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TechTäglich: Elon Musks Plan – unser Gehirn soll künftig iPhones steuern

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Elon Musks Plan – unser Gehirn soll künftig iPhones steuern

Gehirn Pixabay Com
Das Unternehmen Neuralink arbeitet daran, dass Smartphones und ähnliche Geräte bald von unserem Gehirn gesteuert werden (Foto: pixabay)

Neuralink heißt eine der Firmen, die Tesla-Investor Elon Musk unterstützt. Bisher war unklar, woran genau das Unternehmen arbeitet. Bekannt war nur, dass die Firma an der Verbindung des menschlichen Gehirns mit Computern arbeitet. Laut einem Bericht von Bloomberg gibt es jetzt erstmals spannende Details:

Neuralink bestätigt, dass an einem Implantat gearbeitet werde, welches in den menschlichen Schädel eingepflanzt werden solle, um die Gehirnaktivitäten auszulesen. Hinter dem Ohr soll dann ein Transmitter angebracht werden. Er soll die Daten dann an Geräte wie iPhones und andere Smartphones weiterleiten. Die Auswertung der Daten soll über eine KI-App erfolgen, an der auch gerade gearbeitet werde.

An Menschen wurde die neuartige Technik noch nicht ausprobiert – aber an Ratten. Schon 2020 möchte Neuralink die Tests auf Menschen ausweiten. Am Ende der Kette soll eine iPhone-App stehen, die es möglich macht, ohne Fingerberührung Gesten auszuführen. Auf diese Weise sollen sich dann – so hofft Neuralink – auch Texte tippen lassen. Die Frage ist nur, wer lässt sich dafür freiwillig in den Schädel bohren?

Uplay+: Alle Spiele für neues Ubisoft-Streaming-Abo enthüllt

Uplay Plus
Uplay+ bietet ab September eine große Auswahl von über 100 Games zum Streaming an (Foto: Ubisoft)

Am 3. September startet der neue Game-Streaming-Dienst Uplay+ des bekannten Spiele-Publishers Ubisoft. An Spiele-Abos für Zocker wird im kommenden Herbst aber kein Mangel sein, denn ebenfalls „im Herbst“ soll auch Apples neues Gaming-Abo Apple Arcade starten.

Ubisoft ist jetzt vorgeprescht und hat vorab seine komplette Spielebibliothek präsentiert. All you can play: Neben Hits wie Rayman und Might and Magic, Far Try New Dawn oder allen Titeln der Assassins-Creed-Reihe wird Ubisoft laut einem Bericht von TechSpot auch bisher unveröffentlichte Games anbieten, darunter Ghost Recon Breakpoint basierend auf Tom Clancy oder Watch Dogs Legion (Oktober 2019 bzw. März 2020).

Der Katalog mit über 100 Games soll dann im Abo 15 Dollar pro Monat kosten. Der erste Monat wird gratis sein. Was Apple Arcade monatlich kosten wird, hat der Konzern bisher noch nicht verraten.

PayPal: Und es hat Xoom gemacht

Xoom
PayPal weitet sein Angebot in Deutschland mit Xoom weiter aus (Screenshot: Xoom/Gronau)

PayPal (auch ein Baby von Elon Musk) hat seinen Geldtransferdienst Xoom aktuell sowohl in Deutschland als auch in 31 weiteren europäischen Märkten gestartet. Summen xoomen, darum geht’s genau:

Xoom-Nutzer können Geld ins Ausland senden, etwa um Rechnungen zu bezahlen oder um das Handy-Guthaben aufzuladen. Beträge bis zu 10.000 Euro pro Transaktion sind erlaubt. Vorausgesetzt wird ein Xoom-Konto, das im Web oder in der iOS- bzw. Android-App eröffnet werden kann. Wenn du bereits PayPal-Kunde bist, kannst du via PayPal direkt auf Xoom zugreifen.

Drei Optionen sind laut Xoom möglich: Du kannst Geld auf ein Bankkonto überweisen, Bargeld zur Abholung via Xoom senden oder du wählst die Bargeldzustellung. Bedeutet: Bargeld wird direkt zum Empfänger nach Hause geschickt. Dass der Transfer funktioniert hat, wird per SMS oder Mail bestätigt. Kommt das Geld nicht an, zahlt Xoom den vollständigen Transaktionsbetrag im Rahmen der „Geld-zurück-Garantie“ zurück.

Google Maps in 23 Städten wie gerädert

Google Maps Bikesharing Stationen
Bike suchen leichtgemacht – mit der neuen Funktion in Google Maps (Screenshot: Google/Gronau)

Google liebt das Fahrradfahren. New York war der Testlauf, jetzt wird Google Maps in den 23 Städten weltweit ausgebaut und zeigt dort innerhalb des Kartendienstes nun auch Bikesharing-Stationen an. „Bike Like“: In der Liste finden sich Hamburg und Berlin als erste deutsche Städte.

Gut zu wissen für Urlauber und Dienstreisende im Ausland: Auch Barcelona, Brüssel, Budapest, Chicago, Dublin, Helsinki, Kaohsiung, London, Los Angeles, Lyon, Madrid, Mexiko City, Montreal, Neu-Taipei, Rio de Janeiro, San Francisco (Großraum), São Paulo, Toronto, Wien, Warschau und Zürich erhalten das Bikesharing-Feature.

Neben den eigentlichen Stationen zeigt Google auch wieviele Räder gerade verfügbar sind. Geplant ist, die Funktion künftig auf weitere Städte auszudehnen.

Mehr Saft für die Nintendo Switch

Nintendo Switch
Die Nintendo Switch wurde beim Akku ordentlich aufgerüstet (Foto: Nintendo)

Nintendo hat seine Switch-Konsole upgegraded. Das neue Modell bietet endlich mehr Saft: Der Akku soll bis zu zwei Stunden länger durchhalten. Nintendo gibt eine neue Range zwischen viereinhalb und neun Stunden an (zuvor 2,5 bis 6,5 Stunden).

Offiziell hat Nintendo nicht verraten, wie die neue Akku-Laufzeit zustande kommt. Offenbar wurden aber CPU und Speicher aktualisiert.

Das neue Modell soll in Kürze in Handel kommen. Damit du bei einem Kauf sicherstellst, dass du die neue Version in der Hand hältst, musst du auf die Seriennummer achten. Diese beginnt bei der neuen Variante mit "XKW", berichtet TheVerge.

Am 20. September kommt dann auch die neue Switch Lite, eine kleinere Version der großen Switch, für 199 Dollar in den Handel.

Das Ende vom LEAD: Der selbstfahrende Lieferheld für die letzte (Essens-)Meile

Schon gewusst? Lieferheld und Deliveroo sind sowas von Old School – wenn es nach Matt Johnson-Roberson und Sam Vasudevan, seinem Studienkollegen von der University of Michigan, geht. Beide haben das Startup Refraction AI gegründet. Das REV-1 ist das erste Ergebnis. Das automatische Kleinfahrzeug orientiert sich an Fahrradkurieren und Lieferhelden, die das Essen auf Wunsch nach Hause bringen, berichtet Wired.

Die elf Mitarbeiter von Refraction AI haben den lokalen Markt der Essenslieferungen ins Visier genommen und testen gerade mit dem REV-1 auf der letzten Meile das erste selbstfahrende Vehikel, das sich beim Fahrstil nicht an einem Auto, sondern an Rädern orientiert. Und deshalb auch auf Radwegen unterwegs ist. Das REV-1 kommt umgerechnet auf ein Tempo von 16 bis 19 km/h. Das reicht, damit das Essen noch warm auf den Tisch kommt.

Und damit wünsche ich einen bekömmlichen Donnerstag. Bis morgen bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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