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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Samsung

TechTäglich: Falt-Phone von Samsung nach dem ersten Tag kaputt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Falt-Phone von Samsung: Nach dem ersten Tag kaputt

Die ersten Kritiken fielen noch recht positiv aus. Doch nun droht Samsung mit seinem Falt-Smartphone Galaxy Fold womöglich das nächste PR-Desaster. Der Verkauf startet zwar erst am 26. April. Doch einige Tech-Journalisten in den USA haben bereits vorab Testexemplare erhalten. Und die sorgen nun für massive Probleme: Bei vier Testern von The Verge, CNBC, Bloomberg und Wall Street Journal brachen nach ein bis zwei Tagen Gebrauch entweder die Bildschirme an der Knick-Stelle auf, oder die linke Hälfte des Displays flackert extrem und ist nicht mehr nutzbar. Einziger Trost, spottet The Next Web: "Wenigstens geht es nicht in Flammen auf!"

Dieter Bohn von The Verge beschreibt seine Probleme mit dem Fold so: "Das ist beunruhigend nach nur zwei Tagen Test. Und noch beunruhigender ist, dass dabei eine Wölbung unter dem Display so scharf in den Bildschirm gedrückt wurde, dass er zerbrochen ist." Samsung will sich nun die defekten Geräte "genau ansehen" und wirft den Journalisten vor, die dringend erforderliche Schutzfolie auf dem Bildschirm abgezogen zu haben. Nur: Diese Folie ist so dick und auffällig, dass sich Mark Gurman von Bloomberg fragt, wie sie "irgendwer NICHT abziehen kann?" Wie es nun mit der Auslieferung des Galaxy Fold weitergeht, ist völlig offen. Einige Journalisten zweifeln bereits an der Alltagstauglichkeit der Technik. Tech-Legende Walt Mossberg twittert: "Vier Tester! Nicht drei! Ich liebe tolle technische Fortschritte, wie die Idee eines faltbaren Telefons. Aber Ideen und der tägliche Einsatz sind zwei Paar Stiefel." Fest steht nur so viel: Das Fold sieht jetzt ganz schön old aus…

Fortnite jetzt mit Hundestreicheln

Fortnite Pets
Ein bisserl was fürs Herz inmitten all der Gewalt: Die Fortnite-Viecherl lassen sich jetzt streicheln. (Foto: Epic Games)

Hunde, Katzen, Drachen oder Chamäleons gibt es in "Fortnite Battle Royale" schon seit letztem September. Bisher waren die Viecherl aber nur putzige Accessoires, mit denen die Spieler nicht interagieren konnten. Das ändert sich jetzt – wenigstens ein bisschen. Denn mit dem neuesten Update auf Version 8.40 lassen sich die Tiere erstmals auch streicheln. Per Knopfdruck können die Spieler fremden Tieren eine Streicheleinheit verpassen – allerdings nicht den eigenen. Das soll ein bisserl Herz und Gefühl ins alltägliche Metzeln auf der Fortnite-Insel bringen. So ganz auf Gewalt konnte Entwickler Epic Games dabei aber nicht verzichten, wie Kotaku schimpft. "Das Hundestreicheln in Fortnite ist leider Mist", kritisiert das Spielemagazin. "Es fühlt sich überhaupt nicht nach Streicheln an, sondern eher so, als würde man die Tiere schlagen."

Auftakt von Game of Thrones: 55 Millionen Raubkopien

Die erste Folge der achten Staffel von "Game of Thrones" hat wie erwartet alle Rekorde an illegalen Downloads, Raubkopien und Virenverbreitung gebrochen. Laut der Analysten von MUSO wurden in den ersten 24 Stunden nach dem Start in den USA 55 Millionen Raubkopien der Auftaktfolge "Winterfell" vom Netz geladen. 76,6 Prozent der illegalen GoT-Gucker haben dabei auf Bootleg-Streams gesetzt, deren Adressen seit Sonntag durchs Netz geistern. Zehn Millionen Raubkopien wurden aus Indien abgerufen, wo der Sender HBO praktisch nicht zu empfangen ist – und fünf Millionen aus China, wo die Serie nur zensiert läuft. In den USA wollten vier Millionen Zuschauer nicht für HBO bezahlen, und haben den Staffelstart als Raubkopie gesehen.

Apple-Plan: iPhone 8 soll das neue Spar-Modell werden

I Phone 8
Apple in Hab-8-Stellung: Das 2017er Modell soll das günstigste iPhone werden (Foto: Apple)

Nach dem Aus für sein Einstiegsmodell iPhone SE könnte Apple im kommenden Herbst eine neue Spar-Option anbieten. Laut Economic Daily News aus Taiwan, die über gute Drähte zu den Apple-Zulieferern verfügt, plant Apple eine neue Version des iPhone 8 aus dem Jahr 2017. Das Update, so VentureBeat, könnte mit dem A13-Prozessor ausgestattet werden, den Apple ebenfalls im Herbst dieses Jahres für seine neuen Spitzenmodelle einführt. So wäre das iPhone 8 noch für einige Jahre technisch auf einem guten Stand.

Am nicht mehr ganz taufrischen Konzept mit Home-Knopf und dicken Rändern ums Display würde sich aber nichts ändern. Und auch den Traum von einem kleineren Format als dem 4,7 Zoll großen iPhone 8 müssten Apple-Fans erst einmal begraben. Das iPhone 7 dürfte damit aus dem Angebot verschwinden, und das aufgemöbelte 8er wäre dann das günstigste iPhone. Als Preis bringt die DigiTimes, ebenfalls aus Taiwan, 649 Dollar ins Gespräch.

Facebook will seine eigene Alexa

Facebook Alexa
Ob Facebooks Sprachassistent(in) "Mark" heißen soll, ist bisher noch nicht bekannt (Foto: 123rf.de)

Die Sprach-Assistenten von Amazon, Google und Apple sind ebenso umstritten wie erfolgreich. Und bei diesem lukrativen Geschäft – und beim Datensammeln – will Facebook nun offenbar nicht mehr außen vor bleiben. Laut CNBC arbeitet der Zuckerberg-Konzern bereits seit Anfang 2018 an einem eigenen Sprachassistenten. Verantwortlich für die Entwicklung soll ein Team in Redmond/Washington sein, das sich bisher um Hardware für Virtual Reality wie Facebooks Datenbrille Oculus Rift gekümmert hat.

Hauptverantwortliche ist demnach Ira Snyder, Facebooks Direktorin für AR/VR. Gespräche mit Zulieferern laufen offenbar schon. Das soziale Netzwerk könnte die Sprachassistenz in seinen eigenen Portal-Lautsprechern oder in der Oculus-Brille einsetzen – oder auch als reine Software-Funktion bei Facebook, Instagram und WhatsApp verwenden. Falls die Pläne Wirklichkeit werden, hätte Facebook eine gewaltige Aufholjagd vor sich. Denn in den USA lagen Amazon und Google bei Smart Speakern 2018 bei Marktanteilen von 67 und 30 Prozent.

Das Ende vom LEAD: Immer Ärger mit Staubsaugroboter Uwe

Auch Smart-Home-Geräte haben Gefühle. Sportreporter Kevin Albrecht (laut eigenen Erkenntnissen "weltweit einziger Kevin mit Abitur") ist laut Tweet davon überzeugt, dass er mit seinem "Uwe" den weinerlichsten Staubsaugroboter der Welt besitzt. Immerhin, so spöttelt Twitter, handelt es sich beim Jammer-Staubsauger um einen AEG, und nicht um einen „Mimimiele“. Mit unserem Tweet des Tages entlassen wir Sie in die Osterfeiertage und wünschen eine gute Zeit. Am Dienstag meldet sich TechTäglich dann zurück.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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