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TechTäglich 5G Huawei

TechTäglich: Erste 5G-Tests zeigen überhitzte Geräte

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Erste 5G-Tests zeigen überhitzte Geräte und limitierte Reichweiten

5 G I Phone
Tests zeigen: 5G kämpft zum Start mit mehreren Problemen (Foto: 9to5Mac)

Vodafone hat in Deutschland schon erste 5G-Netze freigeschaltet. Erste Tests von Cnet und Wall Street Journal (WSJ) in den USA zeigen allerdings, dass 5G derzeit noch mehr verspricht, als es hält.

Je nach Anbieter werden bis zu 2 Gbps an Download-Geschwindigkeiten versprochen. Allerdings ist die Reichweite im Vergleich zu 4G relativ beschränkt. Aus diesem Grund wird aktuell noch häufig zwischen 4G und 5G gewechselt. Im echten Einsatz werden die 2 Gbps auch nicht erreicht. In Tests von Cnet waren es im Schnitt nur 400 Mbps.

Das Wall Street Journal hat 5G in einigen US-Großstädten ebenfalls Checks unterzogen. Wichtigste Erkenntnis: Smartphones mit 5G überhitzen derzeit noch sehr schnell. Die Geräte wechseln dann rasch von 5G ins LTE-Netz, um sich herunterzukühlen. Das WSJ rät davon ab, die erste Generation der 5G-Smartphones zu kaufen.

Stiftung Warentest warnt vor gefälschten Testsiegeln

Testsiegel Stiftung Warentest
Betrüger nutzen die Testsiegel der Stiftung Warentest, um Kunden auszutricksen (Foto: Stiftung Warentest)

Die Stiftung Warentest gilt als vertrauenswürdig. Das Testsiegel ist für viele Käufer maßgebend – was auch immer mehr Betrüger ausnutzen: Sie fälschen ein solches Siegel oder werben mit einem Warentest-Urteil auch nach Ende ihrer Nutzungslizenz (2,5 bzw. in Ausnahmefällen 3,5 Jahre).

Wie Warentest aktuell verriet, gibt es pro Jahr rund 300 Fälle von Siegel-Betrug oder Missbrauch. Die Stiftung geht gerichtlich gegen die Unternehmen vor. Aber Verbraucher können auch so erkennen, ob das Siegel wirklich echt ist:

Werbung mit einem Urteil der Stiftung muss mit einer Lizenznummer (Beispiel: 13AB11) versehen werden. Die Nummer findet sich am rechten Rand des Siegels. Im Zweifel kannst du als Kunde die Lizenznummer bei auf der Webseite der gemeinnützigen RAL GmbH eingeben und überprüfen.

Technik, die begeistert: Dreirädiges Auto parkt senkrecht an der Wand

Nobe
Wenn Autos an Häuserwänden parken: Nobe hat ein neues platzsparendes Konzeptauto entwickelt (Foto: Nobe)

Eine Gruppe von estnischen Entwicklern hat ihre Idee für das Parkplatz-Problem vorgestellt. Da es in großen Städten schwer ist, einen Parkplatz zu finden, soll nicht nur der horizontale, sondern auch der vertikale Platz genutzt werden.

Die Idee von Nobe: Ein Fahrzeug soll sich senkrecht an der Hauswand "hochziehen" lassen. Das Nobe 100 ist ein Auto, bei dem die Innovation angewendet werden soll. Bei dem Modell handelt es sich um ein Elektroauto mit einer Reichweite von bis zu 210 Kilometern in der Basisausstattung. Das Auto besitzt nur drei Räder und ist außerdem modular aufgebaut. Aus diesem Grund sind auch nachträgliche Upgrades möglich.

Nordkorea mit US-Bauteilen beliefert? Huawei droht neuer Ärger

Huawei Google
Auweia Huawei! Der Konzern steht ohnehin unter Beobachtung und soll jetzt auch noch gegen US-Exportgesetze verstoßen haben (Foto: Google)

Als hätte Huawei in den USA nicht schon genug Ärger. Die Washington Post hat neue Dokumente zugespielt bekommen, die zeigen sollen, dass Huawei verbotene Geschäfte in Nordkorea gemacht hat. Das Unternehmen habe die WLAN-Infrastruktur in dem Land aufgebaut.

Huawei hat dazu offenbar über acht Jahre eine geheime Allianz mit der staatlichen Firma Panda International Information Technology geschmiedet. Geklärt werden muss nun, ob Huawei auch US-Bauteile in Nordkorea verbaut hat. Dies würde gegen US-Exportgesetze verstoßen, da die USA keinen Handel mit Nordkorea betreiben.

Wird Huawei überführt, drohen weitere Sanktionen der USA. Die Nordkorea-"Affäre" kommt zur Unzeit, da sich Huawei und die Trump-Adminstration zuletzt zumindest ein wenig angenähert hatten.

Braun LE: Eine Speaker-Legende kehrt zurück

Braun Audio
Ist kein Fernseher, sondern ein Speaker: der klassische Braun LE (Foto: Braun)

Braun, aktuell eher bekannt für Rasierer, bringt sein klassisches Lautsprecher-Modell LE zurück in den Handel. Vom Braun-Design, das lange Zeit vom legendären Designer Dieter Rams verantwortet wurde, ließ sich der Apple-Mitgründer Steve Jobs über Jahre inspirieren.

Der edle Speaker wurde im Jahre 1959 entwickelt. Über ein Lizenz-Abkommen mit Procter & Gamble wird er im kommenden Jahr erneut produziert und verkauft. Unter der Haube steckt aber einiges mehr als noch vor 60 Jahren. Der Speaker wird mit moderner Technologie ausgestattet sein. Auch wird es eine Reihe von Konnektivitäts-Optionen geben. Welche das genau sind, ist aktuell noch nicht bekannt. Bluetooth dürfte eine der Optionen sein, um moderne Smartphones und Tablets mit dem Speaker zu verbinden.

Design und Verarbeitung werden dem Original-Modell entsprechen. Die Neuauflage des Speakers soll im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Auf der IFA 2019 im September ist der Lautsprecher erstmals zu bewundern. Der Preis? Noch nicht bekannt. Günstig wird er sicher nicht…

Das Ende vom LEAD: Wurst-Hotel mit WiFi

Bei Airbnb gibt es eine große Auswahl an Unterkünften - einige sind einzigartig. So wird zum Beispiel aktuell eine Nacht in einer Wurst angeboten. Das sogenannte "Wienermobile" sieht aus wie ein übergroßer Hotdog.

Es bietet aber alle benötigten Annehmlichkeiten: Im Inneren befindet sich ein kleines Badezimmer, ein Kühlschrank und sogar WiFi wird für Technik-Nerds bereitgestellt. Eine Küche ist zwar nicht im Wagen verbaut, aber ein Grill. Zum Herstellen von Hotdogs.

Der Preis bewegt sich um 135 Dollar pro Nacht. Ab Mittwoch soll das Buchen des Wurst-Hotels mit WiFi möglich sein.

Hotdog Hotel Foto Airbnb
Ist doch Wurst, wo man übernachtet: Das Wienermobile von Airbnb (Foto: Airbnb)

Damit wünsche ich dir einen vegetarischen Dienstag. Bis morgen bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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