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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Disney+ ab 12. November, Deutschland muss warten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Disney+ ab 12. November, Deutschland muss warten

Ohne Holland fahren wir zur WM – so mögen es die deutschen Fußball-Fans. In Sachen Disney+ ist uns das Nachbarland aber voraus. Wenn der Streamingdienst am 12. November startet, sind die Niederlande das einzige Land, das neben den USA und Kanada vom ersten Tag an bedient wird. Bereits eine Woche später folgen dann Australien und Neuseeland. Das gab der größte Unterhaltungskonzern der Welt jetzt bekannt. Einen Starttermin für Deutschland gibt es noch nicht. Bis Ende 2021 sollen laut Disney alle wichtigen Märkte versorgt werden. So lange müssen deutsche Fans aber wohl nicht warten.

Der Zuschlag für die Holländer könnte damit zu tun haben, dass englischsprachige Filme und Serien dort traditionell nicht synchronisiert werden. Das reduziert den Aufwand erheblich. Mit dem Oranje-Start gibt es nun erstmals auch einen europäischen Preis für Disney+: 6,99 Euro im Monat, passend zu den 6,99 Dollar in den USA. Mit einem Jahresabo für 69,99 Euro schauen Abonnenten günstiger zu. Bereits zum Start, so TechCrunch, will Disney+ die wichtigsten Plattformen abdecken: iOS, Android, Apple TV, Google Chromecast, Smartfernseher mit Android TV, PlayStation 4, Xbox One und Roku. Nur Content-Rivale Amazon mit dem Fire TV bleibt zunächst außen vor.

Abo-Preise: 9,99 Dollar für Apple TV+, 4,99 Dollar für Arcade

Neue Streamingdienste vor dem Start, Teil 2: Apple TV+ soll laut Financial Times und Marketwatch innerhalb der nächsten zwei Monate auf Sendung gehen, also bis Mitte Oktober, spätestens aber Anfang November. Wenn’s klappt, würde Apple das erste große Ziel erreichen – früher online zu sein als Konkurrent Disney+. Offenbar sind 9,99 Dollar fürs Monatsabo geplant (also drei Dollar mehr als bei Disney), mit einem Monat kostenlosem Probe-Abo.

Insgesamt will Apple zunächst mehr als sechs Milliarden Dollar in eigene Inhalte investieren – die dann hoffentlich origineller ausfallen als das Logo der ersten Top-Serie "The Morning Show", das Apple allzu offensichtlich und langweilig von Elon Musks Tunnelbau-Firma "The Boring Company" abgekupfert hat, siehe Tweet unten. Auch zu Apples anstehendem zweiten Flatrate-Dienst gibt es Neuigkeiten. Das Spiele-Abo Arcade startet nach Informationen von 9to5Mac im September oder Oktober für 4,99 Dollar im Monat. Es bringt monatlich neue Spiele-Apps für iOS und Mac, die werbefrei sind und die Nutzer nicht mit In-App-Käufen behelligen. Bis zu sechs Familienmitglieder können ohne Mehrkosten zocken.

Gamescom: Die Eröffnungsshow in 17 Minuten

Spiele-Fans aus aller Welt schauen nach Köln. Dort startete gestern mit einer mehr als zweistündigen Eröffnungsshow die Gamescom. Heise fasst die wichtigsten neuen Spiele zusammen, die bei der "Opening Night" zu sehen waren. Darunter sind das Auto-Actionspiel "Need for Speed Heat", ein neuer Teil der Raumfahrt-Parodie "Kerbal Space Program" oder Sonys interaktiver Film "Erica". Im Mittelpunkt stand aber "Death Stranding", das heiß ersehnte neue Spiel von "Metal Gear"-Schöpfer Hideo Kojima, der sein nächstes Werk (kommt am 8. November) als Star des Abends persönlich in Köln vorstellte. Engadget dampft die Gamescom-Sause in einem Video auf handliche 17 Minuten ein.

Neue Studie: Mehr Emojis, mehr Liebe

Emoji Liebe
Bitte zu Herzen nehmen! Emojis helfen bei der virtuellen Balz (Foto: Bunches)

Wer in seiner Online-Kommunikation mehr Emojis benutzt, hat mehr Dates und mehr Sex. Das wollen Wissenschaftler des auf Paarungsthemen spezialisierten "The Kinsey Institute" aus den USA in einer Studie unter 5.000 Teilnehmern herausgefunden haben. Emoji-Verwender sind demnach offener und kommunikativer, was sich auf allen Ebenen einer neuen Beziehung positiv auswirkt – vom ersten Date über den ersten Kuss bis zum ersten Sex.

Fazit der Forscher: "Wir stellen fest, dass Emojis es Datern besser ermöglichen, wichtige Informationen und Gefühle zu vermitteln. Das verbessert die Chancen auf romantische und sexuelle Beziehungen." Eine Frage bleibt allerdings offen: Welche Emojis sollte man verwenden, um ans amouröse Ziel zu gelangen? Dazu liefert die Studie keine Antworten: "Wir wissen nicht, welche Emojis am effektivsten dazu beitragen, Verbindungen zwischen Menschen herzustellen." CNET fordert: Hier muss dringend weitergeforscht werden!

Spotify: Besserer Service für Familien

Spotify Premium Family
Kommt in den besten Familien vor – das Sechs-Personen-Abo von Spotify (Foto: Spotify)

Spotify hübscht sein Familien-Abo "Premium Family", das im Monat 14,99 Euro kostet, weiter auf. Diese Woche starten neue Funktionen, mit denen die bis zu sechs Nutzer passende Musik oder Podcasts noch besser entdecken und organisieren können. Neu ist unter anderem ein Filter für nicht jugendfreie Inhalte (der berüchtigte "Explicit Content"), mit dem Eltern festlegen können, was ihre Kinder hören dürfen, und was nicht.

Außerdem gibt es einen neuen "Family Mix", der die Lieblingssongs aller Familienmitglieder in eine gemeinsame Wiedergabeliste packt. Dort trifft dann womöglich Helene Fischer auf Kollegah (fürcht!). Ähnlich, so Thurrott, funktioniert auch der zuletzt eingeführte "Duo Mix" für Pärchen. In einem "Family Hub" finden Kunden künftig alle Einstellungen, die das Familien-Abo betreffen. Die Neuerungen starten zunächst in Irland, im Herbst sollen dann weitere Länder bedient werden. Der Abo-Preis von 14,99 Euro bleibt vorerst unverändert. Allerdings hat Spotify in Skandinavien bereits vorsorglich eine 13-Prozent-Preiserhöhung für die musikalische "Familienpackung" getestet.

Das Ende vom LEAD: (K)ein Trump-Tower in Grönland

US-Präsident Donald Trump hat seinen, nun ja, sehr speziellen Humor einmal mehr auf Twitter unter Beweis gestellt. Im Rahmen seiner ulkigen Idee, dass die USA den Dänen Grönland abkaufen könnten, hat er klargestellt, dass er KEINEN Trump Tower in Grönland plant. Der Klimawandel bleibt den Grönländern zwar nicht erspart, aber wenigstens droht kein goldenes Geschmacklos-Hochhaus im (leider nicht mehr) ewigen Eis. Make America Greta again!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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