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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Die "neuen" iPhones 7 und 8 – warum sie jetzt besser sind als zuvor

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Die "neuen" iPhones 7 und 8: Warum sie jetzt besser sind als zuvor

I Phone78
Comeback im Apple Store: iPhone 7 und 8 sind wieder zu haben (Foto: Apple)

Sie sind wieder da! Apple hat die Einstiegsmodelle iPhone 7 und 8 zurück in seinen deutschen Online Store gebracht. Und auch in den Läden vor Ort sollten sie in Kürze wieder verfügbar sein. Die Preise starten wie gehabt bei 519 Euro für ein iPhone 7 mit 32 GB Speicher. Das Verkaufsverbot wegen des Patentstreits mit Qualcomm hat Apple umgangen, indem es die iPhones jetzt mit Modems von Qualcomm (!) ausliefert. Das klingt paradox – doch im Gegensatz zu den bisher verwendeten Intel-Modems ist die Patentrechtslage hier unumstritten. Offiziell ändert sich an der Leistung der Hardware damit gar nichts. Laut Forbes ist das aber nicht ganz korrekt. Das Wirtschaftsmagazin hat gute Nachrichten für Käufer: Tests in den USA, wo die Qualcomm-Modems schon länger zum Einsatz kommen, haben im Vergleich zur Intel-Hardware durchschnittlich 53 bis 68 Prozent höhere Datenraten ergeben. In einigen Fällen soll das Tempo sogar um bis zu 192 Prozent höher liegen. Die Qualcomm-Modems gelten als technisch überlegen, Apple baut sie wegen des Rechtsstreits aber nur mehr ungern ein. Fazit von Forbes: "Diese iPhones haben jetzt bessere Hardware. Und das deutsche Gerichtsurteil könnte Apple dazu zwingen, diese Änderungen auch in anderen Ländern einzuführen."

"News Camera" – die geheime neue Funktion von Twitter

Twitter will Snapchat und Instagram Konkurrenz machen – mit einer neuen Kamera-Funktion, die Social-Media-Experte Matt Navarra nun erstmals im Video zeigt. Mit der "News Camera", so die offizielle Bezeichnung, können Nutzer innerhalb der Twitter-App Fotos und Videos mit Text in verschiedenen Designs versehen. So sollen sich ähnlich wie bei Snapchat oder Instagram lebendigere und informativere Geschichten erzählen lassen. Der Modus lässt sich künftig direkt vom Twitter-Homescreen aus mit einem Wischer nach links erreichen. Gegenüber TechCrunch hat Twitter bestätigt, dass es die "News Camera" derzeit entwickelt, die noch in der ersten Jahreshälfte 2019 erscheinen soll.

Also doch: Passwörter nicht mehr regelmäßig ändern!

Passwoerter
Kehrt marsch marsch! Passwörter sollen doch nicht regelmäßig geändert werden (Foto: 123rf.de)

Jahrelang haben Experten dazu geraten, Internet-Passwörter alle paar Monate zu ändern, um die Konten besser zu schützen. Doch ab sofort gilt: Kommando zurück! Passwort ändern ist böse! Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg empfiehlt in seiner neuesten Handlungsanweisung zwar die klassischen Methoden für gute Passwörter – mindestens zwölf Zeichen lang, Verwendung von Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Satzzeichen. Vom regelmäßigen Wechseln der Passwörter wird nach neuesten Erkenntnissen aber abgeraten: "Früher wurde empfohlen, Passwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern. Diese Empfehlung gilt heutzutage als überholt, da sie nicht zu mehr Sicherheit führt – sondern nur dazu, dass Nutzer sich diese im Klartext notieren, einfache Passwörter wählen, eine Zahl hoch zählen oder ähnliches. Daher sollten Administratoren die Nutzer nicht mehr zwingen, Passwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern. Nur wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Passwörter oder Passwort-Hashes in fremde Hände gelangt sind, sollten Nutzer diese ändern bzw. zu einer Änderung aufgefordert werden."

Super, Super-Mario! Altes Spiel bringt 100.150 Dollar

Rekord Mario
Sieht unscheinbar aus, ist aber historisch: Das teuerste Videospiel, das je verkauft wurde (Foto: Otaku)

In den USA wurde jetzt das teuerste Mario-Spiel aller Zeiten verkauft – und damit offenbar sogar das teuerste Videospiel überhaupt. Ein frühes Exemplar von "Super Mario Bros." für Nintendos NES-Konsole aus dem Jahr 1985 brachte in einem Privatverkauf 100.150 Dollar (88.500 Euro) ein. Das Besondere daran: Das Modul ist originalverpackt, in einer speziellen Box mit Nintendo-Siegel, die so nie offiziell verkauft wurde. Es stammt, so das Spielemagazin Kotaku, aus einer Vorserie, mit der die Japaner 1985 in den USA die Marktchancen für die NES-Konsole testeten. Die Retro-Spezialisten von Wata Games aus Colorado bestätigten die Echtheit "eines der wichtigsten Sammlerstücke der Videospiele-Geschichte". Drei Sammler haben das Spiel gemeinsam gekauft. Der bisherige Besitzer, der anonym bleiben will, hatte laut Wata-Chef Deniz Khan ein klares Ziel für den Verkauf: "Er hat seit Jahren gesagt, dass er das Spiel nur für einen sechsstelligen Betrag hergibt." Der wurde jetzt (wenn auch knapp) erreicht.

Civilization VI – Das Spiel zum Klimawandel

Statt in einem 50.000 Dollar teuren Golf-Simulator im Weißen Haus zu üben, sollte Donald Trump besser "Gathering Storm" spielen, die neueste Erweiterung des Strategie-Spiels "Civilization VI". Denn hier dreht sich alles um den Klimawandel, der so schlüssig, interaktiv und auch unterhaltsam erklärt wird wie selten zuvor. Der ansteigende Meeresspiegel macht in "Gathering Storm" trotz immer höherer Dämme ganze Landstriche unbewohnbar und tilgt Städte, Fabriken und landwirtschaftliche Flächen von der Karte. Der Spieler muss deshalb entscheiden, ob es sich überhaupt noch lohnt, in bestimmten Gebieten zu bauen. Aber auch hier, so The Verge, lässt sich der Klimawandel noch aufhalten – in dem die Spieler entschlossene Maßnahmen einleiten, erneuerbare Energie fördern und den CO2-Ausstoß ihrer Zivilisationen drastisch reduzieren. Genau wie im richtigen Leben, Mr. President.

Das Ende vom LEAD: Drake – neue iPhone-Hülle für 400.000 Dollar

Das ist zum Protzen: Rapper Drake hat sich eine 400.000 Dollar teure iPhone-Hülle zugelegt, die mit Diamanten und 18-Karat-Weißgold besetzt ist. Die Eule in der Mitte steht für das Logo seiner Plattenfirma. Der Juwelier, der die Hülle für Drake (Insta-Name @champagnepapi) angefertigt hat, postete jetzt die erlesene Scheußlichkeit. Apples Designguru Jonathan Ive rotiert auf seinem Bürostuhl.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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