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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Facebook 5G

TechTäglich: Facebook unterscheidet jetzt "Freunde" und Freunde

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Facebook unterscheidet jetzt "Freunde" und Freunde

Facebook Freunde
Fremde oder Freunde? Facebook orientiert sich jetzt am alten Howard-Carpendale-Schlager (Foto: Facebook)

Facebook schraubt wieder an seinem News Feed. In seinem Newsroom kündigte das Netzwerk zwei größere Änderungen an: "Wir wollen Dich besser mit den Menschen und mit den Nachrichten verbinden, die Dir wichtig sind." Dafür ändert sich der Algorithmus, der hinter dem News Feed steckt, an zwei zentralen Stellen. Er soll künftig die engsten und wichtigsten "Freunde" eines Nutzers bevorzugt anzeigen – und damit zwischen vermeintlichen "Freunden" und echten Freunden unterscheiden. Eine ähnliche Priorisierung gibt es bei den Nachrichten, bei denen der Feed vor allem die relevantesten Links anzeigen soll.

Statt zu erraten, welche Menschen den Nutzern am wichtigsten sind, will Facebook künftig konkret nach den wichtigsten Kontakten fragen. Damit startet der Zuckerberg-Konzern einen weiteren Versuch, Clickbait, Fake News und Spamschleudern möglichst aus dem News Feed herauszuhalten. Die geänderten Algorithmen basieren laut Facebook auf Umfragen, die der Konzern in den letzten Monaten durchgeführt hat. Dafür wurden demnach Hunderttausende von Menschen nach ihren Interessen und Gewohnheiten befragt. Die Neuerungen sollen nun nach und nach eingeführt werden, die Nutzer werden nicht mit einem Schlag Änderungen in ihrem Feed bemerken.

So spektakulär schnell ist 5G wirklich

Langsam kommt 5G in den USA ins Rollen. Wobei: "Langsam" ist nicht ganz das richtige Wort. Samsung hat zunächst exklusiv für Verizons noch sehr dünnes 5G-Netzwerk das Galaxy S10 5G auf den Markt gebracht. Der Blogger und Fotograf George L. Koroneos hat das neue Samsung im neuen Netz nun erstmals getestet – und kommt auf wahnwitzige Download-Geschwindigkeiten. Sein Twitter-Video zeigt rund 1,1 Gigabit (!) pro Sekunde. Die Grafik der Speedtest-App, die nur bis 100 Megabit reicht, kann solche Werte gar nicht mehr anzeigen. Hier müssen die App-Anbieter über kurz oder lang nachlegen.

Deutschland beim ESC jetzt Letzter

Das klingt nicht gut! Das deutsche ESC-Duo "S!sters" ist bei den Buchmachern vor dem morgigen Finale in Tel Aviv auf den letzten Platz abgerutscht (leider verdient). Die 20 besten Links für alle Song-Contest-Fans verraten wir hier. Besonders wichtig: Der Livestream in der ARD-Mediathek, die ESC-App für iOS und Android sowie der YouTube-Kanal der Sing-Europameisterschaft. Die Siegertipps von LEAD: Australien, Schweden und die Niederlande. Lieblingsbeiträge: Dänemark, San Marino und Italien.

Amazon bringt neuen Tablet-Preisbrecher

Amazon Fire 7 2019
"Kleiner Preis. Großer Spaß." Das ist Amazons Motto fürs neue Fire 7 (Foto: Amazon)

Amazon hat sein Einsteiger-Tablet aufgerüstet. Das besonders günstige Fire 7 ab 54,99 Euro bietet nun einen schnelleren Prozessor und doppelt so viel internen Speicher. Zudem unterstützt es jetzt auch "Alexa Hands-free" – also die Kommunikation mit der Amazon-Assistentin, ohne den Bildschirm zu berühren. Der aufgemöbelte 7-Zöller kommt mit 16 oder 32 GB Speicher, der sich per microSD-Karte um bis zu 512 GB erweitern lässt.

Laut Amazons europäischem Hardware-Chef Eric Saarnio ist das "Fire 7 mit weltweit mehreren zehn Millionen verkauften Exemplaren unser meistverkauftes Tablet". Motto des Online-Händlers: "Kleiner Preis. Großer Spaß." Für Einsteiger und Wenig-Nutzer ist das Fire 7 durchaus interessant. Handicap bleibt allerdings der mit 171 ppi nach wie vor nicht allzu scharfe Bildschirm. Zum Vergleich: Apples günstigstes iPad mini (7,9 Zoll, 64 GB) ist mit 326 ppi fast doppelt so scharf – kostet ab 449 Euro aber auch das Achtfache. Das neue Fire 7 ist ab sofort vorbestellbar, die Auslieferung startet am 6. Juni.

Android-Übersetzer kann jetzt "Winde" hören

Google Sound Events
Google hat die Funktionen seiner Texterfassung, nun ja, weiter aufgebläht (Foto: Google)

Google arbeitet an spektakulären Neuerungen seiner Übersetzungsprogramme und seiner Spracherkennung. Bei gesprochenen Übersetzungen – zum Beispiel als Tourist auf der Straße – kann Googles AI namens „Translatotron“ den übersetzten Text künftig mit der eigenen Stimme des Nutzers vorlesen. So sollen übersetzte Dialoge noch natürlicher klingen. Das kündigte der US-Konzern in einem Blogeintrag an.

Beim Erfassen gesprochener Texte kann Google unter Android künftig auch Umgebungsgeräusche erkennen und in den geschriebenen Text integrieren – zum Beispiel Klatschen, Lachen, Bellen, Türklopfen, Räuspern oder den Straßenverkehr. Google spricht dabei von "Sound Events". Ein Twitter-Nutzer erkundigte sich daraufhin, ob die AI auch, nun ja, "Winde" als "Sound Events" erkennen kann. Antwort von Google: "Ja, kann sie. Aber es ist schwer, an Klangbeispiele heranzukommen."

Das Ende vom LEAD: Frauen, die wie Pferde reiten

Unsere Überschrift klingt bedenklich nach "NSFW" (Not suitable for Work) – also nach einem Video, das der Chef und die Kollegen besser nicht sehen sollten: "Frauen, die wie Pferde reiten." Aber keine Sorge, die LEAD bleibt jugendfrei. Denn dieser Clip, der gerade auf Twitter für Furore sorgt, zeigt Frauen, die sich täuschend echt die Gangarten von Pferden angeeignet haben. Von der Ferne sind die zweibeinigen Pferde kaum von den vierbeinigen zu unterscheiden. Verblüffend! Schönes Wochenende, und bis Montag!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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