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Technik Kolumne Michael Gronau

TechTäglich: Face ID jetzt auch für Hunde

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Kurz, knackig, unterhaltsam.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Face ID jetzt auch für Hunde

Hundeschnauze Pixabay Com
Jetzt haben auch Hunde bei Face ID die Nase vorn (Foto: pixabay.com)

Bisher konnten nur Menschen von der Gesichtserkennung bei Smartphones und Tablets profitieren. Doch nun kommt auch Face ID für Hunde. Entwickelt wurde die Technik von dem chinesischen Startup Megvii, berichtet TheVerge.

Entscheidend für die Tiere ist ihre Nase. Sie wird gescannt, weil sich anhand des Riechorgans 95 Prozent aller Hunde eindeutig erkennen lassen. Im Zusammenspiel mit einer App wird die Nase aus diversen Perspektiven gescannt.

Das Startup behauptet, mit der neuen Technik seien schon 15.000 Hunde wiedergefunden worden. Auch Behörden machen sich die Technik zunutze. Wird ein freilaufender Hund im Park ohne Leine ausgemacht, setzen die Behörden die Technik ein, um Besitzer ausfindig zu machen und mit einer Strafe zu belegen.

Telekom StreamOn: Aus in der jetzigen Form

Stream On Social Flat
Gerade erst hat die Telekom auch eine Social Flat in StreamOn integriert (Foto: Telekom)

StreamOut statt StreamOn: Die Telekom hat vor Gericht eine erneute und diesmal unanfechtbare Niederlage erlitten. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfallen kam in einer Eilentscheidung zu der Ansicht, dass StreamOn in der bisherigen Form vorläufig nicht weiter angeboten werden darf.

Die Richter sind der Meinung, StreamOn verstoße gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen. Die Fortführung wurde vom Gericht in der derzeitigen Form untersagt.

Die Telekom muss das Angebot nun vom Markt nehmen (was keiner glaubt) oder entsprechend modifizieren. Auch Vodafone dürfte das Urteil genau zur Kenntnis genommen haben. Mit Vodafone Pass existiert dort ein mit StreamOn vergleichbares Angebot zum kostenlosen Streamen von Internet-Angeboten ohne Belastung des Datenvolumens.

Airmail: Beliebte Mail-App verärgert treue Kunden

Air Mail I Os App
Airmail gehört zu den beliebtesten Mail-Clients, die von Drittanbietern entwickelt wurden (Foto: Airmail)

Der iOS- und macOS-Mail-Client Airmail, seit Jahren eine beliebte Alternative zu Apples hauseigener Mail-App, verscherzt es sich mit seinen treuen Kunden: Mit dem neuesten Update führt Airmail ein Abo-Modell ein. Um Push-Nachrichten und weitere Funktionen weiter nutzen zu können, werden 2,99 Euro pro Monat oder 9,99 Euro im Jahr fällig.

Das Problem: Auch treue Bestandskunden, die 5,49 Euro für Airmail auf iOS gezahlt haben, müssen aufs Abo umsteigen, wenn sie weiter den vollen Funktionsumfang nutzen wollen. Ihnen wird nur eine 4-monatige Schonfrist gewährt, dann geht’s ans Geld. Was viele Stammkunden verärgert: So hat Airmail in den letzten Stunden massiv 1-Sterne-Bewertungen im App Store kassiert, da sich langjährige Nutzer veralbert fühlen.

Wirt wehrt sich vor Gericht gegen Google Maps

Braustueberl Tegernsee Auf Google Maps
Das Braustüberl auf Google Maps (Screenshot: Gronau)

In Tegernsee geht es beim Bauerntheater meist gemütlich zu. Doch jetzt bekommt das Wort „Theater“ in der Gemeinde eine neue Dimension: Ein Wirt zieht gegen Google Maps vor Gericht, weil der Internet-Riese in seiner Karten-Anwendung lange Wartezeiten im „Herzoglichen Braustüberl“ des Wirts anzeigte. Dabei waren noch genug Tisch frei.

Der Wirt sieht die Angaben von Google Maps als geschäftsschädigend an. Er suche keinen Streit, erklärt Peter Hubert gegenüber Spiegel Online. Aber er fordert eine Unterlassung und Richtigstellung, da die Infos in Google Maps seine Kunden abschrecken würden.

Die Verhandlung vor dem Landgericht München I soll im kommenden Monat stattfinden. Google erklärte unterdessen schon mal vorsorglich, man wolle den Fall untersuchen und Google Maps weiter verbessern. Unternehmen hätten die Option, Feedback zu geben, ob die Angaben stimmten. Nur: Welcher Wirt hat schon ständig Zeit, während der Arbeit Google Maps im Auge zu behalten?

Spotify, äh Potify & Co. als analoge Gadgets gestaltet

Potify
So stellt sich der Designer Spotify als Hardware vor (Foto: Sheng Lam)

Wie sehen moderne digitale Produkte wie Spotify, Instagram, YouTube oder SoundCloud eigentlich als analoge Gadgets aus? Diese kuriose, aber auch spannende Frage hat sich der Designer Sheng Lam gestellt.

SoundCloud heißt bei ihm zwar SoundKloud. Und YouTube YooTube. Spotify heißt Potify. Aber das hat rein rechtliche Gründe. Alles andere sieht auch in der analogen Welt schlüssig aus. So wird Twitter, äh Tweeter, etwa bei Sheng Sam zu einer Art Telegraph, mit dem sich Messages per Morsecode senden lassen würden. SoundKloud mutiert zum Kassettenrekorder. Auch Netflex und Phasebook sind Hingucker. Die ganze Galerie findest du hier auf der Website des Designers. Dort können auch Drucke der Analog-Ära geordert werden.

Das Ende vom LEAD: Poopsie Sparkly Critters – das kotzende Kinderspielzeug

Poopsie Critters
Kinder, Kinder - wie schleimig: die Poopsy Sparkly Critters (Screenshot: YouTube)

Zum Schluss wird es etwas eklig: Du suchst noch ein neues pädagogisch wertvolles Spielzeug für deine Kinder? Eines, das pupst und Schleim auskotzt? Ironie over. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht: So wie die Poopsy Sparkly Critters, eine Dose mit hässlichen Figürchen und Pulver, das zu Schleim verarbeitet wird, das die Critters dann wieder ausbrechen…mit fünf Sternen bewertet und für nur sensationell günstige 24,80 Euro!

Damit wünsche ich dir einen schleimfreien Dienstag.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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