Anzeige
Anzeige
Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Apple Nintendo

TechTäglich: Die erste TV-Serie von Apple – teurer als Game of Thrones

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

Anzeige
Anzeige

Die erste TV-Serie von Apple: Teurer als Game of Thrones

Die Produktion von "The Morning Show", Apples erster großer Serie für seinen Streamingdienst Apple TV+, ist teurer als die letzte Staffel von "Game of Thrones". Die finalen sechs Folgen der Fantasy-Saga ließ sich HBO 15 Millionen Dollar pro Episode kosten. Laut Financial Times liegt Apples Blick hinter die Kulissen des Frühstücksfernsehens noch über diesem Budget. Bis zu 20 Millionen Dollar pro Folge sind realistisch – und das ganz ohne Drachen, Zombies und weiße Wanderer. Damit gilt "The Morning Show" schon jetzt als eine der teuersten Fernsehserien aller Zeiten.

Quartz erklärt, was hinter den monumentalen Kosten steckt: Statt auf aufwändig animierte Drachen setzt Apple auf Hollywood-Superstars wie Jennifer Aniston, Reese Witherspoon oder Steve Carell. Und deren Gagen sind üppig. Sie sollen laut Hollywood Reporter mindestens 1,25 Millionen Dollar pro Folge kassieren. Zum Vergleich: Für "Game of Thrones"-Hauptdarsteller wie Emilia Clarke oder Kit Harington waren maximal 500.000 Dollar pro Folge drin. Ob sich der Aufwand lohnt, stellt sich im Oktober oder November heraus, wenn Apple TV+ mit "The Morning Show" als erstem Highlight auf Sendung geht. Weitere wichtige Apple-News: Die Kreditkarte Apple Card ist nach einem ersten Test jetzt in den USA auch offiziell gestartet. iTopnews kennt die Details.

Jetzt ermittelt: Technik macht uns elf Jahre jünger

Technik Jugend
"Hallo Alexa, ruf meine Tochter und meine Enkelin an!" Das hält offenbar jung (Foto: Lenovo)

Erwachsene, die moderne Technik nutzen, fühlen sich durchschnittlich elf Jahre jünger als Altersgenossen, die auf Smartphones, Tablets oder Smarthome-Geräte verzichten. Das hat eine weltweite Umfrage von Lenovo mit 15.000 Teilnehmern ergeben. 40 Prozent der Befragten erklärten, dass sie sich durch das Technik-Anti-Aging "viel jünger" oder "etwas jünger" fühlen. 75 Prozent gaben an, dass Technologie ihnen hilft, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, die oft weit weg wohnen. Und rund zwei Drittel (67 Prozent) glauben daran, dass sich technische Geräte positiv auf ihre Gesundheit auswirken. Die Umfrage lief auch in Deutschland.

"Schon zu wissen, wie man neuere Technologien bedient, macht mich jünger", zitiert Lenovo eine Teilnehmerin. Eine andere Befragte verriet, dass Technologie ihr das Gefühl gibt, "alles damit machen zu können, was auch jeder Jugendliche tun kann". Ganz praktischer Vorteil der modernen Technik: Gut 50 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ihnen ihre Geräte pro Tag mindestens eine halbe Stunde Arbeit ersparen. Chinesen sind am technikgläubigsten: Während weltweit 57 Prozent glauben, dass intelligente Geräte sie produktiver und effizienter machen, sind es in China 82 Prozent.

Neue Nintendo Switch ab sofort im Handel

Die zweite Generation von Nintendos Erfolgskonsole Switch ist ab sofort im Handel. Einzige, aber entscheidende Neuerung ist eine deutliche Verlängerung der bisher sehr kargen Akku-Laufzeit. Während die Switch bisher nur zwischen 2,5 und 6,5 Stunden durchhielt, sollen es nun 4,5 bis 9 Stunden sein. Möglich macht das laut einer ersten Obduktion durch die Hardware-Experten von Spawn Wave offenbar kein größerer Akku, sondern ein sparsamerer Nvidia-Prozessor.

Weil Nintendo das Upgrade nicht offensiv als "Switch 2" oder "Switch Pro" vermarktet, müssen Interessenten genau darauf achten, ob sie tatsächlich eine neue Konsole "erswitchen". Amazon verkauft die aktualisierte Variante jetzt als "neue Edition" für 329 Euro, die bisherige Switch ist weiterhin für 305 Euro zu haben. Hier lohnen sich die 24 Euro Aufpreis aber allemal. Auf den ersten Blick zu erkennen ist die überarbeitete Konsole am neuen Karton, auf dem nicht mehr wie bisher die Hand zu sehen ist, die die Switch hält. Weitere wichtige Merkmale sind die neue Modellnummer HAC-001-01 und eine Seriennummer, die jetzt mit XKW beginnt, und nicht mehr mit XAW.

Google: Die Spar-Suche ist da

Google Go
Macht sich dünne: Das schlanke "Google Go" läuft auch auf älteren und schwächeren Geräten (Foto: Google)

Google hat seine "schlanke" Such-App "Google Go" jetzt auch weltweit für Geräte ab Android-Version 5.0 veröffentlicht. Durch den Verzicht auf eine aufwändige Grafik soll die App auch auf älteren und leistungsschwächeren Geräten flüssig und zuverlässig laufen. Auch bei schlechtem Empfang in Mobilfunk-Entwicklungsländern wie Deutschland dürfte "Google Go" hilfreich sein. Denn die App erinnert sich auch dann an Suchen und Suchergebnisse, wenn zwischendurch die Verbindung abbricht.

Die Installation der Spar-Suche beansprucht nur 5 bis 7 Megabyte. Im Vergleich zur Suche im Browser bietet sie deutlich mehr Funktionen und Komfort. So lässt sich auch nach Text suchen, den die Kamera erfasst hat, beispielsweise im Ausland auf Schildern oder Speisekarten. Spracheingabe und das Vorlesen von Webseiten werden ebenfalls unterstützt. Google hat die Gratis-App bereits Ende 2017 in Indien und Indonesien veröffentlicht. Nun ist sie erstmals weltweit im Play Store verfügbar.

Flugtaxi VoloCity – da steppt die Bär

Volo City
Soll erstmals kommerziell abheben: Baden-Flugtaxi VoloCity (Foto: Volocopter)

Flugtaxi-Pionier Volocopter aus Bruchsal in Baden hat die vierte Generation seines elektrisch angetriebenen, senkrecht startenden und landenden Flugzeugs vorgestellt. Der neue VoloCity ist das erste Modell für den kommerziellen Betrieb, nachdem die drei Vorgänger bisher über 1.000 Testflüge absolviert haben. Mit einer errechneten Reichweite von 35 Kilometern und einem maximalen Tempo von 110 km/h soll der VoloCity laut Hersteller "das ideale on-demand Flugtaxi für die Innenstadt" sein.

Der VoloCity bietet Platz für zwei Passagiere inklusive Handgepäck. 18 Rotoren sollen für maximale Sicherheit und leisen Betrieb sorgen. "Mit dem VoloCity werden wir unsere ersten kommerziellen Routen eröffnen und damit den Markt für Urban Air Mobility zum Leben erwecken", hat sich Volocopter-Chef Florian Reuter vorgenommen. Ende 2019 stellt das Unternehmen in Singapur seinen ersten VoloPort vor – der innerstädtische Mini-Flughafen, auf dem die Flugtaxis starten, landen und mit frischen Akkus versorgt werden.

Das Ende vom LEAD: Gestürzter Lil Nas X gratuliert per Twitter

Nach sagenhaften 19 Wochen war Schluss: So lange thronten Lil Nas X und Miley-Cyrus-Papa Billy Ray Cyrus mit ihrem Rap-Country-Kracher "Old Town Road" auf Platz eins der Billboard-Charts in den USA. Nun wurden sie gestürzt, von Teenie-Liebling Billie Eilish mit ihrem "Bad Guy". Lil Nas X zeigte, dass er kein böser Bube ist, und gratulierte der 17-Jähren brav auf Twitter. Billie Eilish ist laut laut.de geschlechterübergreifend die erste Künstlerin an der Spitze der US-Charts, die im 21. Jahrhundert geboren wurde.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Anzeige
Themen
Apple-Serie Technik-Anti-Aging Switch-Update Google-Suche Flugtaxi US-Charts
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige