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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Netflix

TechTäglich: Durchbruch aus China – Selfie-Kamera unter dem Display

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Durchbruch aus China: Selfie-Kamera unter dem Display

Ein möglichst großer Bildschirm, in dem keine Selfie-Kamera stört – das ist momentan der Heilige Gral des Smartphone-Designs. Apples Notch wirkt da fast schon rührend nostalgisch. Samsung und Huawei setzen auf kleine Löcher im Display für die Frontkamera, OnePlus fährt die Cam per Motor aus dem Gehäuse. Aber eine Selfie-Kamera, die sich unsichtbar unter dem Bildschirm versteckt – das hat bisher noch niemand geschafft. Oppo verspricht nun aber den Durchbruch. Der chinesische Hersteller will kommenden Mittwoch auf dem MWC-Ableger in Shanghai das erste Smartphone mit der "unsichtbaren Kamera" vorstellen.

In einem Tweet schreibt Oppo: "Für alle, die den perfekten Smartphone-Bildschirm ohne Notch suchen: Ihr werdet überrascht sein! Hier seht Ihr erstmals unsere neue Unter-dem-Bildschirm Selfie-Kamera." Der Clip zeigt ein Smartphone ohne sichtbare Frontkamera, beim Fotografieren ist nur ein leuchtender weißer Ring zu sehen. Genau dieser Ring ziert auch Oppos Einladung für die Präsentation am Mittwoch. Gut möglich, dass die neuesten Smartphones von Samsung, Huawei, Apple & Co. danach mit einem Schlag reichlich altbacken wirken. Denkbar ist laut BGR allerdings auch, dass Oppo zwar solch eine Technik entwickelt hat, dass sie aber noch nicht marktreif ist.

Ready for Rumble: Netflix schüttelt Zuschauer durch

Haptisches Feedback bei Videospielen, bei dem der Controller rüttelt und schüttelt – das gibt es schon seit 1997, seit dem "Rumble Pack" fürs Nintendo 64. Netflix will die Idee jetzt aufgreifen, und die Zuschauer am Smartphone und am Tablet bei Actionszenen kräftig durchschütteln. "Project Rumble Pack" heißt in Anlehnung an Nintendo das Projekt, das Netflix jetzt in einem Video und einem Blogeintrag vorgestellt hat.

"Du schaust Dir Deine Lieblingsepisode von Voltron an, als es zu einer riesigen Explosion kommt – und Dein Smartphone in Deinen Händen zu vibrieren beginnt", schreibt Netflix. "Bei jeder Explosion und bei jedem Schwerthieb erhältst Du ein Feedback, das die Spannung noch verstärkt." Derzeit ist die Schüttel-Funktion aber nur ein Experiment. Und wer abends im Bett in aller Gemütlichkeit ungerührt und ungeschüttelt "How to Sell Drugs Online (Fast)" anschauen will, könnte das Rumpeln sicherlich auf Wunsch abschalten.

Neu: Virtuelles Schminken bei YouTube

Beauty Ar
Passt der Lippenstift? Beauty Bibi goes AR (Foto: YouTube)

Hier kommt die nächste Generation von Beauty Bibi: Wer künftig auf YouTube Schminkvideos anschaut, kann sich gleichzeitig per Smartphone-Kamera und Augmented Reality virtuell schminken. Die neue Technik namens "AR Beauty Try-On", die YouTube jetzt vorgestellt hat, funktioniert so: Im oberen Fenster präsentiert die beeinflussende Influencerin die neuesten Produkte. Und im Kamerafenster darunter lassen sich die Neuheiten gleich ausprobieren: Wie sieht die neue Lippenstiftfarbe auf dem eigenen Gesicht aus?

Ein Auswahlmenü ermöglicht dann zum Beispiel, im AR-Bild zwischen verschiedenen Farben zu wechseln – und den passenden Lippenstift per Klick dann auch gleich zu kaufen. MAC Cosmetics aus dem Estée-Lauder-Konzern ist der erste Partner von YouTube für die neue Technik. AR-Analystin Eleftheria Kouri sieht laut CNBC gute Chancen fürs neue YouTube-Schminken: "Das wird Unternehmen definitiv helfen, ihren Umsatz und ihre Präsenz zu steigern." In ersten Tests, so YouTube, haben 30 Prozent der Zuseher die AR-Funktion genutzt und durchschnittlich 80 Sekunden damit verbracht.

Spiele-Klassiker Catan auf der Switch

Tausche Weizen gegen Lehm! "Die Siedler von Catan" ist einer der erfolgreichsten deutschen Brettspiel-Klassiker – der sich bereits 27 Millionen Mal verkauft hat, und der seit seiner Premiere 1995 auch schon häufig als Computer- und Videospiel umgesetzt wurde. Nun kommt der Spielehit von Klaus Teuber erstmals auch auf Nintendos Switch-Konsole. "Catan" steht ab sofort im eShop für 19,99 Euro parat. Der Download enthält das ursprüngliche Brettspiel und die Seefahrer-Erweiterung von 1996. Das zweite Add-on "Städte & Ritter" kostet extra, und für Online-Spiele ist das Switch-Abo erforderlich.

ByePad: Google baut keine eigenen Tablets mehr

Google bringt keine eigenen Tablets mehr auf den Markt. Das bestätigte Hardware-Chef Rick Osterloh jetzt in einem Tweet: "Hey, es stimmt… Googles Hardware-Team wird sich künftig ganz darauf konzentrieren, zukunftsweisende Laptops zu bauen. Aber unsere Teams für Android und Chrome OS sind hundertprozentig entschlossen, mit unseren Partnern auch langfristig an Tablets für alle Zielgruppen zu arbeiten." Das bedeutet: Android und Chrome OS werden auch künftig für den Einsatz in Tablets optimiert. Und auch gemeinsame Hardware-Projekte scheinen nicht ausgeschlossen.

Googles eigenes 2018 geflopptes Pixel Slate mit seinem Mix aus Android und Chrome OS bekommt aber keinen Nachfolger mehr – weil der Markt ohnehin schrumpft, und weil Google bei den Tablets wohl keine Chance gegen die Übermacht von Apple und Samsung sieht. Laut Computerworld hatte Google zuletzt zwei neue Tablets in der Entwicklung, die nun aber gestoppt wurden. Die relativ erfolgreichen und von Kritikern hochgelobten Pixel-Smartphones sind von der Entscheidung nicht betroffen.

Das Ende vom LEAD: Der Mac Pro reibt schlecht Käse

Der Anfang Juni vorgestellte neue Mac Pro hat seinen Ruf als Apples "Käsereibe" längst weg. Aber wie gut funktioniert Jonathan Ives löchriges Design im echten Leben tatsächlich als Käsereibe? YouTube-Tüftler Winston Moy hat es ausprobiert. Er hat die Mac Pro-Löcher exakt nachgebaut – und ist im Test (siehe Video ab 5:30 Minuten) mit einem Stück Pecorino zu einem enttäuschenden Ergebnis gekommen: Als Käsereibe ist Apples Käsereibe echt Käse!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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