die Hütte von einem privaten oder gewerblichen Anbieter eingestellt wurde. Ebenfalls neu: Bei einem eventuellen Gerichtsstreit ist Deutschland nun Gerichtsstand für deutsche Airbnb-Kunden, nicht die USA.

Das Ende vom LEAD: Das fliegende Hotelzimmer

Von Airbnb-Hotels zu Tokio Hotel: Hach, diese Herberge ist nicht nur was für Tom Kaulitz und Heidi Klum!

Wer im japanischen Haneda Excel Flughafen-Hotel in Tokio das Spezial-Zimmer bucht, schläft quasi im Cockpit einer Boeing 737-800. Zum Preis von rund 200 Euro kommst du in den Genuss eines Flugsimulators, berichtet das Portal Kotaku. Kannst du nachts nicht schlafen, buchst du eine Flugstunde im Cockpit. 90 Minuten für rund 250 Euro extra. Merke: So vergeht die Nacht in diesem Hotelzimmer wie im Flug.

Tokio Hotel Mit Flugsimulator
Hotelzimmer für Überflieger: Das Tokio Hotel mit integriertem Flugsimulator (Foto: Kotaku/Haneda Excel Hotel Tokyu)

Damit wünschen wir einen beflügelten Freitag. Bis Montag bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Anzeige
Themen
Sponsoring Fußball Online-Banking Streaming Google Travelling Flugzeuge
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige